Die nivellierte Mittelstandsgesellschaft
Helmut Schelsky · 1956
Nivellierte Mittelstandsgesellschaft ist ein soziologisches Konzept zur Charakterisierung der Sozialstruktur der Bundesrepublik Deutschland, das 1953 von dem Soziologen Helmut Schelsky vorgestellt wurde.
Erwähnungen (1)
„Das, was Helmut Schelsky 1956 die nivellierte Mittelstandsgesellschaft genannt hat. Aber was meinte er damit? Er meinte damit, dass immer mehr Menschen von der Unterschicht in die Mittelschicht aufsteigen und dass dann die Gesellschaft nicht mehr diese klassische Struktur von Gesellschaften hat, eine Sanduhr zu sein.“
Precht verweist auf Schelskys berühmtes soziologisches Konzept von 1956, um die historische Stabilität der Bundesrepublik zu erklären. Die Gesellschaft sei jahrzehntelang eine 'Zwiebel' gewesen – in der Mitte am dicksten – doch dieses Modell drohe nun wieder zur Sanduhr zu werden, was enormes Konfliktpotenzial berge.
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