Schiffe versenken
Sabine Rückert, Andreas Sentker, Anne Kunze, Daniel Müller & Gäste
Michael Kurz, 1952 in Hamburg als Sohn eines Kaffeefabrikanten geboren, machte 20 Jahre lang einen Job, den es nur einmal auf der Welt gab: Er war Schiffsdetektiv, der sogenannte Yachthunter, und jagte gestohlene Luxusyachten für Versicherungen. Daniel Müller zeichnet das Leben eines Mannes nach, der vom Segelprofi über den LKW-Fahrer im Hamburger Hafen zum Jäger millionenschwerer Schiffe wurde — bis das Internet ab 2005 den großen Yachtdiebstählen ein Ende setzte.
„Ich bin Volkswirt, Manager, Pleitegänger und dann auf völlig verrückten Wegen zu einem durchgeknallten Job gekommen.“
Erwähnte Medien (2)
Succession
Jesse Armstrong
🗣 Anne Kunze referenziert bei ⏱ 00:03:15 „Und ich frage dich auch deswegen, weil ich großer Fan der Serie Succession bin, wo man dieses Leben auf Superjachten sich einmal anschauen kann und sehen kann, wie diese reichen, reichen Menschen in ihren Jachten leben, die so Helikopterlandeplätze haben, eigene Kinosäle und so weiter.“
Anne Kunze erwähnt die HBO-Serie Succession als persönliche Referenz, um das luxuriöse Leben auf Superyachten zu veranschaulichen. Sie nutzt die Serie als Brücke, um Daniel Müller nach dem heutigen Zustand solcher Yachten zu fragen und den Kontrast zur Ära des Schiffsdetektivs Michael Kurz herzustellen.
Catch Me If You Can
Steven Spielberg
🗣 Daniel Müller referenziert bei ⏱ 00:36:16 „Und ich glaube, er hat das selbst so ein bisschen gesehen als so ein Catch me if you can. Das war ein großes Spiel für ihn.“
Daniel Müller beschreibt die Arbeitsweise des Schiffsdetektivs und vergleicht dessen Selbstverständnis mit dem Film: Für den Detektiv war die Jagd nach gestohlenen Schiffen ein großes Katz-und-Maus-Spiel, bei dem er versuchte, mit Gegentricks auf die Tricks der Kriminellen zu antworten.