Der Stoß
Anne Kunze, Daniel Müller
Ein Anruf aus dem Nichts führt Maris Hubschmidt zu Klaus Becker, einem 74-jährigen Berliner, der beim Bahnfahren Opfer einer brutalen Attacke wurde — ein Mann, der nichts tat, außer zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein. Hubschmidt besucht ihn im Pflegeheim in Pankow, wo er im Rollstuhl sitzt, und begleitet den anschließenden Prozess.
„Das könnte jeder von uns gewesen sein. Und deswegen ist es auch so ein breitenwirksames Stück, weil das, was dieser Mensch erlebt hat, kann überall tausendfach jeden Tag passieren.“
Erwähnte Medien (2)
Der Stoß
Maris Hubschmid
🗣 Anne Kunze referenziert bei ⏱ 00:07:43 „Das ist ein unglaublich eindrucksvolles Bild, mit dem war der Artikel Der Stoß, den du damals geschrieben hast, aufgemacht. Und das ist also ein echter Hingucker. Also es ist fast wie ein Gemälde von Picasso.“
Anne Kunze spricht über den Artikel von Maris Hubschmid, der den Fall Klaus Becker für das Ressort Entdecken der ZEIT und Zeit am Wochenende recherchiert und geschrieben hat. Sie hebt das Überwachungskamera-Bild hervor, das den Artikel eröffnete und den Moment des Stoßes auf dem U-Bahnsteig zeigt.
Drei Minuten Hass
Ursula März
🗣 Anne Kunze erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:12:35 „Und wir haben schon mal eine U-Bahn-Tat in Berlin gehabt, wo jemand den Eindruck hatte, er solle vor die U-Bahn gestoßen werden. Also das war auch eine irre Geschichte. Drei Minuten Hass hieß diese Geschichte.“
Im Gespräch über U-Bahn-Gewalttaten erinnert Anne Kunze an eine frühere Geschichte mit dem Titel 'Drei Minuten Hass', die ebenfalls eine U-Bahn-Tat in Berlin behandelte. Sie zieht den Vergleich zu dem aktuell besprochenen Fall Klaus Becker, um zu zeigen, dass solche Angriffe auf Bahnsteigen kein Einzelfall sind.