Ein Herz und eine Seele
Wolfgang Menge
Die Serie zeigt stark überspitzt das Zusammenleben einer deutschen Familie in einer Reihenhaussiedlung in Wattenscheid Anfang der 1970er-Jahre: So behandelt sie neben üblichen Alltagsthemen vor allem das Zusammentreffen der extrem kleinbürgerlich-konservativen Einstellung der Eltern mit den idealistischen Ansätzen der 68er-Bewegung, für die Tochter und Schwiegersohn stehen.
Erwähnungen (3)
„Ich weiß, das ist der Jargon von Ekel Alfred, der die Russen immer als Asiaten bezeichnet hat oder als Kirgisen oder Kalmücken oder was auch immer.“
Precht relativiert seine eigene zugespitzte Formulierung über Österreichs 'asiatische Korruption', indem er sich selbstironisch mit der Figur Ekel Alfred aus der Kultserie 'Ein Herz und eine Seele' vergleicht. Die Referenz dient als humorvolle Distanzierung von seiner bewusst übertriebenen These.
„Zum Beispiel Benno Besson, der mein erster Meister war am Berliner Ensemble, wollte mit Schubi, den ihr alle kennt als Ekel Alfred, der Schauspieler, der mein Freund wurde damals... ach, das war so eine Serie im Fernsehen, die genial gemacht war, ein witziger Serie von Fernsehen, über irgendeinen ganz besonders großkotzigen Kleinspießer.“
Biermann erwähnt die TV-Serie 'Ein Herz und eine Seele' mit der Figur 'Ekel Alfred', um den Schauspieler Heinz Schubert zu beschreiben, den Regisseur Benno Besson am Berliner Ensemble als Hamlet besetzen wollte — als Beispiel für eine 'ideale Fehlbesetzung'.
„Ich habe vor zwei Tagen was gelesen über Ekel-Alfred. Kennst du noch diesen Typen? Ja, natürlich. Ein Herz und eine Seele hieß, glaube ich, die Sendung damals mit Heinz Schubert oder ähnlichem. Und das war ja so ein Typ, der immer auf Kommunisten geschimpft hat und so eine Pöbelfigur war.“
Olli Schulz erzählt von seinem absurden Traum über die fiktive Figur 'Papa Heini' und vermutet, dass die Erinnerung an Ekel-Alfred aus 'Ein Herz und eine Seele' den Traum ausgelöst hat. Die Serie dient als reale Referenz für eine kultige, politisch provokante TV-Figur.
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