Davos-Rede 2025
Mark Carney
Die Davos-Rede von Mark Carney 2025 behandelt das Ende der regelbasierten Weltordnung und fordert ein Bündnis mittlerer Mächte zur Bewältigung globaler Bruchlinien. Carney kritisiert die Heuchelei stärkerer Mächte, die sich selbst von internationalen Regeln befreien, während andere daran gebunden bleiben. Seine Rede wird als bemerkenswert ehrlich und realistisch bewertet und erhielt Standing Ovations.
Erwähnungen (2)
„Da kommt ja jetzt Mark Carney und sagt, allein wie diese Rede losging von diesem kanadischen Premier. Nostalgie ist keine Strategie. So funktioniert das nicht. Sondern sagt dann, wir reden hier, und so fing diese Rede an, über einen Bruch in der Weltordnung.“
Die Rede von Mark Carney in Davos ist ein zentrales Thema des Gesprächs. Carney beschreibt das Ende der angenehmen Fiktion einer regelbasierten Weltordnung, in der die Stärksten sich selbst von den Regeln befreiten. Er fordert Ehrlichkeit und ein Bündnis der mittleren Mächte. Lanz berichtet von Standing Ovations und Precht nennt sie die ehrlichste Rede, die je in Davos gehalten wurde.
„Mark Carney, der kanadische Regierungschef, der in Davos eine, wie ich fand, wir haben ja darüber geredet, spektakuläre Rede gehalten hat, wo er darüber gesprochen hat, dass die sogenannten Mittelmächte, zu denen auch Deutschland gehört und so weiter und auch die EU gehört und eben auch Kanada gehört, dass die sich zusammentun müssten und dann sowas wie eine neue moralische Instanz sind, wenn Amerika schon nicht mehr Verlass ist.“
Im Kontext der Diskussion über die Positionierung Europas gegenüber dem US-Völkerrechtsbruch im Iran erwähnt Lanz die Davos-Rede von Mark Carney als Beispiel für eine klare moralische Haltung. Carney forderte darin, dass Mittelmächte wie Kanada, Deutschland und die EU eine neue moralische Instanz bilden müssten, da auf Amerika kein Verlass mehr sei. Lanz stellt Carneys Haltung als Gegenbild zur deutschen Position unter Merz dar.
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