Artikel über die Epstein-Files und US-Politik
Majid Sattar
FAZ-Korrespondent Majid Sattar analysiert aus Washington die politische Reaktion auf die Veröffentlichung der Epstein-Akten. Im Mittelpunkt steht Handelsminister Howard Lutnick, dem Sattar nachweisbare Lügen im Zusammenhang mit Epstein vorwirft. Sattar kritisiert, dass beide Parteien die Akten instrumentalisieren: Republikaner richten sie gegen Clinton, Demokraten nutzen sie für eigene Angriffe. Echte politische Konsequenzen bleiben aus – der Skandal dient vor allem als Munition im Parteienkampf.
Erwähnungen (1)
„Nochmal Majid Sattah, der Kollege von der FAZ in Washington. Ich meine, er schreibt zu Recht, ja, wie kann es sein, dass ein Handelsminister wie Lattnig, dass der offensichtlich gelogen hat. Es ist vollkommen klar, dass der gelogen hat.“
Lanz zitiert ausführlich aus einem Artikel des FAZ-Korrespondenten Majid Sattar in Washington, der die fehlende politische Konsequenzen im Epstein-Skandal analysiert. Sattar kritisiert, dass sowohl Republikaner als auch Demokraten die Epstein-Files instrumentalisieren – die einen gegen Clinton, die anderen gegen Trump – und dabei die eigentlichen Opfer und die Aufklärung auf der Strecke bleiben.
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