ZEIT Bühne – Man kann doch nicht mit Wasserwerfern das Maskentragen erzwingen
#011

Man kann doch nicht mit Wasserwerfern das Maskentragen erzwingen

ZEIT Bühne / 14. Mai 2020 / 2 Medien

Roman Pletter, Moderator: Charlotte Parnack & Jens Spahn

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn stellt sich kurz vor seinem 40. Geburtstag den Fragen von ZEIT-Journalisten — mitten im Corona-Ausnahmezustand. Trotz enormen Drucks wirkt er auffällig entspannt, spricht über Aluhut-Proteste, erlaubte Zweifel in der Politik und die Frage, ob er sich als Feminist sieht. Zum Erwachsenwerden mit 40 merkt er trocken an, dass er das bisher erfolgreich verdrängt habe.

„Da merkst du halt doch so mit der Vier, dass man jetzt doch dann erwachsen wird.“
🗣 Jens Spahn

Erwähnte Medien (2)

Porträt über Jens Spahn
Artikel

Porträt über Jens Spahn

🗣 Jens Spahn referenziert bei ⏱ 00:03:03 „Ja, Herr Spahn, im März lasen wir in einem Porträt über Sie, Sie hätten eigentlich überhaupt keine Zeit dazu, sich zu fragen, wie es Ihnen überhaupt geht.“

Zu Beginn des Gesprächs wird auf ein im März erschienenes Porträt über Jens Spahn verwiesen, in dem beschrieben wurde, dass er in der Corona-Krise keine Zeit für die eigene Befindlichkeit habe. Die Interviewerin nutzt es als Einstieg in die persönliche Frage nach seinem Wohlbefinden kurz vor seinem 40. Geburtstag.

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Allensbach-Umfrage zur Meinungsfreiheit
Studie

Allensbach-Umfrage zur Meinungsfreiheit

Institut für Demoskopie Allensbach

🗣 Jens Spahn referenziert bei ⏱ 00:20:52 „Es war ja schon vor Corona so, dass, wenn ich die Zahlen noch etwa richtig erinnere, so 60, 70 Prozent gesagt haben, ich glaube in der Allensbach-Umfrage, sie hätten das Gefühl, sie könnten die Dinge, die sie beschäftigen, außer im engsten Familienkreis gar nicht mehr sagen.“

Spahn spricht über das Gefühl vieler Bürger, ihre Meinung nicht mehr frei äußern zu können, und verweist auf eine Allensbach-Umfrage, die diesen Befund mit konkreten Zahlen untermauert. Er nutzt die Studie als Beleg dafür, dass das Misstrauen gegenüber dem öffentlichen Diskurs schon vor der Corona-Krise tief verankert war.

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