ZEIT Verbrechen – Darf True Crime unterhaltsam sein
#308

Darf True Crime unterhaltsam sein

ZEIT Verbrechen / 06. August 2025 / 3 Medien

Sabine Rückert, Andreas Sentker, Anne Kunze, Daniel Müller

In dieser Fragerunde beantworten die Hosts gemeinsam mit Anne Kunze und Daniel Müller die drängendsten Hörerfragen — allen voran, ob sie selbst schon Verbrechen aufgeklärt haben. Sabine Rückert erzählt vom Fall Amelie, bei dem sie zwei unschuldig Verurteilte durch hartnäckige Recherche zum Freispruch brachte, während Anne Kunze schildert, wie ihre Enthüllungen über die deutsche Fleischindustrie den damaligen Bundeswirtschaftsminister zum Handeln zwangen.

„Was uns vom Tatort unterscheidet, ist, wir machen Journalismus.“
🗣 Anne Kunze

Erwähnte Medien (3)

Tatort
Serie

Tatort

ARD

🗣 Anne Kunze erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:02:57 „Man muss sagen, was uns vom Tatort unterscheidet, ist, wir machen Journalismus.“

Die TV-Krimiserie wird als Abgrenzung zur eigenen journalistischen Arbeit herangezogen – der Podcast behandle reale Fälle, keine Fiktion.

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Rezension über den Podcast ZEIT Verbrechen
Artikel

Rezension über den Podcast ZEIT Verbrechen

🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:04:02 „Wir sind ja auch mal in der Deutschen Richterzeitung kritisiert worden. Und zwar sehr gut kritisiert worden, was mich total überrascht hat. Da hat uns ein Richter in einem Oberlandesgericht, der ist der Autor, und der hat eine Kritik geschrieben über den Podcast Zeitverbrechen und hat geschrieben, das sei ein, auch wenn die Richter nicht so gut wegkommen, was ihnen auch manchmal verdrösse, aber sei es ein super Podcast.“

Sabine Rückert erzählt, dass ihr Podcast von einem Richter an einem Oberlandesgericht in der Deutschen Richterzeitung rezensiert wurde. Die positive Rezension habe sie überrascht, da Richter in ihrem Podcast nicht immer gut wegkommen.

Zum Artikel bei ZEIT Online
Aktenzeichen XY … ungelöst
Serie

Aktenzeichen XY … ungelöst

Eduard Zimmermann

🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:42:51 „Also, was mich viel mehr beunruhigt als meine eigenen Recherchen oder unser Podcast, sind zum Beispiel Sachen wie XY ungelöst. Also, ich gucke mir das an, ich gucke es mir auch relativ gerne an, aber ich fühle mich danach tief beunruhigt. Und das hat einfach den Grund, dass unsere Fälle aufgeklärt sind. Unsere Fälle sind in der Regel zu Ende. Und diese XY-Fälle sind immer Fälle, in denen jemand gesucht wird oder in denen schreckliche Dinge nicht zu Ende sind.“

Im Gespräch darüber, was die Arbeit mit Kriminalfällen mit den Journalist:innen persönlich macht, nennt Sabine Rückert die ZDF-Sendung Aktenzeichen XY als etwas, das sie stärker beunruhigt als die eigene Podcast-Arbeit. Der Grund: Die dort vorgestellten Fälle sind ungelöst, die Täter noch frei – anders als die meist abgeschlossenen Fälle im eigenen Podcast. Sie illustriert das Gefühl anschließend mit einem realen Vorfall in ihrer Nachbarschaft.

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