Monitor
ARD / WDR
Investigative Dokumentarsendung des ARD/WDR. Monitor recherchiert gründlich zu Missständen und Skandalen in Deutschland – bekannt für langsame, Details-orientierte Erzählweise, die Komplexität nicht vereinfacht und Komplizenschaft geduldig offenlegt.
Erwähnungen (5)
„Bettnachts Monitor hat halt die SPD bedient, Löwenthal, ZDF Magazin hat dann die konservativen Kräfte wieder entsprechend.“
Günther Jauch spricht über politische Einfärbung im Fernsehen und nennt das ARD-Politmagazin Monitor als Beispiel für eine Sendung, die eher die SPD-Perspektive bediente, im Gegensatz zum ZDF-Magazin auf der konservativen Seite.
„Aber damals war das so der konservative Sendeplatz und dann gab es Panorama und Monitor und alles andere.“
Laschet zählt Monitor neben Panorama als Gegengewicht zum konservativeren Report München auf, um die damalige politische Vielfalt der ARD-Magazine zu beschreiben.
„Und den fand ich immer absolut großartig und der ist damals neuer Chef der Zeit in Bild 2 geworden, der Sendung, die ich moderiere jetzt. der hat damals bei uns eine Sendung moderiert, die sowas ist wie Monitor oder Panorama bei Ihnen.“
Wolf beschreibt den Fernsehmacher, der ihn vom Radio zum Fernsehen holte. Er nutzt die deutschen Politmagazine Monitor und Panorama als Vergleich, um dem deutschen Publikum zu erklären, welche Art von Sendung sein Mentor beim ORF moderierte.
„Und Kohl hatte ja immer, weißt du ja auch, der hatte immer Stress mit öffentlich-rechtlichen, investigativen Formaten, Panorama und Monitor und so. Das ging ihm alles auf den Geist.“
Im selben Atemzug wie Panorama erwähnt Lanz das WDR-Politmagazin Monitor als eines der investigativen Formate, die Kohl ein Dorn im Auge waren und die seine Präferenz für den Ausbau des Privatfernsehens mitbegründeten.
„Und dann gab es da so einen Monitorbeitrag, also die wichtige investigative Sendung. Da war erstmal, ich würde ungelogen sagen, zwei Minuten ein Tropfen zu sehen, der tropft auf irgendeiner Zeche im Ruhrgebiet in eine schwarze Pfütze rein.“
Jochen Wegner erzählt von seiner Zeit als Hospitant beim WDR, wo er alte Monitor-Sendungen sichten musste. Er nutzt einen konkreten Beitrag mit einer extrem langen Tropfen-Einstellung als Beispiel dafür, wie langsam Film und Fernsehen früher waren – im Kontrast zur heutigen Schnelligkeit.
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