Mad Men
Matthew Weiner
Wahrheit ist Ansichtssache. Die Madison Avenue, New York, 1960. Die Werbebranche ist Goldgrube und Haifischbecken zugleich. Jeder steht sich selbst am nächsten. In dieser glitzernden und egozentrischen Welt gibt es einen Mann, der das Spiel zwischen Sein und Schein perfekt beherrscht: Don Draper, Star der Werbeagentur 'Sterling Cooper' und Liebling der Frauen.
Erwähnungen (3)
„Ich weiß nicht, ob du die Serie Mad Men kennst, die auf Netflix läuft. Und so ähnlich muss man sich das vorstellen, wo man im Vorbeigehen einer Frau auf den Hintern klopft und die dann auch noch kichert und das als Kompliment nimmt.“
Sabine Rückert zieht einen Vergleich zwischen der Situation von Frauen in der Nachkriegszeit und der TV-Serie Mad Men, um zu illustrieren, wie Frauen wie Vera Brüne in den 1960er Jahren völlig von Männern abhängig waren. Die Serie dient als kulturelle Referenz, um das patriarchale Gesellschaftsbild dieser Epoche greifbar zu machen.
„Das ist ein bisschen wie bei Mad Men. Mad Men handelt ja auch davon, dass der große Erfinder irgendwelche genialen Entwürfe hat und dann kommt der Kunde und sagt, ich möchte das, was meine Frau gut findet.“
Sabine Rückert vergleicht ihre frustrierende Erfahrung in einer kleinen Düsseldorfer Werbeagentur mit der Serie Mad Men. Sie zieht die Parallele, dass auch dort die kreative Vision der Werber regelmäßig an den banalen Wünschen der Kunden scheitert. Jochen Wegner merkt an, dass Sabine ein Serien-Junkie sei und Mad Men auch öfter in Vorträgen erwähne.
„Ich musste auch sofort an was denken, was der geniale Matthew Weiner mal gesagt hat, der Erfinder von Mad Men und Chefautor. Als er mal gefragt wurde, wie man denn so ein genaues Period-Piece hinkriegt, dass das so aussieht, wie es damals aussah, hat er gesagt, naja, ein Problem ist, man darf sich nicht so sehr auf so Fotografien und Kataloge verlassen.“
Ijoma Mangold zieht eine Parallele zwischen der authentischen Vielmann-Werbekampagne und Matthew Weiners Arbeitsweise bei Mad Men. Weiner habe erklärt, dass man bei Period-Pieces nicht nur Katalogfotos vertrauen dürfe, weil Fotografen zu viel wegretuschieren – etwa den Kabelsalat der 90er. Mangold sieht in der Vielmann-Kampagne genau diese ungeschönte Authentizität verwirklicht.
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