Der Mond ist aufgegangen
Matthias Claudius
Das Abendlied ist ein Gedicht von Matthias Claudius, das zu den bekanntesten Werken der deutschen Literatur gehört und unter dem Titel des ersten Verses Der Mond ist aufgegangen in der Vertonung von Johann Abraham Peter Schulz als christliches Lied bekannt ist. Es wurde zum ersten Mal im Musen-Almanach für 1779 (herausgegeben von Johann Heinrich Voß) veröffentlicht und fehlt seitdem in kaum einer Anthologie. Vorlage war das Gedicht Nun ruhen alle Wälder von Paul Gerhardt aus dem Jahre 1647.
Erwähnungen (5)
„Da gab es erst einen Gottesdienst. Da sind alle sitzen geblieben. Nach dem Segen sprach dann Henry Kissinger in einem Staatsakt und Angela Merkel auf Helmut Schmidt. Hinterher haben wir zum Schluss gesungen, der Mond ist aufgegangen. Großartig.“
De Maizière beschreibt die Beerdigung von Helmut Schmidt im Hamburger Michel als Beispiel für den christlich-kulturellen Kitt der Gesellschaft. Das gemeinsame Singen dieses berühmten Abendlieds von Matthias Claudius steht für ihn sinnbildlich dafür, was viele Menschen im Land als verbindend empfinden.
„Es ist ein Gedicht von Matthias Claudius, den wir alle kennen, ein berühmter Dichter, der vor allem mit dem Gedicht Der Mond ist aufgegangen Furore gemacht hat.“
Sabine Rückert stellt den Dichter Matthias Claudius vor, bevor sie dessen Ballade über David und Goliath vorliest. 'Der Mond ist aufgegangen' dient als Referenz, um Claudius als bekannten Dichter einzuordnen.
„das berühmtere Gedicht von Matthias Claudius, »Der Mond ist aufgegangen«, das wird hier jeder kennen.“
Sabine Rückert erwähnt das bekannte Gedicht als Referenz, bevor sie ein anderes, weniger bekanntes Gedicht von Claudius vorliest
„Matthias Claudius ist ja weltberühmt geworden durch den Mond, der aufgegangen ist.“
Sabine erwähnt das berühmte Abendlied als Referenz, um den Dichter Matthias Claudius einzuführen, bevor sie ein anderes Gedicht von ihm vorliest
„Da sind auch Dinge, die man nur vage ansprechen kann. Der weiße Nebel wunderbar. Der weiße Nebel wunderbar.“
Ijoma Mangold spricht über die deutsche Romantik als Gegenbewegung zum französischen Rationalismus und zitiert dabei die berühmte Zeile 'Der weiße Nebel wunderbar' aus Matthias Claudius' Abendlied als Sinnbild für das Vage und Neblige der deutschen Tradition.
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