Tatort Ludwigshafen: "Blackout" - Medien
Interview mit der 100-jährigen Barfrau
Lena Nient
Zum 25. Jubiläum von Ulrike Folkerts als Tatort-Kommissarin Lena Odenthal erhält diese die junge Fallanalytikerin Johanna Stern zur Seite gestellt, die mit FBI-Erfahrung und Wettkampfhärte deutlich dynamischer wirkt als die erfahrene, müde wirkende Odenthal. Der Kriminalkritiker Holger Gertz kritisiert, dass die Episode zwar textlich solider ist als andere Ludwigshafener Fälle, ihre zentrale Idee – die psychologische Bedrohung einer ausgebrannten Frau durch junge, ehrgeizige Kolleginnen – aber zu plakativ und vorhersehbar umgesetzt wird. Der zugrundeliegende Fall ist handelsüblich: ein Mord unter Eifersucht und Fremdgehen mit bizarrer Komponente. Trotz philosophischer Ansätze zum Thema Altern vermisst Gertz echte psychologische Tiefe hinter der oberflächlichen Umsetzung der führenden Idee.
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„Die Kollegin Lena Nient hat ein fantastisches Interview geführt mit dieser Frau, die 100 Jahre alt ist und die von sich selber sagt, sie arbeitet 365 Tage im Jahr, sieben Tage die Woche und mir geht es gut. Das ist ihre zentrale Botschaft. Fantastisches Interview.“
Charles Schumann erwähnt einen Artikel über eine hundertjährige Barfrau, den er zunächst der Süddeutschen Zeitung zuschreibt. Christoph Amend korrigiert ihn – das Interview erschien im Zeitmagazin, geführt von der Kollegin Lena Nient. Die Geschichte einer Frau, die mit 100 Jahren noch jeden Tag arbeitet, resoniert stark mit Schumanns eigener Lebensphilosophie.
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