Wer bin ich?
Dietrich Bonhoeffer · 2005
Gelassen und heiter und fest, frei und freundlich und klar, gleichmütig, lächelnd und stolz, oder? In dem Gedicht "Wer bin ich?" zeigt sich ein zwischen äußerlichem Verhalten und innerlichem Verzagen zerrissener Dietrich Bonhoeffer, der nur in einem ganz gewiss ist: Dass Gott allein ihn kennt und so annimmt, wie er ist! Dieses stilvolle Geschenkbuch widmet sich ausschließlich dem berührenden Gedicht: Einzelnen Passagen werden Texte aus dem Gesamtwerk Bonhoeffers gegenübergestellt, in denen sich ...
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Erwähnungen (3)
„Er fragt sich nämlich, wer bin ich? Sie sagen mir oft, ich trete aus meiner Zelle gelassen und heiter und fest, wie ein Gutsherr aus seinem Schloss.“
Das vollständig vorgetragene Gedicht aus 'Widerstand und Ergebung', in dem Bonhoeffer die innere Zerrissenheit zwischen äußerer Stärke und innerer Verzweiflung im Gefängnis beschreibt
„Dietrich Bonhoeffer, der jetzt vor 80 Jahren hingerichtet worden ist und der selber auch darüber rätselt, woher eigentlich der Mut kommt. Der ja auch erstmal keinen Mut hatte, und er beschreibt es ja selber in einem Gedicht.“
Im Gespräch über Mut und dessen Ursprung kommt Bonhoeffer als Parallelfigur zur biblischen Pfingstgeschichte auf. Johanna Haberer erinnert an einen ZEIT-Titel über Bonhoeffer, Sabine Rückert verweist auf ein Gedicht, in dem Bonhoeffer selbst über den Mut reflektiert, der von außerhalb seiner selbst kommt. Der Titel des Gedichts wird nicht explizit genannt, dürfte aber 'Wer bin ich?' sein.
„Wer bin ich? Sie sagen mir oft, ich träte aus meiner Zelle gelassen und heiter und fest wie ein Gutsherr aus seinem Schloss.“
Johanna liest Bonhoeffers Gedicht 'Wer bin ich?' vor, in dem er über den Widerspruch zwischen seiner äußeren Haltung und inneren Verzweiflung im Gefängnis reflektiert.
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