House of Cards
Beau Willimon · 2013
Nachdem er vom Weißen Haus hintergangen wurde, bahnt sich US-Kongressmitglied Underwood durch Erpressung, Skrupellosigkeit, Verführung und Ehrgeiz seinen Weg zur Macht.
Erwähnungen (13)
„Ich bin jetzt bei Staffel 4, House of Cards, was ich übrigens ganz schwer erträglich finde. Es ist eine ganz schwer zu guckende Serie, weil es einfach so wahnsinnig sperrig ist und so düster und so misanthropisch ist.“
Böhmermann ist bei Staffel 4 von House of Cards und findet die Serie düster und schwer erträglich.
„Ich finde schon, dass House of Cards eine Sache ist, von der man viel lernen kann. Man kann so ein bisschen lernen über Menschlichkeit in der Politik. Dass sozusagen Menschen und Emotionen und Beziehungen in der Politik, dass es das gibt und dass die beeinflussen, was wir tun und machen politisch schon.“
Luisa Neubauer empfiehlt House of Cards als Serie, aus der man viel über die Rolle von Emotionen und Beziehungen in der Politik lernen kann. Auf Christoph Amends ironische Nachfrage, ob es in der Serie viel Menschlichkeit gebe, verteidigt sie ihre Einschätzung.
„Ganz berühmte Szene in der Serie House of Cards. Da wird ja von dem Hauptübeltäter dargestellt, von Kevin Spacey, eine junge Journalistin umgebracht. Und zwar genau auf diese Weise. Die steht auf einer Plattform, er hat sich dort mit ihr verabredet. Sie hat was über ihn herausgefunden und er sucht genau den Ort, wo die Kameras nicht hingucken und stößt sie dann im entscheidenden Moment vor die S-Bahn.“
Sabine Rückert zieht eine Parallele zwischen dem realen Fall und einer berühmten Szene aus House of Cards, in der Kevin Spaceys Figur eine Journalistin gezielt an einem kameralosen Ort vor eine S-Bahn stößt. Der Vergleich unterstreicht das Motiv des 'blinden Flecks' der Überwachungskameras, der auch im besprochenen Fall eine zentrale Rolle spielt.
„Das war ja gar nicht der Punkt unbedingt, das war dann so ein House-of-Cards-Moment dann plötzlich drin. Also wer das so aus der Halbdistanz wahrnahm, dachte, da werden jetzt noch Leute mit hochbezahlten Posten oder so.“
Kühnert spricht über die Klimaschutzstiftung in Mecklenburg-Vorpommern rund um Nord Stream 2 und den Eindruck, sie sei eine Versorgungseinrichtung für ehemalige Amtsträger. Er vergleicht die Optik dieser Konstruktion mit einem Moment aus der politischen Thrillerserie House of Cards – es sah von außen nach Hinterzimmer-Politik aus, war aber nach seiner Einschätzung gar nicht so gemeint.
„Also die Figur ist die Figur von einem Politiker, einem demokratischen Politiker, der am Anfang noch an der Seite von dem Präsidenten ist und hofft zum Außenminister befördert zu werden, so wie es ihm versprochen wurde, wird dann, wie es in der Politik oft passiert, enttäuscht. Und entwickelt dann so einen machiavellistischen Meisterplan, um selbst Präsident zu werden.“
House of Cards wird ausführlich besprochen als die Serie, die Kevin Spaceys Ruhm begründete und die Ära von Netflix einleitete. Die Gesprächsteilnehmer diskutieren die Faszination der Figur Frank Underwood, das stilistische Mittel des Blicks in die Kamera und wie die Serie nach Spaceys Abgang ihren Reiz verlor.
„Er hat nicht gesagt, ich war ein Arschloch im Umgang mit den Leuten beim House of Cards, wo ich ein toxisches Klima verbreitet habe oder im Umgang mit jungen Schauspielern, die zu mir gekommen sind, weil sie Rat haben wollten.“
Anne Kunze beschreibt, wie Kevin Spacey bei ihrem Interview in Baltimore zwar einräumte, früher ein 'Arschloch' gewesen zu sein, aber nur oberflächlich. Die Netflix-Serie House of Cards wird als Beispiel genannt, wo Spacey ein toxisches Arbeitsklima verbreitet haben soll – ein Vorwurf, den er im Gespräch nicht adressierte.
„als wäre man Teil von einer Haus auf Karts-Folge gewesen“
Matze vergleicht die Situation während des Gesprächs mit Christian Lindner – der im Hintergrund sein Wirtschaftswendenpapier veröffentlichen ließ – mit einer Episode der politischen Thriller-Serie
„So fühlt es sich jetzt an, als wäre man Teil von einer House-of-Cards-Folge gewesen.“
Matze Hielscher beschreibt das Gefühl nach dem Gespräch mit Christian Lindner, während dessen im Hintergrund das Wirtschaftswendenpapier veröffentlicht wurde. Die Tatsache, dass Lindner völlig gelassen vor ihm saß, während er politisch eine Bombe zündete, erinnert Matze an die Machenschaften aus der Politserie.
„House of Cards oder Succession? Succession.“
Im A-oder-B-Spiel wählt Remnick 'Succession' über 'House of Cards'. Beide Serien behandeln Macht und Politik, aber Remnick bevorzugt die neuere Serie.
„Erstaunlich, es gibt einen Kosmos an Girl-Things. Ja, aber das ist ja so, auf der einen Seite ist man der liebe Teddybär, der nicht mit einem Keim was tun kann und auf der anderen Seite ist man der kalte, abgebrühte, deutsche Francis-Alderwund.“
Jochen Wegner beschreibt die unterschiedlichen medialen Charakterisierungen von Lars Klingbeil. Er vergleicht eine Seite des Politikers mit Francis Underwood, der skrupellosen Hauptfigur aus der Serie House of Cards. Der Vergleich illustriert die Spannbreite zwischen dem netten Brückenbauer und dem strategisch kalten Machtpolitiker.
„Es ist wirklich wie Fernsehen gucken, wie eine Serie gucken, wie House of Cards oder sowas gucken und das auch mit so einer Lust gucken, so einer komischen in mir drin.“
Matze Hielscher beschreibt seine ambivalenten Gefühle gegenüber Donald Trump: Einerseits findet er dessen Auftreten widerlich, andererseits ertappt er sich dabei, die politische Realität wie eine fesselnde Serie zu konsumieren. House of Cards dient als Vergleich für diese verstörende Vermischung von Politik und Entertainment.
„Und dann gibt es auch das andere Bild, was dann jetzt nach der letzten Wahl gezeichnet worden ist, medial House of Lars, was die SPD betrifft. Und er ist auch ein Machtpolitiker.“
Matze Hielscher beschreibt die mediale Wahrnehmung von Lars Klingbeil als Machtpolitiker. Der Spitzname 'House of Lars' ist eine implizite Anspielung auf die Netflix-Serie 'House of Cards', die politische Machtspiele zum Thema hat. Die Referenz dient als Metapher für Klingbeils strategisches Agieren innerhalb der SPD.
„Und interessanterweise war bei House of Cards in den ersten ein, zwei Folgen, die da waren am Anfang, haben mir wahnsinnig viele Politiker aus Berlin gesagt, oh, da steckt schon manches drin von dem, wie es abläuft.“
Söder erzählt, dass viele Berliner Politiker in House of Cards realistische Züge des Politikbetriebs erkannt haben. Er selbst relativiert den Vergleich und betont, dass die bayerische Demokratie anders funktioniere, findet die Serie aber unterhaltsam.
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