Emilia Galotti

Gotthold Ephraim Lessing

Lessings Drama „Emilia Galotti" behandelt Fragen von Macht, Freiheit und den Grenzen der Vernunft. Precht bezieht sich auf den berühmten Satz Lessings im Kontext der modernen Aufmerksamkeitsökonomie und medialen Daueraufgeregtheit und ergänzt ihn um eine provokante Wendung: Wer über alles den Verstand verliert, hat auch keinen zu verlieren. Das klassische Drama bleibt damit aktuell für die Frage, wie rationaler Diskurs in aufgeheizten Zeiten möglich ist.

Emilia Galotti

Deine Stimme wird anonym via IP-Hash gespeichert.

Erwähnungen (4)

Alles gesagt?
🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 00:02:19
„Zunächst lange am Deutschen Theater, unter anderem erinnere ich mich an die Gräfin Orsina in Emilia Galotti, fantastisch, oder auch als Medea.“

Amend erinnert sich an Nina Hoss' Rolle als Gräfin Orsina in Lessings Emilia Galotti am Deutschen Theater, die er als fantastisch bezeichnet.

ZEIT Bühne
🗣 Klaus Maria Brandauer referenziert bei ⏱ 00:02:51
„Das habe ich, als ich mit Fritz Kortner gearbeitet habe, am Emilie Galotti, ich möchte Ihnen was sagen.“

Brandauer erinnert sich an die Arbeit mit Fritz Kortner an Emilia Galotti und zitiert seine erste Theaterkritik.

Lanz & Precht
🗣 Richard David Precht referenziert bei ⏱ 00:41:48
„Der von mir so häufig zitierte Lessing-Satz, wer über gewisse Dinge den Verstand nicht verliert, hat keinen zu verlieren. Mit meiner Ergänzung, wer über alles den Verstand verliert, auch nicht.“

Precht zitiert im Zusammenhang mit der Aufmerksamkeitsökonomie und medialer Daueraufgeregtheit einen berühmten Satz aus Lessings Drama 'Emilia Galotti' (Akt IV, Szene 7) und ergänzt ihn mit einer eigenen Wendung.

Lanz & Precht
🗣 Richard David Precht zitiert daraus bei ⏱ 00:52:10
„Also es gibt den Lessings Emilia Galotti. Sagt die Gräfin Orsina, wer über bestimmte Dinge den Verstand nicht verliert, hat keinen zu verlieren. Und ich möchte auf Lessing drauf reimen, wer über alles den Verstand verliert, hat auch keinen mehr zu verlieren.“

Precht zitiert die Gräfin Orsina aus Lessings Trauerspiel, um seine These über die Gefahren der Dauererregung zu untermauern. Er variiert das berühmte Zitat und argumentiert, dass die ständige Aufregung über alles letztlich die eigene Urteilsfähigkeit zerstört.

Ähnliche Medien

Nathan der Weise

Nathan der Weise

Gotthold Ephraim Lessing

Lessings Drama "Nathan der Weise" enthält die Ringparabel, die zeigt, dass die drei abrahamitischen Religionen ursprünglich eins waren und gleichberechtigt nebeneinander stehen. Der Text hilft zu verstehen, dass vermeintliche Religionskonflikte künstlich sind und auf gemeinsamen Grundlagen beruhen. Für Hadija Haruna-Oelker war das Werk als Kind zentral, um ihre dual-religiöse Prägung zwischen Islam und Katholizismus nicht als Widerspruch zu erleben.

🛒 Amazon * 🔍 Google Details
Nathan der Weise

Nathan der Weise

Gotthold Ephraim Lessing

Nathan the Wise (original German title: Nathan der Weise) is the last play published by Gotthold Ephraim Lessing. The play was published in 1779; its world premiere took place only in 1783, two years after Lessing's death, at the Döbbelinsches Theater in Berlin. It is a fervent plea for religious tolerance.

🛒 Amazon * 📕 Thalia 📚 Google Books Details
Hamburger Dramaturgie

Hamburger Dramaturgie

Gotthold Ephraim Lessing · 2021

Keine ausführliche Beschreibung für "LESSING: HAMBURGISCHE DRAMATURGIE BD. 1/2 E-BOOK" verfügbar.

🛒 Amazon * 📕 Thalia 📚 Google Books Details
Eine Duplik

Eine Duplik

Gotthold Ephraim Lessing

Lessings philosophische Schrift "Die Duplik" (1778) erörtert das Verhältnis zwischen Wahrheit und dem menschlichen Streben danach. Das zentrale Diktum besagt, dass das unermüdliche Suchen nach Wahrheit wertvoller ist als die Wahrheit selbst – eine Aussage, die bis heute in Diskursen über Wissenschaft und Erkenntnis nachwirkt. Der Text ist relevant, weil er grundsätzliche Fragen zur Grenzen menschlicher Erkenntnis aufwirft und als Gegenpol zu dogmatischem Denken gelesen werden kann.

Zum Artikel bei Goodreads.com Details