Game of Thrones
David Benioff, D. B. Weiss / George R. R. Martin
Game of Thrones (engl. für „Spiel der Throne“, oft abgekürzt mit GoT) ist eine US-amerikanische Fantasy-Fernsehserie von David Benioff und D. B. Weiss für den US-Kabelsender HBO. Die von Kritikern gelobte und kommerziell erfolgreiche Serie basiert auf der Romanreihe A Song of Ice and Fire („Das Lied von Eis und Feuer“) des US-amerikanischen Schriftstellers George R. R. Martin, der anfangs ebenfalls an der Serie mitwirkte.
Erwähnungen (29)
„Wie weit bist du? Hast du Staffel 6? Ich warte, bis die ganze Staffel jetzt rausgekommen ist. Ich glaube, es fehlen noch zwei Folgen. Mega Staffel.“
Schulz wartet auf das Staffelfinale von Game of Thrones Staffel 6, um alles am Stück zu gucken.
„Das ist das Finale von Game of Thrones. Staffel 6. Nicht sagen. Hast du angefangen? Ja, ich habe angefangen. Zwei Folgen bin ich jetzt. Staffel 6. Aber ist mega, oder? Ist das nicht wirklich unglaublich brutal? Unfassbar brutal. Unfassbar aufwendig.“
Schulz hat mit Staffel 6 angefangen und ist begeistert von der Brutalität und dem Produktionsaufwand. Böhmermann hat das Staffelfinale bereits gesehen und schwärmt.
„Game of Thrones sehe ich auch. Star Wars. NWA. Ist das Neues eigentlich? Haben wir irgendwas umgehängt hier?“
Bei der Beschreibung der Studio-Dekoration fällt Jochen Wegner ein Game-of-Thrones-Poster auf, das offenbar neu hinzugekommen ist. Christoph Amend bestätigt, dass es wohl neu aufgehängt wurde.
„Einem internationalen Publikum wurde sie dann als Darstellerin in der Serie Game of Thrones bekannt. Kylian Trottier hat mit Sibel Kekeli zum einen über ihre Arbeit gesprochen, zum Beispiel darüber, wie es ist, mit Kindern zu spielen, die nicht verstehen, dass es nur um Rollen geht. Und auch darüber, wie sie die Produktion der Serie Game of Thrones verlassen hat, bevor dort die Gehälter erhöht wurden.“
Game of Thrones wird als die Rolle genannt, die Sibel Kekilli einem internationalen Publikum bekannt machte. Pletter kündigt an, dass im Gespräch auch thematisiert wird, wie Kekilli die Serie verließ, bevor die Gehälter der Darsteller erhöht wurden – eine offenbar bittere Ironie ihrer Karriere.
„Wollen wir noch über Game of Thrones reden, meinst du? Soll ich dir etwas Peinliches sagen? Ich habe nie eine einzige Folge von Game of Thrones gesehen.“
Jochen gesteht, Game of Thrones nie gesehen zu haben; Marc-Uwe erzählt von einem Taxifahrer, der beim Fahren Game of Thrones schaute
„I watch Game of Thrones. I mean, okay, I mean, I don't care. You have dragons, you have zombies.“
Harari erwähnt die Serie im Intro-Teaser als Beispiel für unrealistische mittelalterliche Logistik
„Ich habe Game of Thrones gespielt. Ich meine, okay, ich meine, ich habe keine Angst. Du hast Drogons, du hast Zombies. Ich habe keine Angst. Aber mach die medievale Logistik richtig.“
Im Intro-Montage des Podcasts wird ein Zitat von Harari eingespielt, in dem er sich humorvoll über Game of Thrones äußert. Er stört sich nicht an Drachen oder Zombies, sondern daran, dass die mittelalterliche Logistik in der Serie nicht korrekt dargestellt wird – eine typische Historiker-Beschwerde.
„Eltern wollen, wenn sie 30 Minuten Zeit haben, dann irgendwie lieber Game of Thrones gucken oder so. Also irgendwie Eskapismus und nicht Hyperrealismus.“
Nina Pauer nutzt Game of Thrones als Beispiel für eskapistisches Fernsehen – das Gegenteil dessen, was MAPA bietet. Ihre These: Eltern hätten in ihrer knappen Freizeit lieber Unterhaltung als hyperrealistische Darstellungen ihres eigenen Alltags.
„Game of Thrones finde ich auch gut. Als ich es angefangen habe zu gucken, kam ich dann bis Folge 5 und dann musste ich wieder ein Jahr warten. Und deswegen warte ich immer, bis die letzte Folge da ist und dann schaue ich alles.“
Jochen Wegner fragt nach Game of Thrones, und Rückert bestätigt, die Serie gut zu finden. Sie beschreibt dabei ihre generelle Strategie bei Serien: Sie wartet inzwischen, bis alle Staffeln fertig sind, weil sie das Problem kennt, nach einem Jahr Pause die Figuren und Handlungsstränge vergessen zu haben.
„Aber es gibt bei Game of Thrones einen ganz wichtigen Krieger, genannt The Hound. Und der hat eine gewisse Oberflächenähnlichkeit, weil er auch so lange Haare hat, etwas Grobes hat mit Anton Hofreiter.“
Lars Weisbrod zieht einen popkulturellen Vergleich zwischen dem Grünen-Politiker Anton Hofreiter und der Figur 'The Hound' aus Game of Thrones. Er nutzt die Ähnlichkeit, um seine These zu illustrieren, dass Hofreiters Erscheinung eine 'Kippfigur' sei – man könne in ihm sowohl den Müsli-Grünen als auch etwas Martialisches sehen.
„The Good Place oder Game of Thrones? The Good Place. Mythodea oder Westeros? Westeros.“
Game of Thrones taucht gleich zweimal in der Schnellfragerunde auf: einmal direkt als Serientitel, dann indirekt über die fiktive Welt Westeros. Marina Weisband wählt zwar The Good Place gegenüber Game of Thrones, entscheidet sich aber für Westeros gegenüber Mythodea – der bekannten deutschen LARP-Welt.
„Das ist ja auch wie bei Game of Thrones, wo also eine Blutschuld mit der anderen ausgelöscht wird und dann aber neue Rachegelüste wieder in dritten hervorruft“
Sabine zieht erneut den Vergleich zu Game of Thrones, diesmal bezogen auf die endlose Spirale aus Rache und Blutschuld zwischen den Herrscherhäusern
„jetzt beginnt auch wieder eine Szene wie bei Game of Thrones. Jetzt kommt nämlich eine richtige Falle.“
Sabine vergleicht Jehus hinterhältige Einladung der Baalspriester zu einem angeblichen Festmahl, bei dem alle getötet werden, mit einer ähnlichen Massaker-Szene aus Game of Thrones
„Und dann ging Jehu hinein, um was zu essen. Also ein richtiger Mörder. Das ist wie bei Game of Thrones. Genau. Ja, genau so verhalten sich die Leute. Ich glaube, das Game of Thrones alles ist nach der Bibel geschrieben. Die haben das gelesen und haben sich hingesetzt. Das können wir auch.“
Sabine Rückert zieht mehrfach Parallelen zwischen den biblischen Machtkämpfen und Game of Thrones. Nachdem Jehu die Königin Isabel aus dem Fenster werfen lässt und dann seelenruhig essen geht, sieht sie dasselbe Muster kaltblütiger Gewalt. Sie spekuliert sogar, dass die Macher von Game of Thrones sich von der Bibel inspirieren ließen – Blutschuld, die neue Rachegelüste hervorruft, ein endloser Kreislauf.
„Also ich würde mal sagen, wenn nichts aus mir geworden wäre, hätte ich vielleicht Drehbuchautor bei Game of Thrones werden können.“
Precht erzählt, wie er als Kind historische Szenarien im Kopf durchgespielt hat – etwa die normannische Invasion Englands 1066. Als humorvolle Pointe vergleicht er diese Kindheitsfantasien mit der Komplexität von Game of Thrones.
„Letztlich wird es mit allem gerade verglichen. Ich habe eben nochmal gegoogelt, da stand dann so... Das King Lear, Shakespeare, es wird mit Game of Thrones, beste Serie seit Game of Thrones, es wird mit allem Superlativen verglichen.“
Game of Thrones wird als Vergleichsmaßstab für Succession herangezogen. Nina Pauer berichtet, dass Succession vielfach als beste Serie seit Game of Thrones bezeichnet wird, um das Ausmaß des kulturellen Phänomens zu verdeutlichen.
„Lost war eine der ersten Fernsehserien, über die man überhaupt so krass sich ausgetauscht hat. Also dass plötzlich Fernseher so eine Sache waren, über die man so gefiebert hat und wie geht es nächste Woche weiter und wer ist an was schuld, was dann natürlich später mit Game of Thrones und Breaking Bad und irgendwie so normal wurde.“
Maria ordnet Lost historisch ein und nennt Game of Thrones als Beispiel für Serien, die später das Phänomen der obsessiven Fan-Diskussion normalisierten. Es ist eine beiläufige Erwähnung im Vergleich, nicht eine eigenständige Empfehlung.
„Übrigens gemacht von den beiden Dudes, die auch Game of Thrones, die Buchvorlage von Game of Thrones kaputt gemacht haben für HBO. Nein, da gab es ja am Ende ein bisschen unterschiedliche Meinungen, wie gut Game of Thrones als Serie funktionierte.“
Lars Weisbrod erwähnt Game of Thrones als Referenz für die Showrunner der neuen Netflix-Serie. Er spielt scherzhaft darauf an, dass die letzten Staffeln umstritten waren, erkennt aber auch deren enormen Erfolg bei der Adaption von Fantasy-Romanen an.
„Zum Beispiel Volker Bertelmann, Hauschka, gerade letztes Jahr den Oscar gewonnen oder Ramin Djawadi aus Duisburg, der die Game of Thrones Musik...“
Jan Böhmermann argumentiert gegen die These, dass klassische Filmmusikkomponisten aussterben, und nennt als Gegenbeispiel Ramin Djawadi aus Duisburg, der die Musik zu Game of Thrones komponiert hat. Djawadi wird als Beleg dafür angeführt, dass auch eine neue Generation erfolgreicher Filmmusikkomponisten aus Deutschland kommt.
„Von dem Marcel Reif in der Sendung sagte, der muss nicht in die Maske, der kann einfach so wie er ist bei Game of Thrones mitspielen.“
Markus Lanz beschreibt den ungarischen Fußballer Martin Adam, der mit 1,91 m und 90 Kilo eine ungewöhnliche Statur für einen Fußballer hat. Er zitiert Marcel Reif, der Adam scherzhaft mit einer Figur aus Game of Thrones verglich – ein humorvoller Vergleich, der die imposante Erscheinung des Spielers unterstreicht.
„Wie heißt nochmal die Serie, mit den Drachen. Nicht Dungeons & Dragons. HBO, Mann, Mother of Dragons. Game of Thrones. Da gibt's auch eine Szene, in vielen, man kennt's aus dem Fiktionalen, also in Tauben, Taubenschläge und da sind Tauben drin und die kriegen Nachrichten.“
Im Rahmen seiner Rubrik über Stadttauben als domestizierte Tiere erwähnt Böhmermann Game of Thrones als Beispiel dafür, wie Brieftauben in der Fiktion dargestellt werden. Er erinnert sich mühsam an den Seriennamen, um zu illustrieren, dass das Konzept der Nachrichtenübermittlung per Taube auch aus Film und Fernsehen bekannt ist.
„Man muss vielleicht gar nicht mehr dazu sagen, dass sie nicht nur bei Kritikern eine beliebte Serie ist, sondern auch vielleicht jetzt nicht die allergrößte Publikums-Serie, also es hat jetzt nicht Game of Thrones Einschaltquoten, aber doch von so vielen und so breit rezipiert wird.“
Lars Weisbrod nutzt Game of Thrones als Maßstab für Publikumserfolg, um White Lotus einzuordnen. Die Serie erreiche zwar nicht dieselben Einschaltquoten, sei aber trotzdem eines der großen Serienereignisse des Jahres.
„Und irgendwann mein wunderbarer indischer Kollege sagte, yeah, of course, look at them. Now they do the Game of Thrones and the White Queen with her white hair, teaching the wild tribes how to live. Und ich dachte nur, mein Herr, wie konnte ich denn das nicht sehen?“
Ein indischer Kollege auf einem Märchenpanel in Sydney macht Cornelia Funke darauf aufmerksam, wie Game of Thrones koloniale Erzählmuster reproduziert – die weiße Königin, die 'wilden Stämmen' das Leben beibringt. Für Funke war das ein erschütternder Moment der Selbsterkenntnis über westliche Erzähltraditionen.
„Es erinnert mich an Game of Thrones. Da gibt es diese Fantasien, wie dann die Toten auferstehen und sich dann langsam auch mithilfe der ganzen Computertechnik dann auf einmal das Fleisch an ihnen hochwächst und so weiter. Das ist alles hier geschildert.“
Nach Johannas Vortrag der Ezechiel-Vision, in der Gebeine wieder Fleisch und Sehnen bekommen, zieht Sabine Rückert den Vergleich zu Game of Thrones. Die Szenen der wiederauferstandenen Toten in der Serie seien letztlich von dieser 2500 Jahre alten biblischen Vorlage abgeschrieben – ein Beispiel dafür, wie die moderne Filmindustrie sich an biblischen Geschichten orientiert.
„Ich bin ein universeller Typ. Ich kann da alle Richtungen bedienen. The many-faced God.“
Olli beschreibt sich im Gespräch über erotische Rollenspiele als vielseitig und zitiert dabei 'The many-faced God' aus Game of Thrones. Die Referenz auf den Gott der Gesichtslosen unterstreicht humorvoll seine Behauptung, jede Rolle einnehmen zu können.
„Aber in diesem Skript, in diesem Drehbuch sind wir, also sind wir die Typen bei Game of Thrones, wenn es die großen Schlachten gibt, da sind wir irgendwie so ganz hinten. Nee, Khaleesi auf jeden Fall. Du bist Khaleesi, ne?“
Matze Hielscher greift die Metapher eines kosmischen Drehbuchs auf und vergleicht die eigene Bedeutung im Universum mit Statistenrollen bei den großen Schlachten in Game of Thrones. Der Vergleich wird spielerisch weitergesponnen – Matze ernennt Philip zur Khaleesi und sich selbst zum Drachen. Philip wendet ein, dass Khaleesi am Ende böse wird, worauf Matze scherzhaft kontert, ihr fehle nur das 'Dong' – womit er die zuvor besprochene Trauma-Theorie auf die Serienfigur anwendet.
„Game of Thrones, die vielleicht beste aller Zeiten, ja“
Söder bezeichnet Game of Thrones als möglicherweise beste Serie aller Zeiten und diskutiert die Machtthematik der Serie im Kontext seiner eigenen politischen Erfahrung.
„Game of Thrones macht, Star Wars macht, Der Pate 1, 2, 3 macht. Also Sie haben ja auch ein Interesse an Macht. Was fasziniert Sie daran?“
Matze Hielscher konfrontiert Söder mit dessen Interesse an Machtstrukturen, nicht nur in der Politik, sondern auch in Filmen und Serien. Er zählt Game of Thrones, Star Wars und Der Pate als Beispiele auf, die Söder offenbar gerne schaut.
„Arya Stark oder Sansa Stark? Ach so, verstehe. Sie sind in einem Bereich unterwegs, mit dem ich mich nicht wirklich auskenne. Aber sagen wir mal Sansa.“
Im Schnellfragerunden-Spiel wird Atwood nach ihrer Präferenz zwischen den Game-of-Thrones-Figuren Arya und Sansa Stark gefragt. Sie gibt offen zu, sich in diesem Bereich nicht auszukennen, entscheidet sich aber für Sansa.
Ähnliche Medien
Tatort
ARD
Unter dem Titel Tatort sind streng genommen Dutzende von Krimiserien vereint. Jede ARD-Anstalt produziert innerhalb der Tatort-Reihe 90 Minuten lange Filme mit eigenen Ermittlern, die in der Regel Mordfälle aufzuklären haben. Auch das Schweizer und das Österreichische Fernsehen schicken eigene Polizisten ins Rennen. Einige Folgen wurden vom ORF außerhalb der offiziellen Tatort-Reihe ohne die ARD produziert und in der Erstausstrahlung nur in Österreich in der Erstausstrahlung gesendet.
Wetten, dass..?
Frank Elstner
In der erfolgreichen Fernsehshow sind viele Prominente zu Gast und nationale wie internationale Musik-Acts treten auf. Doch im Mittelpunkt stehen die äußert skurrilen Wetten, die häufig den Moderator sowie die Gäste staunen lassen.
The White Lotus
Mike White
The White Lotus folgt dem Aufenthalt verschiedener Gäste in exklusiven Resorts der fiktiven Hotelkette "The White Lotus". Jede Staffel spielt an einem anderen Ort und begleitet eine Woche im Leben der Hotelgäste und des Personals – von der Ankunft bis zu einem meist tragischen Ende. Hinter der glamourösen Fassade entspinnen sich persönliche Dramen, zwischenmenschliche Konflikte und gesellschaftliche Spannungen, die langsam eskalieren.
Wer wird Millionär?
Günther Jauch / RTL
Seitdem die Sendung im September 1999 gestartet wurde, führt Günther Jauch als Moderator und Fragensteller durch die Show. Potenzieller Höchstgewinn ist seit 2002 die Summe von 1 Millionen Euro (vorher 1 Million DM). Gestellt werden maximal 15 Fragen, bei denen aus vier Antwortmöglichkeiten die richtige gewählt werden sollte.