Judaismus
4 Medien · 0 Episoden
Medien (4)
Artikel über das Buch Jona am Versöhnungstag
Das Buch Jona wird traditionell am Nachmittag von Jom Kippur (Versöhnungstag) in der Synagoge als Haftara vorgelesen. Der Artikel erklärt die theologische Bedeutung dieser Praxis: Jona, der vor seinem göttlichen Auftrag flieht, gilt als Symbol für das Volk Israel, das seiner Berufung immer wieder ausweicht. Die Parallele zwischen Jona und Israel macht den Text zu einem zentralen Buß- und Umkehrtext des höchsten jüdischen Feiertags. Johanna Haberer las den Artikel 2022 zur Vorbereitung auf eine Sendung oder einen Vortrag über das Buch Jona.
Artikel über die Kosten des Auserwähltseins
Amos Asael
Amos Asael argumentiert, dass die Kosten der jüdischen Auserwähltheit den Nutzen seit jeher deutlich übersteigen. Der Text reflektiert die Last, die das Konzept des "Auserwählten Volkes" für Juden historisch bedeutete – Verfolgung, Fremdheit, Verantwortung. Asael wird im Kontext eines Artikels von Rosenblum zitiert, in dem Sabine Rückert die biblische Bundesschluss-Szene am Sinai aufgreift. Der Artikel stellt die theologische Idee der Erwählung einer nüchternen Kosten-Nutzen-Abwägung gegenüber.
Buch über jüdische Identität
Arthur Herzberg · 1904
Untersucht die Merkmale, die das jüdische Volk von anderen Völkern unterscheiden: das Bewusstsein der Auserwähltheit, innere Zerrissenheit und fundamentale Andersartigkeit. Eine Analyse jüdischer Identität und Geschichte.
Kodex Aleppo
Unter Seife (von althochdeutsch seifa „Seife, Harz“, ursprünglich „das Tröpfelnde“; von germanisch *saipōn-, woraus auch lateinisch sapo entlehnt ist) wird im allgemeinen Sprachgebrauch ein festes Reinigungsmittel verstanden, das, zusammen mit Wasser, in dem es sich löst, zur Reinigung, vor allem der Hände und des Körpers, benutzt wird. Aus chemischer Sicht sind diese festen Seifen Salze von Fettsäuren.