Much Ado About Nothing
William Shakespeare
"Much Ado about Nothing" von William Shakespeare ist eine Komödie aus den Jahren 1598/1599, die in Messina spielt. Das Stück zeigt zwei verschiedene Romanzen: Claudios Werbung um Hero wird vom bösen Don John sabotiert, während der witzige Benedick und die scharfsinnige Beatrice in einem verbalen Schlagabtausch verwickelt sind, bevor sie durch List ihre gegenseitige Liebe gestehen. Shakespeare verwebt Intrigen, Missverständnisse und klugen Wortwitz zu einer Geschichte, in der Klatsch und Täuschung zugleich Chaos und Freude hervorbringen.
Deine Stimme wird anonym via IP-Hash gespeichert.
Korrektur vorschlagen
Falsche Zuordnung, schlechte Beschreibung, fehlerhafte Erwähnung? Was sollten wir korrigieren?
Erwähnungen (1)
„Also much ado about nothing, wie es im Englischen heißt, viel Lärm um nichts. Und apropos Lärm, da gibt es ja einen sehr schillernden Chef eines großen deutschen Schlachtbetriebes.“
Daniel Müller kommentiert die gescheiterte Selbstverpflichtung der Fleischindustrie nach Sigmar Gabriels Besuch bei Tönnies. Er nutzt den Titel von Shakespeares Komödie als geflügeltes Wort, um auszudrücken, dass trotz des großen politischen Auftritts nichts Substanzielles passiert ist.
Ähnliche Medien
Hamlet
William Shakespeare
Regisseur Johann Simons inszeniert Shakespeares Hamlet am Schauspielhaus Bochum mit der Schauspielerin Sandra Hüller in der Hauptrolle. Die Produktion gewinnt durch Hüllers internationale Bekanntheit nach ihrer Oscar-Nominierung zusätzliche Aufmerksamkeit. Die Inszenierung tourt mittlerweile über Bochum hinaus und bildet einen Schwerpunkt des Regisseurs in der zeitgenössischen Shakespeare-Interpretation.
Richard III.
William Shakespeare
Shakespeares Tragödie über die Machtergreifung des englischen Königs Richard III. während der Rosenkriege. Das Stück dient häufig als Spiegel für zeitgenössische politische Verhältnisse, wie eine israelische Inszenierung bei den Wiener Festwochen zeigte, die das Klassische nutzte, um subtil über gegenwärtige Konflikte zu reflektieren.
Macbeth
William Shakespeare
Shakespeares Tragödie über den ehrgeizigen schottischen Feldherrn Macbeth, dessen Aufstieg durch düstere Prophezeiungen geprägt ist. Die zentrale Prophezeiung besagt, dass ihn nur jemand besiegen kann, der nicht von einer Frau geboren wurde – ein Rätsel, das sich durch einen Kaiserschnitt löst.
King Lear
William Shakespeare
König Lear dankt seinem Thron ab und verteilt sein Reich unter seinen drei Töchtern, wird jedoch von den beiden älteren hintergangen, während die jüngste verstößen wird. Das Werk entfaltet sich als düstere Tragödie von Machtmissbrauch, Wahnsinn und Familie, die mit dem Verlust aller Beteiligten endet. Shakespeare erforscht hier die Brüchigkeit menschlicher Beziehungen und die katastrophalen Folgen fehlgeleiteter Urteile.