Louie
Louis C.K. · 2010
Surreale New-York-Comedy über einen Stand-up-Komiker, der alltägliche soziale Situationen in absurde, unbehagliche Abenteuer verwandelt. Düsterer Humor, introspektiv und skurril, voller gescheiterter Dates und menschlicher Unbehagen.
Erwähnungen (3)
„Die eine heißt Puppet. Louis, in der sich der Komiker Louis C.K. selbst spielt, aber nicht nur als Komiker und irgendwie sonst Mensch, der lebt, sondern auch als Vater, der geschieden ist und zwei Töchter hat, die dann öfter bei ihm sind. Und hier und da hat mich Mapa wirklich an diese Serie Louis erinnert.“
Lars Weisbrod nennt die Comedy-Serie Louie als amerikanisches Vorbild für MAPA. Beide Serien teilen die Mischung aus realistischer Alltagsdarstellung und surrealistischen Brüchen, und in beiden steht ein Vater im Zentrum, der sich allein mit seinen Kindern durchschlägt. Weisbrod bezeichnet sich als großen Fan von Louis C.K.
„In der Vorbereitung unseres Podcasts wollte ich natürlich sehr gerne diese Serie anschauen, die dich so geprägt hat, die du so toll findest. Die heißt Louis, aber anders geschrieben, mit so einem E hintendran. Das ist außer bei irgendwelchen Piratenplattformen im Darknet nicht mehr abrufbar.“
Die Serie 'Louie' ist das zentrale Werk, um das sich die gesamte Episode dreht. Ijoma Mangold wollte sie zur Vorbereitung schauen, konnte sie aber nirgends legal finden, da FX und alle Plattformen sie nach den Vorwürfen gegen Louis C.K. 2017 aus dem Programm genommen haben. Das führt zu einer Diskussion darüber, ob es vertretbar ist, dass das Werk eines bedeutenden Künstlers einfach nicht mehr zugänglich ist.
„Da gab es bei Louis von Louis C.K. in der Serie mal eine ganz tolle Szene, wo er im Taxi fährt und der Taxifahrer erkennt ihn und will dann mit ihm Smalltalk halten. Und dann fängt er an, der Taxifahrer sagt so, neulich ist Bill Burr mitgefahren, was für ein cooler Typ, hat mit mir durchgeredet, hat mich noch eingeladen auf die Show. Auf einmal sagt Louis C.K., hör mal mein Freund, ich hab keinen Bock auf irgendeine Scheißshow, mir ist scheißegal, wie nett Bill Burr zu dir war, ich will, dass du mich jetzt in den Club fährst.“
Im Gespräch über unangenehmen Zwangs-Smalltalk erinnert sich Olli Schulz an eine Szene aus der zweiten oder dritten Staffel von Louis C.K.s Serie, in der ein Taxifahrer den Comedian erkennt und Smalltalk anfangen will. Louis C.K. weist ihn schroff ab, woraufhin der Fahrer anfängt zu weinen. Schulz nutzt die Szene, um zu illustrieren, dass er selbst manchmal ähnlich empfindet, es aber nie so direkt sagen würde.
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