Stromberg
Ralf Hussmann
„Stromberg“ ist die Sitcom rund um den ganz normalen Bürowahnsinn. Im Mittelpunkt steht ein Chef, den man seinem ärgsten Feind nicht als Vorgesetzten wünscht: Bernd Stromberg. Er ist sarkastisch bis ins Mark, egozentrisch ohne Gleichen, zielstrebig bis in die Haarspitzen – vor allem wenn es um seine eigenen Interessen geht.
Erwähnungen (11)
„Das Ganze ist natürlich ähnlich so Klassikern wie Stromberg, weil es eben eine Fake-Documentary ist. Das heißt also, man sieht immer so eine angebliche Dokumentations-Kamera-Blick, der irgendwo versucht, was zu erhaschen und zwischendurch geben die Protagonisten der in Anführungszeichen Doku so kleine Interviews.“
Lars Weisbrod ordnet 'Die Discounter' genremäßig ein, indem er sie mit dem deutschen Mockumentary-Klassiker Stromberg vergleicht. Beide Serien nutzen das Fake-Dokumentations-Format mit Interviews der Protagonisten und einer beobachtenden Kamera.
„Stadttromberg oder sowas. MPU, die heißt einfach nur MPU und du... Und irgendwann gibt es Ärger und dann so ein Typ, so Mehmet Göker-mäßig ist der Chef.“
Jan Böhmermann greift Ollis Film-Pitch auf und schlägt stattdessen ein Sitcom-Format vor, das er mit 'Stromberg' vergleicht – also eine Büro-Comedy in einem MPU-Betrieb mit einem fragwürdigen Chef à la Mehmet Göker.
„Das eine ist, das ist ja aus einer, man könnte schon fast sagen, es ist ja schon fast humoristisch, dass da ein Theaterschauspieler dasteht und sagt, Mensch, aber so als Polizist wäre auch schön. Das ist irgendwie schon fast schon Stromberg-esk.“
Matze Hielscher vergleicht Hans Sigls Anekdote — ein Theaterschauspieler, der sich vor dem Spiegel eine Polizeiserie wünscht — mit dem Humor der TV-Serie Stromberg. Der Vergleich unterstreicht die absurde Komik der Situation, die dann tatsächlich Realität wurde.
„Ich habe eigentlich die ganze Zeit nur Stromberg geguckt. Und immer den Computer wieder dahin gebracht zu irgendwelchen Tabellen oder so, wenn die so an mir vorbeigelaufen sind.“
Nina Chuba erzählt von ihrem Praktikum bei einer Berliner Filmproduktion, das sie eigentlich als Vorbereitung für ein Regiestudium absolvierte. Statt produktiv zu arbeiten, schaute sie heimlich die Serie Stromberg am Arbeitsplatz – ein Zeichen dafür, wie wenig sie sich in diesem Berufsfeld aufgehoben fühlte, bevor sie sich ganz der Musik zuwandte.
„Die Kultrolle, ich muss dann immer dran denken, dass es ja damals mit Bjarne, der den Ernie gespielt hat, bei Stromberg ähnlich war, der erstmal auch die ersten Jahre, egal was er gemacht hat von Leuten, immer, guck mal, da ist Ernie.“
Olli Schulz zieht einen Vergleich zwischen Merlin Sandmeier und Bjarne Mädel, der durch seine Rolle als Ernie in Stromberg so stark geprägt wurde, dass er jahrelang nur damit assoziiert wurde. Er nutzt das als Analogie dafür, dass auch Merlin sich aus einer prägenden Rolle herausarbeiten wird.
„Es spielt einer mit aus der Serie Stromberg, aber es ist nicht Bjarne Mädel.“
Olli Schulz erzählt, dass er eine kleine Filmrolle in einer Serie hat und als Hinweis auf einen Mitdarsteller die Serie Stromberg erwähnt. Er versucht den Schauspieler zu identifizieren, ohne zu viel über das neue Projekt zu verraten.
„Wie das schöne Zitat aus Stonk mit schonungsloser Wahrhaftigkeit.“
Lanz zitiert zum Abschied den Ausdruck 'schonungslose Wahrhaftigkeit' aus der TV-Serie Stromberg (im Transkript als 'Stonk' verschrieben)
„Wenn die Weihnachtszeit kommt, dann gucke ich gerne einfach, weil ich das damals so geliebt habe, alles nochmal von Stromberg durch. Alle Staffeln. Eine Serie ist ein kleiner Heimathafen für mich. Ich habe die Serie wirklich geliebt. Ich habe die Charaktere geliebt.“
Olli Schulz spricht über seine tiefe Verbundenheit mit der Serie Stromberg, die er jedes Jahr in der Weihnachtszeit als Ritual durchschaut. Anlass ist die Ankündigung eines zweiten Stromberg-Kinofilms, zu dem beide eine Mischung aus Vorfreude und Skepsis äußern.
„Ich bin echt von den fünf Staffeln ein riesiger Fan von Stromberg. Aber ich gucke es mir auch an. Vielleicht auch schon... Das war schon fast ein Stromberg-Ding.“
Im Gespräch über den neuen Kinofilm kommt die Originalserie zur Sprache. Olli Schulz erklärt, dass Stromberg bei ProSieben nie ein großer Quotenbringer war und es einen ständigen Kampf gab, die Serie fortzusetzen — anders als bei Bulli-Produktionen. Trotzdem bezeichnet er sich als großen Fan aller fünf Staffeln.
„Jeden Stromberg-Fehler, den er macht. Genau.“
Matze vergleicht Friedrich Merz' kommunikative Fehltritte beiläufig mit der Figur Bernd Stromberg aus der gleichnamigen Serie – ein Shortcut für unbeholfenes, peinliches Auftreten einer Autoritätsperson.
„Wobei Ralf Hussmann, den ich sehr schätze, der Autor von Stromberg unter anderem mal zu mir gesagt hat, Erfolg und Geld macht kein Arschloch aus dir. Erfolg und Geld verstärkt nur das Arschloch, das du vorher warst.“
Im Gespräch über Dankbarkeit und Charakter im Showgeschäft zitiert Bastian Bielendorfer den Drehbuchautor Ralf Hussmann. Die Serie Stromberg dient dabei als Referenz, um Hussmann als Quelle einzuordnen. Bielendorfer nutzt das Zitat, um seine Beobachtung zu untermauern, dass Erfolg den wahren Charakter eines Menschen nur verstärkt, nicht verändert.
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