Strategiepapier zur Klimakommunikation für die Republikanische Partei
Frank Luntz · 2012
Despite three decades of scientists' warnings and environmentalists' best efforts, the political will and public engagement necessary to fuel robust action on global climate change remain in short supply. Katharine K. Wilkinson shows that, contrary to popular expectations, faith-based efforts are emerging and strengthening to address this problem. In the US, perhaps none is more significant than evangelical climate care.
Erwähnungen (1)
„Es gibt ein bekanntes Strategiepapier für die Republikanische Partei, das später dann durch einen Leak öffentlich geworden ist. Da hat er damals die Republikaner davor gewarnt, dass sie die Debatte um Umweltfragen sozusagen verloren haben. Und dann hat er denen geraten, ihre Anstrengungen zu intensivieren, den wissenschaftlichen Konsens einfach zu leugnen.“
Lanz beschreibt das 2002 verfasste und später geleakte Strategiepapier des Meinungsforschers Frank Luntz, in dem dieser den Republikanern riet, den wissenschaftlichen Konsens zum Klimawandel gezielt infrage zu stellen. Luntz empfahl, das ‚Fehlen wissenschaftlicher Sicherheit' zum Kernaspekt der Debatte zu machen. Lanz zieht die Parallele zu heutigen Argumentationsmustern, die er bei AfD-Politikern und in Fernsehdiskussionen wiedererkennt.
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