Leben in Watte gepackt
Olga Grjasnowa
Essay über die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen auf das alltägliche Leben. Durch poetische Bildsprache und Dialoge zweier Stimmen erforscht Grjasnowa die Isolation und Verunsicherung während des Lockdowns – eine Meditation darüber, wie die Pandemie die menschliche Lebenswelt grundlegend veränderte.
Erwähnungen (1)
„Weil ich fand es sehr interessant, weil wir haben jetzt sehr viel über den Krieg gegen die Ukraine gesprochen. Das andere große Thema, das uns in den letzten zwei Jahren sehr beschäftigt hat, ist ja Corona. Und ich habe da ein Essay von dir gehört, den du im Deutschlandfunk geschrieben und gesprochen hast im letzten Jahr. Der hieß Leben in Watte gepackt.“
Christoph Amend leitet einen Themenwechsel zu Corona ein und verweist auf Olga Grjasnowas Essay im Deutschlandfunk. Der Essay beginnt mit dem Bild eines kinderlosen Nachbarn, der zu Beginn des ersten Lockdowns alleine schaukelt. Später wird das Stück als Hör-Essay mit verteilten Stimmen beschrieben – ein Mann und eine Frau sprechen Dialoge über die Pandemie.
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