Führerrede in der Funkstunde Berlin
Dietrich Bonhoeffer
Dokumentation von Dietrich Bonhoeffers Radiorede vom 1. Februar 1933, in der er nur zwei Tage nach Hitlers Machtübernahme vor der Vergöttlichung politischer Führer warnte. Die Übertragung wurde abgebrochen – offiziell wegen Zeitüberschreitung, faktisch wegen des brisanten Inhalts. Die Rede illustriert Bonhoeffers frühe und furchtlose Opposition gegen das NS-Regime und seine ethische Haltung gegenüber autoritärer Herrschaft.
Erwähnungen (1)
„Schon am 1. Februar 1933 hatte er in einer Radiosendung des Senders Funkstunde Berlin gesagt, Führer und Amt, die sich selbst vergotten, spotten Gottes. Daraufhin wurde die Übertragung abgebrochen, angeblich wegen Zeitüberschreitung.“
Im vorgelesenen Weidermann-Artikel wird Bonhoeffers berühmte Radiorede vom 1. Februar 1933 erwähnt, in der er nur zwei Tage nach Hitlers Machtergreifung vor der Vergöttlichung politischer Führer warnte. Die Übertragung wurde abgebrochen – offiziell wegen Zeitüberschreitung, faktisch wegen des brisanten Inhalts. Die Anekdote illustriert Bonhoeffers frühe und furchtlose Opposition gegen das NS-Regime.
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