Rede vor dem UN-Sicherheitsrat (5. Februar 2003)

Colin Powell

Colin Powells Rede vom 5. Februar 2003 vor dem UN-Sicherheitsrat als US-Außenminister, in der er behauptete, der Irak besitze Massenvernichtungswaffen. Die Rede diente als Rechtfertigung für die anschließende US-Invasion und wird als historisches Beispiel für die Folgen von Desinformation in der Weltpolitik zitiert.

Rede vor dem UN-Sicherheitsrat (5. Februar 2003)

Erwähnungen (1)

Unter Pfarrerstöchtern
🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:39:55
„Der US-General Colin Powell hat am 5. Februar 2003 als Außenminister der Regierung George W. Bush im UN-Sicherheitsrat in New York behauptet, der irakische Diktator Saddam Hussein verfüge über mobile Labore für Chemiewaffen und andere Massenvernichtungswaffen. Und das war der Auslöser, warum die USA eine Invasion auf den Irak gestartet hat.“

Sabine Rückert und Johanna Haberer ziehen eine Parallele zwischen den lügnerischen Kundschaftern im Buch Numeri und modernen Fake News. Powells Rede wird als historisches Beispiel angeführt, wie falsche Berichte zu verheerenden politischen Entscheidungen führen können. Johanna Haberer ergänzt, dass das Guernica-Gemälde hinter Powell während der Rede verhängt wurde.

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