Hauser & Kienzle
Hauser & Kienzle war ein Streitformat des SWR, in dem ein konservativer und ein progressiver Journalist Politiker befragten. Das Format gilt als Vorbild für ausgewogene politische Diskussionen im Fernsehen. Precht nutzt es als Beispiel dafür, wie öffentlich-rechtliche Sender durch kontroverse Debatten zwischen unterschiedlichen politischen Perspektiven mehr Meinungsvielfalt erreichen könnten, statt in einer vagen Mitte zu verharren.
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„Aber dass es so ist, dass es eine Mitte-Mehrheitsgesellschaft gibt... Also ich würde mir das tatsächlich wünschen, ohne dass ich jetzt wirklich in einem konkreten Format da von Hause und Kienzle hänge. Aber warum nicht eine Befragung eines Politikers, wirklich von einem durchaus konservativen Journalisten auf der einen Seite und von jemand, der sich selbst das Prädikat links noch zutraut, auf der anderen Seite.“
Precht und Lanz diskutieren über fehlende politische Profilierung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Precht verweist auf das frühere SWR-Streitformat 'Hauser & Kienzle', bei dem ein konservativer und ein progressiver Journalist Politiker befragten, als Vorbild für mehr Meinungsvielfalt im heutigen Fernsehen.
„Es wäre jetzt nicht so überraschend, wenn ihr so einen Hauser-Kienzle-Podcast machen würdet, wo ihr euch ständig die Sachen um den Kopf haut, politisch natürlich.“
Christoph Amend vergleicht den kollegialen Stil der Lage-der-Nation-Hosts mit dem bewusst kontroversen ZDF-Format der 90er Jahre. Philip Banse erklärt für jüngere Hörer, dass Hauser & Kienzle ein künstlich kontroverses, geskriptetes TV-Format war – das Gegenteil ihres Ansatzes.
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