Spezial - Leipzig, wie geht's
Christoph Amend, Jochen Wegner & Gäste
Vor knapp 1400 Zuschauern im Leipziger Gewandhaus feiern die Hosts ihr erstes Live-Spezial — mit Orgelvorspiel, eingeschmuggelter Pizza im Publikum und der Frage, wie es Leipzig geht. Zwischen Ost-West-Debatten, dem Vorschlag einer "Critical Westdeutschness" und der Vorstellung ihres neuen Spin-Off-Podcasts "Nur eine Frage" wird deutlich: Leipzig, 1010 Jahre alt, hat New York und anderen Angeberstädten einiges voraus.
„Ich hab mal so einen schönen Vorschlag, dass man auch mal so eine Critical Westdeutschness einführen könnte.“
Erwähnte Medien (26)
Allegro maestoso (Orgelsonate)
Felix Mendelssohn Bartholdy
🗣 Jochen Wegner erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:07:25 „Zwei Minuten Mendelssohn ist ungefähr das Gegenteil von x Stunden alles gesagt. Es wissen hier zwar alle, gebildetes Publikum, aber es war Felix Mendelssohn, Bartholdi, Allegro, Maestoso.“
Vor Beginn des eigentlichen Gesprächs hat der Organist des Gewandhauses, Michael Schönheit, ein kurzes Stück von Mendelssohn Bartholdy gespielt. Jochen Wegner bedankt sich dafür und ordnet die zwei Minuten Musik humorvoll als Gegenteil des stundenlangen Podcast-Formats ein.
Boom Boom Leipzig
MDR
🗣 Jochen Wegner empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:43:30 „Ich habe mal Jochen gerade diesen Dokumentarfilm erwähnt, Boom Boom Leipzig vom MDR. Ist relativ neu. Wer hat den gesehen? Ach guck mal, viele Hände hier. Aber auch einige noch nicht. Also ich kann ihn wirklich empfehlen und vor allem wegen der Originaldokumente, der Aufnahmen von Jochen.“
Jochen Wegner empfiehlt den MDR-Dokumentarfilm über die Geschichte Leipzigs, insbesondere wegen der Originaldokumente und historischen Aufnahmen. Christoph Amend hatte ihm den Film zuvor empfohlen. Der Film erzählt die Leipziger Geschichte im Zeitraffer und enthält unter anderem Szenen vom illegalen Piratensender Kanal X aus dem Jahr 1990.
Verstehen Sie Spaß?
Kurt Felix
🗣 Jochen Wegner erwähnt beiläufig bei ⏱ 01:30:11 „Und dann gab es eine tolle Sendung, da hat man an einem Hebel gezogen und es hörte gar nicht mehr auf. Ach ja, ich glaube, das war Verstehen Sie Spaß? Kann das sein? Es ist irgendwann mal so, die hatten so einen Automaten und dann sind die Leute verzweifelt.“
Im Gespräch über Soft-Eis und die Faszination der Eismaschinen erinnert sich eine Zuschauerin an eine Sendung, in der ein Soft-Eis-Automat nicht mehr aufhörte. Jochen Wegner vermutet, dass es sich um die ARD-Unterhaltungsshow 'Verstehen Sie Spaß?' handelte, in der solche Streiche typisch sind.
Die Bibel
Martin Luther (Übersetzung)
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 01:39:28 „Habe eigentlich so einen Eskapismus betrieben, habe meinen Dante und Horats gelesen und habe vielleicht dann auch doch die Bibel und Nietzsche, weil ich das Gefühl hatte, mit dem Staat als solchem habe ich nichts zu tun, der ist mir fremd.“
Michael Triegel beschreibt seinen geistigen Eskapismus in der DDR. Die Bibel gehörte neben Dante, Horaz und Nietzsche zu seiner Lektüre, mit der er sich eine eigene, vom Staat unabhängige Welt schuf. Später führte ihn dieser Zugang auch zur katholischen Taufe.
La Divina Commedia
Dante Alighieri
🗣 Jochen Wegner erwähnt beiläufig bei ⏱ 01:39:28 „Habe eigentlich so einen Eskapismus betrieben, habe meinen Dante und Horats gelesen und habe vielleicht dann auch doch die Bibel und Nietzsche, weil ich das Gefühl hatte, mit dem Staat als solchem habe ich nichts zu tun.“
Michael Triegel nennt 'meinen Dante' als Teil seiner eskapistischen Lektüre in der DDR. Die Formulierung 'meinen Dante' deutet auf eine intensive, persönliche Auseinandersetzung mit dem Werk hin, das ihm neben der Bibel als geistige Gegenwelt zur DDR diente.
Werke von Horaz
Horaz
🗣 Michael Triegel erwähnt beiläufig bei ⏱ 01:39:28 „Habe eigentlich so einen Eskapismus betrieben, habe meinen Dante und Horaz gelesen und habe vielleicht dann auch doch die Bibel und Nietzsche, weil ich das Gefühl hatte, mit dem Staat als solchem habe ich nichts zu tun.“
Michael Triegel beschreibt seine Jugend in der DDR als eskapistisch. Er zog sich in eine elitäre Geisteswelt zurück und las klassische Autoren wie Dante, Horaz und Nietzsche, statt sich politisch zu engagieren. Italien und die klassische Bildung waren sein Gegenentwurf zur DDR-Realität.
Werke von Friedrich Nietzsche
Friedrich Nietzsche
🗣 Michael Triegel erwähnt beiläufig bei ⏱ 01:39:28 „Habe meinen Dante und Horaz gelesen und habe vielleicht dann auch doch die Bibel und Nietzsche, weil ich das Gefühl hatte, mit dem Staat als solchem habe ich nichts zu tun, der ist mir fremd.“
Michael Triegel nennt Nietzsche als einen der Autoren, die ihn in seiner Jugend in der DDR prägten. Zusammen mit Dante, Horaz und der Bibel bildeten Nietzsches Werke den geistigen Eskapismus, mit dem er sich eine eigene Welt abseits des DDR-Staates schuf.
Italienische Reise
Johann Wolfgang von Goethe
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 01:39:49 „Weimar war nicht weit. Goethes italienische Reise kann ich doch auch. Und malen will ich sowieso wie Raphael. Und dann war es klar, ich muss nach Italien.“
Michael Triegel erzählt von seiner Sehnsucht nach Italien, die schon in der DDR-Zeit begann. Goethes Italienische Reise diente ihm als Vorbild und Inspiration für seine eigene erste Reise nach Italien 1990, die er als 'zweite Geburt' bezeichnet.
Text über Michael Triegel
Martin Machowicz
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 01:44:32 „Aber es gibt einen herausragenden Text einer Person, die ich zum dritten Mal erwähne, nämlich von Martin Machowicz, der versucht hat, sich der Frage zu nähern, warum ausgerechnet Sie so malen wie die klassischen Meister, in meinen einfachen Worten.“
Jochen Wegner verweist auf einen Text von Martin Machowicz, der Triegels Malstil kunstkritisch einordnet. Der Artikel argumentiert, dass nur jemand mit Triegels ostdeutscher Biografie diese besondere Sehnsucht nach der klassischen Malerei entwickeln konnte – eine Sehnsucht, die Westdeutsche so nicht kennen.
Altarbilder im Naumburger Dom
Michael Triegel
🗣 Jochen Wegner erwähnt beiläufig bei ⏱ 01:50:41 „Ja, und auch wenn es so lange her ist, ich frage auch gleich noch was über Altäre. Nein, nein, nicht das, das kann ich nicht mehr. Du meinst in Naumburg?“
Jochen Wegner spricht Michael Triegels bekannte Altarbilder im Naumburger Dom an. Triegel weicht der Frage aus, was auf eine gewisse Ermüdung hindeutet, immer wieder darüber sprechen zu müssen. Die Altarbilder gehören zu Triegels bekanntesten sakralen Auftragswerken.
Helmut-Schmidt-Porträt
Bernhard Heisig
🗣 Jochen Wegner erwähnt beiläufig bei ⏱ 02:00:13 „Ich habe irgendwann 1995 einen großen Geburtstag von Bernhard Heisig mit einer Ausstellung hier im Kochhaus. Ein DDR-Maler, der seinerzeit Helmut Schmidt, Zeitherausgeber, geporträtiert hat.“
Im Gespräch über die Leipziger Kunstszene erzählt der Gast Michael Triegel, wie er über eine Ausstellung zum Geburtstag von Bernhard Heisig eine amerikanische Galeristin kennenlernte, die seine Bilder nach New York mitnahm. Heisig wird durch sein berühmtes Schmidt-Porträt identifiziert – das Werk dient hier als biographischer Verweis auf den DDR-Maler.
Hey, guten Morgen, wie geht es dir?
Martina Hefter
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 02:23:31 „Jetzt war Ihr Buch ja, als Sie den Buchpreis gewonnen haben, das ist ja tatsächlich einer der wenigen Preise, die tatsächlich Bestseller machen. Also man weiß, wenn man den Buchpreis gewinnt, das Buch wird ein Bestseller.“
Martina Hefter ist als Gast auf der Bühne und Jochen Wegner spricht sie auf ihren Buchpreis-Gewinn an. Das Buch selbst wird nie beim Titel genannt, ist aber als Gewinner des Deutschen Buchpreises eindeutig identifizierbar. Wegner thematisiert, wie der Preis das Leben und die Bekanntheit der Autorin verändert hat.
Der Drachenfisch
Pearl S. Buck
🗣 Christoph Amend empfiehlt aktiv bei ⏱ 02:25:42 „Das mich richtig umgehauen hat? Also da war ich noch sehr klein. Der Drachenfisch von Pearl S. Buck, die hat sogar den Nobelpreis. Eine chinesisch-amerikanische Autorin, die ist jetzt nicht mehr so präsent. Das hat mir mein Vater geschenkt.“
Auf die Frage nach dem ersten Buch, das wirklich beeindruckt hat, nennt der Sprecher dieses Kinderbuch als prägendes Leseerlebnis. Es geht um ein amerikanisches Mädchen in Shanghai, das ein chinesisches Mädchen kennenlernt – die fremde Welt habe ihn als Kind fasziniert. Das Buch war ein Geschenk des Vaters.
Pauline und der Prinz im Wind
James Krüss
🗣 Christoph Amend empfiehlt aktiv bei ⏱ 02:26:10 „Und das andere war auch von meinem Vater geschenkt, Pauline und der Prinz im Wind von James Criss. Einfach ganz stark. Das sind Erzählungen und immer geht es um diese Pauline, so ein Mädchen. Und das sind so magische, wundersame Geschichten.“
Als zweites prägendes Kindheitsbuch wird diese Erzählsammlung genannt, ebenfalls ein Geschenk des Vaters. Die titelgebende Geschichte, in der Pauline mit einem Windprinzen in einem gestreiften Sessel an die Adria fliegt, habe die eigene Vorliebe für das Nicht-Realistische in der Literatur geprägt.
Biografie über Marlen Haushofer
🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 02:33:36 „Und andersrum, ich fand es ganz interessant, ich lese gerade eine Biografie über Marlen Haushofer. Eine meiner Lieblingsautorinnen.“
Im Zusammenhang mit der Diskussion über Autofiktion erwähnt der Sprecher, aktuell eine Biografie über Marlen Haushofer zu lesen. Titel und Autor der Biografie werden nicht genannt, aber sie dient als Quelle für Haushofers Aussage, dass alle ihre Heldinnen Auslagerungen von ihr selbst seien.
Die Wand
Marlen Haushofer
🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 02:33:43 „Eine meiner Lieblingsautorinnen. Die Wand wäre auch noch so ein Buch, wo ich sage, ich weiß nicht, das lese ich jetzt zum dritten oder vierten Mal. Diese hat geschrieben, die Bücher, das kann man ja gar nicht autobiografisch nennen, also wenn man jetzt die Wand hernimmt, diesen ganz, ganz fiktionalen Roman.“
Im Gespräch über Autofiktion und die Frage, wie viel eigenes Leben in Literatur einfließt, wird Marlen Haushofer als Gegenbeispiel angeführt. Obwohl Haushofer sagte, alle ihre Heldinnen seien Auslagerungen von ihr selbst, habe sie keine autofiktionalen Romane geschrieben. Der Sprecher liest den Roman zum dritten oder vierten Mal und empfiehlt ihn nachdrücklich.
Min Kamp
Karl Ove Knausgård
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 02:34:47 „Wir nennen das in diesem Podcast den Knausgardeffekt, weil wir diese Kinderfrage immer mal stellen. Was macht es eigentlich mit den Leuten, von denen man nur annehmen muss, dass Teile ihres Lebens darin verarbeitet sind?“
Jochen Wegner bringt Knausgårds autofiktionales Romanprojekt als geflügelten Begriff ein: den 'Knausgardeffekt'. Gemeint ist das Phänomen, dass reale Personen aus dem Privatleben des Autors in der Literatur auftauchen und damit umgehen müssen. Der konkrete Werktitel wird nicht genannt, aber die Referenz auf Knausgårds autobiographische Romanreihe ist eindeutig.
Der Hessische Landbote
Georg Büchner
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 02:36:18 „Dann ist mir mit meinem mangelnden Bildungshintergrund sofort Georg Büchner eingefallen, der halt sowohl Theaterstücke geschrieben hat, die sehr lustig sind, gesellschaftskritisch, aber auch irgendwann mal ein politisches Manifest.“
Im Gespräch darüber, ob Schriftstellerinnen und Schriftsteller in Krisenzeiten politisch aktiver werden sollten, verweist Wegner auf Georg Büchner als historisches Beispiel eines Autors, der neben literarischen Werken auch ein politisches Manifest verfasste. Das konkrete Werk wird nicht beim Namen genannt, gemeint ist aber klar 'Der Hessische Landbote'.
Ode an die Freude (Symphonie Nr. 9)
Ludwig van Beethoven
🗣 Jochen Wegner erwähnt beiläufig bei ⏱ 03:02:10 „Es gibt ein sehr schlichtes Lied, was aber in diesen Raum gehört. Und ich meine damit nicht die Ode an die Freude, das gehört natürlich auch, die gehört auch hierher.“
Bei der Auswahl eines Liedes zum gemeinsamen Singen im Gewandhaus wird die 'Ode an die Freude' kurz als naheliegende, aber nicht gewählte Alternative erwähnt. Stattdessen fällt die Wahl auf 'Der Mond ist aufgegangen'.
Der Mond ist aufgegangen
Matthias Claudius
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 03:02:14 „Es gibt ein sehr schlichtes Lied, was aber in diesen Raum gehört. Und ich meine damit nicht die Ode an die Freude, das gehört natürlich auch, die gehört auch hierher. Aber ein Lied, welches unser vormaliger Gewandhauskapellmeister Coop Masur, der heute auch hier schon erwähnt wurde und dem wir viel zu verdanken haben. Der 89. Der 89 oder auch die Entstehung dieses Gebäudes. Das hat ja hin und wieder angestimmt.“
Im Leipziger Gewandhaus wird spontan ein gemeinsames Singen organisiert. Gregor Meier, Leiter des Gewandhauschores, schlägt 'Der Mond ist aufgegangen' vor – ein Lied, das Kurt Masur dort nach 1989 immer wieder angestimmt hat. Das gesamte Publikum von rund 1.360 Menschen singt drei Strophen unter Anleitung einer Chorleiterin aus dem Publikum.
Faust
Johann Wolfgang von Goethe
🗣 Jochen Wegner erwähnt beiläufig bei ⏱ 03:16:18 „Mephisto oder Faust? Faust.“
Im A-oder-B-Spiel werden die literarischen Figuren Mephisto und Faust gegenübergestellt – beide aus Goethes Hauptwerk, das einen besonderen Leipzig-Bezug hat (Auerbachs Keller). Christoph Amend entscheidet sich für Faust.
Essay über den Osten
Anne Hennig
🗣 Jochen Wegner empfiehlt aktiv bei ⏱ 03:32:26 „Ich habe heute Morgen ein Essay gelesen auf der Seite der Zeit und habe nur Jochen kurz gesagt. Weil ich so begeistert war, weil unsere Kollegin Anne Hennig, die auch ganz lange die Zeit im Osten geleitet hat und jetzt Redaktionsleiterin ist bei der Zeit in Berlin, aber eben auch in Leipzig lebt. Und sie hat eine Antwort, finde ich, formuliert zu diesem ganzen großen Thema.“
Jochen Wegner erwähnt begeistert einen Essay, den Anne Hennig am Morgen der Aufnahme auf der Zeit-Website veröffentlicht hat. Der Text formuliere eine Antwort auf die große Ost-West-Debatte. Hennig wird spontan auf die Bühne gebeten, um darüber zu sprechen. Der genaue Titel des Essays wird nicht genannt.
Essay über Nationalstaat und Globalisierung
Anne Hennig
🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 03:36:57 „Ja, ich habe den Text von Anne heute Morgen auch gelesen und habe gedacht, sie hat genau die Worte dafür gefunden, worüber wir so seit Jahren auch immer nachdenken bzw. so davorstehen nach jeder Wahl immer wieder.“
Christoph Amend bezieht sich auf einen am selben Morgen erschienenen Text von Anne, der die Schwäche des Nationalstaats angesichts globaler Krisen analysiert. Der Text wird auch von einem Zuschauer aus Weimar als 'Artikel' bzw. 'Essay' referenziert. Der genaue Titel wird nicht genannt, aber der Inhalt – wie der geschwächte Nationalstaat den Aufstieg populistischer Parteien befördert – wird ausführlich diskutiert.
Heldenstadt
Leipziger Volkszeitung
🗣 Christoph Amend empfiehlt aktiv bei ⏱ 03:47:37 „Podcast zum Beispiel. Heldenstadt, kann ich nur empfehlen.“
Im Gespräch über die digitale Transformation der Leipziger Volkszeitung erwähnt der Gast den hauseigenen Podcast als Beispiel für neue journalistische Formate. Jochen Wegner greift die Empfehlung begeistert auf und berichtet, dass er den Podcast in den Wochen zuvor intensiv gehört habe.
Politikteil
ZEIT ONLINE
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 03:54:21 „Ich meine mich daran zu erinnern, Frau Hennig, dass ich Sie im Politikteil mal gehört habe, wo Sie über die AfD gesprochen haben.“
Ein Zuschauer erinnert sich an eine Folge des ZEIT-Podcasts Politikteil, in der Anne Hennig über die Sorgen innerhalb der AfD sprach, dass man bei einer Regierungsbeteiligung nicht genügend fähiges Personal hätte. Jochen Wegner kommentiert den Podcast als 'fantastisch'.
Emo-Ossi-Studie
🗣 Christoph Amend erwähnt beiläufig bei ⏱ 04:25:08 „Ich habe irgendwann mal gelesen, irgendeine Studie hat es gegeben, da gab es den Begriff des Emo-Ossis und da habe ich mich so kurz gefunden.“
Im Gespräch über das Gefühl der Wut, wenn herablassend über Ostdeutschland gesprochen wird, erwähnt eine Sprecherin eine nicht näher benannte Studie, die den Begriff 'Emo-Ossi' geprägt hat. Sie identifiziert sich damit – als jemand, der emotional reagiert, wenn ostdeutsche Perspektiven ignoriert werden.