Nachwendekindheit (Reportage)
Daniel Schulz
Daniel Schulz schildert in seiner preisgekrönten Reportage seine Nachwendekindheit und thematisiert dabei detailliert die Rassismen und den Antisemitismus, mit denen er aufwuchs. Als Kind einer Funktionseliten-Familie — sein Vater war Offizier — erlebte er den Zusammenbruch der DDR anders als andere ostdeutsche Generationen. Die Reportage beleuchtet die persönlichen und ideellen Folgen der Wende für seine Familie und die Diskriminierungserfahrungen seiner Kindheit.
Erwähnungen (1)
„Daniel Schulz, der diesen Text geschrieben hat über seine Nachwendekindheit, der jetzt gerade auch den Reporterpreis gewonnen hat, der erzählt sozusagen, der erzählt darin ja sehr detailliert und mitunter krass über all die Rassismen und all den Antisemitismus, mit dem er aufgewachsen ist.“
Jana Hensel vergleicht ihre eigene ostdeutsche Sozialisation mit der von Daniel Schulz, dessen preisgekrönte Reportage über seine Nachwendekindheit Rassismus und Antisemitismus schildert. Hensel betont, dass Schulz aus einer Funktionseliten-Familie stammt — sein Vater war Offizier — und deshalb nach 1989 einen anderen, ideellen Zusammenbruch erlebte als sie selbst.
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