Musik

Der Mond ist aufgegangen

Matthias Claudius

Das Abendlied ist ein Gedicht von Matthias Claudius, das zu den bekanntesten Werken der deutschen Literatur gehört und unter dem Titel des ersten Verses Der Mond ist aufgegangen in der Vertonung von Johann Abraham Peter Schulz als christliches Lied bekannt ist. Es wurde zum ersten Mal im Musen-Almanach für 1779 (herausgegeben von Johann Heinrich Voß) veröffentlicht und fehlt seitdem in kaum einer Anthologie. Vorlage war das Gedicht Nun ruhen alle Wälder von Paul Gerhardt aus dem Jahre 1647.

Der Mond ist aufgegangen

Erwähnungen (6)

Alles gesagt?
🗣 Thomas de Maizière referenziert bei ⏱ 03:36:32
„Da gab es erst einen Gottesdienst. Da sind alle sitzen geblieben. Nach dem Segen sprach dann Henry Kissinger in einem Staatsakt und Angela Merkel auf Helmut Schmidt. Hinterher haben wir zum Schluss gesungen, der Mond ist aufgegangen. Großartig.“

De Maizière beschreibt die Beerdigung von Helmut Schmidt im Hamburger Michel als Beispiel für den christlich-kulturellen Kitt der Gesellschaft. Das gemeinsame Singen dieses berühmten Abendlieds von Matthias Claudius steht für ihn sinnbildlich dafür, was viele Menschen im Land als verbindend empfinden.

Unter Pfarrerstöchtern
🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:51:32
„Es ist ein Gedicht von Matthias Claudius, den wir alle kennen, ein berühmter Dichter, der vor allem mit dem Gedicht Der Mond ist aufgegangen Furore gemacht hat.“

Sabine Rückert stellt den Dichter Matthias Claudius vor, bevor sie dessen Ballade über David und Goliath vorliest. 'Der Mond ist aufgegangen' dient als Referenz, um Claudius als bekannten Dichter einzuordnen.

Unter Pfarrerstöchtern
🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:10:28
„das berühmtere Gedicht von Matthias Claudius, »Der Mond ist aufgegangen«, das wird hier jeder kennen.“

Sabine Rückert erwähnt das bekannte Gedicht als Referenz, bevor sie ein anderes, weniger bekanntes Gedicht von Claudius vorliest

Unter Pfarrerstöchtern
🗣 Sabine Rückert erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:25:41
„Matthias Claudius ist ja weltberühmt geworden durch den Mond, der aufgegangen ist.“

Sabine erwähnt das berühmte Abendlied als Referenz, um den Dichter Matthias Claudius einzuführen, bevor sie ein anderes Gedicht von ihm vorliest

Alles gesagt?
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 03:02:14
„Es gibt ein sehr schlichtes Lied, was aber in diesen Raum gehört. Und ich meine damit nicht die Ode an die Freude, das gehört natürlich auch, die gehört auch hierher. Aber ein Lied, welches unser vormaliger Gewandhauskapellmeister Coop Masur, der heute auch hier schon erwähnt wurde und dem wir viel zu verdanken haben. Der 89. Der 89 oder auch die Entstehung dieses Gebäudes. Das hat ja hin und wieder angestimmt.“

Im Leipziger Gewandhaus wird spontan ein gemeinsames Singen organisiert. Gregor Meier, Leiter des Gewandhauschores, schlägt 'Der Mond ist aufgegangen' vor – ein Lied, das Kurt Masur dort nach 1989 immer wieder angestimmt hat. Das gesamte Publikum von rund 1.360 Menschen singt drei Strophen unter Anleitung einer Chorleiterin aus dem Publikum.

Die sogenannte Gegenwart
🗣 Ijoma Mangold referenziert bei ⏱ 00:26:19
„Da sind auch Dinge, die man nur vage ansprechen kann. Der weiße Nebel wunderbar. Der weiße Nebel wunderbar.“

Ijoma Mangold spricht über die deutsche Romantik als Gegenbewegung zum französischen Rationalismus und zitiert dabei die berühmte Zeile 'Der weiße Nebel wunderbar' aus Matthias Claudius' Abendlied als Sinnbild für das Vage und Neblige der deutschen Tradition.

Ähnliche Medien

📖
Buch 2× erwähnt

Die Geschichte von David und Goliath in Reime gebracht

Matthias Claudius

Matthias Claudius' humorvolle Ballade erzählt die biblische Geschichte von David und Goliath in Reimform nach. Der deutsche Dichter und Theologe (1740–1815) verbindet dabei tiefe Frömmigkeit mit feiner Ironie und dichterischem Geschick. Die Ballade ist ein Beispiel für Claudius' Fähigkeit, klassische Stoffe auf originelle und zugängliche Weise neu zu interpretieren und hat sich als zeitloses Werk der deutschen Literaturgeschichte bewahrt.

🛒 Amazon * 📕 Thalia 📚 Google Books
📖
Buch 2× erwähnt

Ich danke Gott und freue mich

Matthias Claudius

Matthias Claudius' Gedicht „Ich danke Gott, und freue mich" ist ein Danklied, das die Dankbarkeit für einfache Segnungen des Lebens ausdrückt: das Dasein selbst, die Schönheit der Natur (Sonne, Berge, Meere, Sterne) und die menschliche Gesellschaft. Der Sprecher dankt Gott bewusst dafür, nicht zum König oder reichen Mann aufgestiegen zu sein, da Ehre und Wohlstand das Herz verderben und vielen wackereren Menschen zum Nachteil gereicht sind. Während Geld zwar viele Dinge ermöglicht, kann es die wertvollsten Güter—Gesundheit, Schlaf und innerer Frieden—nicht kaufen. Das Gedicht schließt mit dem Vertrauen, dass Gott dem lyrischen Ich täglich das Notwendigste zum Leben schenken wird, wie er es auch den Spatzen auf dem Dach gibt.

🛒 Amazon * 📕 Thalia 📚 Google Books
🎵
Musik

Ich sehe oft um Mitternacht

Matthias Claudius

Matthias Claudius (Pseudonym Asmus, * 15. August 1740 in Reinfeld (Holstein); † 21. Januar 1815 in Hamburg) war ein deutscher Dichter und Journalist, bekannt als Lyriker mit volksliedhafter, intensiv empfundener Verskunst. Matthias Claudius wurde als viertes Kind des Reinfelder Pastors Matthias Claudius und als zweites Kind seiner zweiten Frau Maria, geborene Lorck, geboren. Er besuchte die Gelehrtenschule in Plön. Im Sommersemester 1759 begann er das Studium der Theologie in Jena, später der Rechts- und Verwaltungswissenschaft.

🛒 Amazon * 🎧 Spotify ▶️ YouTube
Ich sehe oft um Mitternacht
Buch

Ich sehe oft um Mitternacht

Matthias Claudius

Das weniger bekannte Gedicht »Ich sehe oft um Mitternacht« von Matthias Claudius handelt von einem nächtlichen Betrachter, der die Sterne ansieht und eine tiefe existenzielle Sehnsucht empfindet. Das Gedicht thematisiert die menschliche Suche nach etwas Besseren jenseits von Schmerz und Lust und wird als poetischer Beleg für die innere, existenzielle Dimension dieser Sehnsüchte relevant.

🛒 Amazon * 📕 Thalia 📚 Google Books