Thomas Kehl, wie werden wir reich
Christoph Amend, Jochen Wegner & Thomas Kehl
Thomas Kehl, Mitgründer von Finanzfluss und von der Wirtschaftswoche als „Dr. Sommer der Finanzwelt
„Wenn abends deine Frau halt anruft um 22 Uhr, so nach dem Motto, wann kommst du heim? Und du musst sie halt permanent wegdrücken, weil du gerade mit den Juniors am Slides bauen bist — das ist halt so die Kehrseite.“
Erwähnte Medien (27)
TED Talk über Finanzen und Familie
Thomas Kehl
🗣 Thomas Kehl referenziert bei ⏱ 00:22:52 „Eine weitere Sache, das hatte ich auch im TED-Talk schon mal erwähnt, also deswegen ist es abgesprochen mit meinem Vater, also jetzt nicht, dass ich hier irgendwie hinterher... Rausau ist, dass er tatsächlich sogar einen Kredit aufgenommen hatte, um in diese Fonds zu investieren.“
Thomas Kehl erzählt von den Investmentfehlern seines Vaters, der einen Kredit aufnahm, um in Fonds zu investieren. Er verweist auf einen früheren TED Talk, in dem er diese persönliche Familiengeschichte bereits öffentlich gemacht hatte, und betont, dass sein Vater dem zugestimmt hat.
Margin Call
J.C. Chandor
🗣 Thomas Kehl referenziert bei ⏱ 00:25:47 „Dann wird der sogenannte Margin Call ausgelöst. Da gibt es auch einen Film dazu, deswegen habe ich den Begriff jetzt benutzt. Das heißt, die Bank ruft dich im übertragenen Sinne an und will mehr Sicherheiten haben.“
Thomas Kehl erklärt das Risiko von Wertpapier-Krediten (Lombard-Krediten) und was passiert, wenn die hinterlegten Aktien stark an Wert verlieren. Er nutzt den Begriff 'Margin Call' und verweist dabei auf den gleichnamigen Film, um den Mechanismus der erzwungenen Positionsauflösung durch die Bank zu veranschaulichen.
Artikel über die Lindner-Rente
🗣 Unbekannt erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:40:23 „Er hat es ja bei der Zeit auch geschrieben, von der Lindner-Rente geschrieben und ich dachte mir, um Gottes Willen, bitte nicht, also bitte macht ihr das nicht.“
Im Gespräch über Riester-Verträge und deren schlechten Ruf erwähnt der Gast einen Artikel in der ZEIT, der über eine mögliche 'Lindner-Rente' berichtet hat. Er reagiert entsetzt auf die Idee, dass erneut ein Finanzprodukt nach einem Politiker benannt werden könnte.
Wirecutter
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 01:01:04 „Wirecutter bei der New York Times ist ein Produktvergleichsportal, das heilig ist. Die rezensieren Regenschirme, Autos habe ich noch nie gesehen, aber wirklich alles, welches Handy und sind wirklich, wirklich unabhängig und haben jedenfalls zum Start damit angefangen, über Affiliate-Links sich zu refinanzieren.“
Jochen Wegner nennt Wirecutter als Positivbeispiel für seriösen, Affiliate-finanzierten Journalismus. Im Gespräch über die ethische Frage, ob Affiliate-Links die Unabhängigkeit von Finanzfluss gefährden, führt er Wirecutter als Beweis an, dass Affiliate-Finanzierung und redaktionelle Integrität vereinbar sind.
Finanztest
🗣 Jochen Wegner erwähnt beiläufig bei ⏱ 01:01:57 „Hermann Josef Tenhagen, der das gegründet hat, früher Chefredakteur unter anderem von Finanztest, ist wirklich einer der ausgewiesenen, neben dir, einer der wirklich ausgewiesenen, seriösen Experten.“
Jochen Wegner erwähnt die Zeitschrift Finanztest, um die Glaubwürdigkeit von Finanztip-Gründer Hermann Josef Tenhagen zu untermauern. Im Kontext der Diskussion über Affiliate-Finanzierung dient Tenhagens Finanztest-Hintergrund als Beleg dafür, dass auch Affiliate-finanzierte Portale seriös arbeiten können.
Das einzige Buch, das du über Finanzen lesen solltest
Thomas Kehl
🗣 Unbekannt referenziert bei ⏱ 01:23:43 „Und mit dem Buch, was wir geschrieben haben, war mein Ziel auch gewesen, dass wir halt neue Zielgruppen erreichen wollten. Unser CTO hat übrigens gesagt, dass das auch in diesem Podcast der Fall sein könnte.“
Der Gast spricht über sein gemeinsam mit Co-Autorin Mona Linke geschriebenes Finanzbuch. Er erklärt, dass das Buch auch dazu dienen sollte, über die klassische YouTube-Zielgruppe hinaus neue Lesergruppen zu erschließen. Der Titel lässt sich aus dem Gesprächsverlauf erschließen, da später ein geplantes Pendant für Frauen als 'das einzige Buch, das Frauen über Finanzen lesen sollten' beschrieben wird.
Crash-Propheten-Analyse
Gerd Kommer
🗣 Unbekannt referenziert bei ⏱ 01:50:46 „Es gibt hier mal einen Vermögensverwalter, Gerd Kommer, der hat das mal aufgearbeitet und hat mal geguckt, welche Crash-Propheten was sagen. Die einen sagen, kaufen Aktien, die anderen sagen, kauf keine Aktien. Die anderen sagen, mach Bargeld, die anderen sagen, halte Geld auf dem Konto.“
Der Gast spricht über die Szene der Crash-Propheten und deren widersprüchliche Ratschläge. Er verweist auf eine Analyse von Gerd Kommer, der systematisch aufgearbeitet hat, was verschiedene Crash-Propheten empfehlen – und dabei gezeigt hat, dass deren Empfehlungen völlig inkongruent sind. Ein konkreter Buchtitel oder Artikeltitel wird nicht genannt.
Artikel über die Finanzfluss-App
Finance Forward
🗣 Unbekannt erwähnt beiläufig bei ⏱ 02:05:37 „Da gab es heute Morgen einen Artikel zu unserer App, weiß nicht, von Finance Forward. Da dachte ich mir, vielleicht schicke ich euch den noch, nur zur Sicherheit, dass ihr up-to-date seid.“
Im Gespräch über die neue Finanzfluss-App und deren Abo-Modell erwähnt der Gast beiläufig, dass am selben Morgen ein Artikel bei Finance Forward über die App erschienen ist. Er wollte den Artikel den Hosts zur Vorbereitung schicken, aber Jochen Wegner hatte die App bereits selbst ausprobiert.
The Wolf of Wall Street
Martin Scorsese
🗣 Thomas Kehl referenziert bei ⏱ 02:32:54 „Also gerade in diesem Film... Wer heißt der nochmal? Der Wolf of Wall Street. Genau, das ist ja so Leonardo DiCaprio. Mit Pink Sheets. Also Pink Sheets sind ja diese Penny Stocks, wo du dann halt Aktien, die weniger als ein Dollar wert sind, also einige Pennies, dann wird dir verkauft, die machen 30% Rendite.“
Im Gespräch über Finanzbetrug und Pump-and-Dump-Schemata verweist Thomas Kehl auf den Film als Illustration, wie das Geschäft mit Penny Stocks und Kommissionen funktioniert. Er nutzt den Film, um zu zeigen, dass die Protagonisten ihr Geld durch Kommissionen verdienen, nicht durch echte Renditen für die Anleger.
Wall Street
Oliver Stone
🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 02:33:18 „Das beste Beispiel ist ja aus den 80ern Wall Street, Oliver Stone, Michael Douglas in der Hauptrolle, der ja einen Bösewicht gespielt hat, jetzt mal ganz vereinfacht gesprochen. Und man weiß, im Nachhinein ist eine ganze Generation von Finanzleuten groß geworden mit diesem Film und für die war plötzlich dieser Bösewicht das Vorbild.“
Christoph Amend greift den Wolf-of-Wall-Street-Verweis auf und zieht eine Parallele zu Oliver Stones Wall Street aus den 80ern. Er beschreibt das paradoxe Phänomen, dass der als Bösewicht angelegte Charakter Gordon Gekko (Michael Douglas) für eine ganze Generation von Finanzleuten zum bewunderten Vorbild wurde – das Gegenteil der beabsichtigten Botschaft des Films.
Mr. Money Mustache
Pete Adeney
🗣 Jochen Wegner empfiehlt aktiv bei ⏱ 02:34:47 „Ein Mensch, der mich sehr beeindruckt hat, ich habe heute nochmal wirklich literally heute Morgen nochmal geguckt, ob es den noch gibt, ist Mr. Money Moustache. Er war bestimmt bei den früheren Protagonisten dieser Frugalismus-Bewegung.“
Jochen Wegner bringt den bekannten Frugalismus-Blog bzw. dessen Gründer als Beispiel für Menschen ins Gespräch, die mit gut bezahlten Jobs möglichst früh in Rente gehen wollen. Wegner zeigt sich persönlich fasziniert von der Idee und hat am Morgen der Aufnahme noch nachgeschaut, ob es den Blog noch gibt.
Porträt über Mr. Money Mustache im New Yorker
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 02:35:00 „Es gab mal ein Porträt über diesen Menschen im New Yorker, glaube ich. Und ich fand das extrem faszinierend.“
Jochen Wegner erinnert sich an ein Porträt im New Yorker, durch das er auf Mr. Money Mustache aufmerksam wurde. Er ist sich beim Medium nicht ganz sicher ('glaube ich'), beschreibt den Artikel aber als extrem faszinierend und als seinen Einstieg in das Thema Frugalismus.
Interview mit Mr. Money Mustache im Spiegel
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 02:35:43 „Es gab im Spiegel, glaube ich, 2022 oder so nochmal ein Interview mit ihm. Also es gibt ihn noch. Und die haben die, das fand ich wirklich cool, wir fragen mal, wie es ihm heute geht nach 14 Jahren Frugalismus und Rente.“
Wegner erwähnt ein Spiegel-Interview von circa 2022, in dem nach dem aktuellen Befinden von Mr. Money Mustache nach vielen Jahren Frühruhestand gefragt wurde. Er findet die Idee des Nachfassens nach so langer Zeit besonders reizvoll.
Blowing Up
Malcolm Gladwell
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 02:53:44 „Und einer der besten Texte, die je zu Börse, Finanzen und Zufall erschienen ist, ist von Malcolm Gladwell 2005 im New Yorker. Ein Porträt über Nassim, der damals total unbekannt war. Und ein Buch geschrieben hat, das ich immer noch sehr empfehlen kann, Fooled by Randomness.“
Jochen Wegner erzählt begeistert von einem New-Yorker-Artikel, der sein Leben verändert habe. Der Text porträtiert Nassim Taleb und seinen Gegenspieler Viktor Niederhofer und ihre diametral entgegengesetzten Anlagestrategien. Wegner empfiehlt den Artikel ausdrücklich und verrät sogar, dass ein halb illegales PDF online zu finden sei.
Fooled by Randomness
Nassim Nicholas Taleb
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 02:53:58 „Ein Porträt über Nassim, der damals total unbekannt war. Und ein Buch geschrieben hat, das ich immer noch sehr empfehlen kann, Fooled by Randomness. Später ist er weltbekannt geworden mit einem Buch, das hieß Der schwarze Schwan.“
Im Zusammenhang mit dem Malcolm-Gladwell-Porträt empfiehlt Jochen Wegner Talebs erstes Buch über die Rolle des Zufalls an der Börse. Wegner betont, dass er es immer noch sehr empfehlen könne, und ordnet es zeitlich vor dem späteren Welterfolg 'Der schwarze Schwan' ein.
Der schwarze Schwan
Nassim Nicholas Taleb
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 02:54:03 „Später ist er weltbekannt geworden mit einem Buch, das hieß Der schwarze Schwan.“
Jochen Wegner erwähnt Talebs bekanntestes Werk als Kontrast zu dem früheren, weniger bekannten 'Fooled by Randomness'. Das Buch wird als das Werk genannt, das Taleb weltberühmt gemacht hat. Die zentrale These – seltene Ereignisse treten häufiger ein als erwartet – durchzieht die gesamte Diskussion über Börsenrisiken und ETF-Sicherheit.
Antifragilität
Nassim Nicholas Taleb
🗣 Unbekannt referenziert bei ⏱ 03:06:25 „Das sind ja auch die Grundgedanken hinter Antifragilität, auch wieder von Nassim Taleb. Also, das ist, also es macht total Sinn. Also ich habe nie gesagt, steck all dein Geld in ETFs.“
Im Gespräch über Diversifikation von Vermögen – Immobilien, Gold, ETFs – verweist der Sprecher auf Talebs Konzept der Antifragilität als theoretische Begründung dafür, warum man sein Vermögen breit streuen sollte, statt alles in eine Anlageklasse zu stecken.
Schnelles Denken, langsames Denken
Daniel Kahneman
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 03:09:38 „Du kennst Kahnemann. Schnelles Denken, langsames Denken. Wir wollen das schnelle System aktivieren. Das heißt, du musst jetzt bitte nicht für dich begründen ausführlich in der Logiktabelle, warum du, wenn ich sage Hund oder Katze, dich blitzschnell für entscheidest.“
Jochen Wegner leitet das Podcast-Spiel 'A oder B oder weiter' ein, bei dem der Gast sich blitzschnell zwischen Wortpaaren entscheiden muss. Er verweist auf Kahnemans Buch und dessen Konzept der zwei Denksysteme, um zu erklären, dass bewusst das intuitive, schnelle System 1 aktiviert werden soll.
Boomer-Weisheiten, die heute nicht mehr gelten
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 03:58:46 „Also wenn wir gerade über diese Generationenunterschiede sprechen, ein Genre, du hast bei uns auch einen Text darüber veröffentlicht, es gibt auch viele Videos oder mindestens zwei, die ich gesehen habe dazu, die Boomer-Weisheiten, die heute nicht mehr gelten.“
Wegner spricht den Gast auf einen bei ZEIT Online veröffentlichten Artikel an, in dem überholte Finanzweisheiten der Boomer-Generation hinterfragt werden – etwa dass Aktien Teufelszeug seien oder Mieten rausgeworfenes Geld. Der Gast erzählt, dass ein ZEIT-Redakteur den Text unbedingt haben wollte, obwohl er kontroverse Kommentare erwartete.
Interview mit Jutta Allmendinger zum Pflichterbe
Jutta Allmendinger
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 04:21:40 „Frau Professor Almendinger. Die hatte sich kürzlich in einem Interview dazu geäußert und hat gefordert, das geht in so eine ähnliche Richtung. Es gibt ja viele Debatten, soll man Kinder mit einem gewissen Grundstock ausstatten. Da war das Wort, glaube ich, Pflichterbe.“
Wegner erklärt den Begriff 'Pflichterbe' und verweist auf ein Interview mit der Soziologin Jutta Allmendinger, die gefordert hat, dass junge Menschen mit 18 Jahren einen Grundstock an Kapital erhalten sollten. Wegner nutzt dies als Diskussionsgrundlage für die Frage nach besseren Startbedingungen und Chancengleichheit.
The Black Swan
Nassim Nicholas Taleb
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 04:35:54 „Ja, was ist, wenn es nicht mehr brummt? Also ist das so unwahrscheinlich? Und dann stellt China alle Kredite fällig? – Die schwarze Schwanenposition.“
Im Gespräch über die Verschuldung der USA und die Frage, ob deren Wirtschaftsboom ewig anhalten kann, greift Jochen Wegner das Konzept des 'Schwarzen Schwans' auf – ein unvorhergesehenes Extremereignis. Er bezieht sich damit auf Nassim Talebs bekanntes Konzept, das er zuvor im Podcast bereits im ETF-Kontext angewandt hatte.
Paddington
🗣 Unbekannt erwähnt beiläufig bei ⏱ 04:40:59 „Also nichts gegen Peru, ne? Ich würde da auch gerne leben. Perdington kommt auch daher.“
Im Gespräch über eine Familie, die nach Peru ausgewandert ist, weil sie Deutschland als unsicher empfand, macht der Gast einen humorvollen Einwurf und verweist auf den fiktiven Bären Paddington, der ebenfalls aus Peru stammt. Es ist eine beiläufige, scherzhafte Bemerkung zur Auflockerung.
Artikel über Spotify-Profil von Finanzfluss
🗣 Unbekannt erwähnt beiläufig bei ⏱ 05:35:39 „Der Business Insider hat irgendwann mal einen Artikel mit Screenshots von meinem Spotify-Rap gepostet.“
Im Gespräch über den DJ Tiësto und das eigene Musikhörverhalten erwähnt der Gast beiläufig, dass Business Insider einmal einen Artikel mit Screenshots seines Spotify-Profils veröffentlicht habe – was zeigt, wie groß das öffentliche Interesse an seiner Person geworden ist.
Doppelgänger Tech Talk
🗣 Unbekannt empfiehlt aktiv bei ⏱ 05:37:31 „Diverse, also Doppelgänger, kennst du den Doppelgänger-Podcast? So einen Tech-Podcast höre ich gerne, OMR-Podcast höre ich gerne. Lanz und Precht mittlerweile, das ist eigentlich mein einziger politischer Kontakt in der Regel.“
Auf die Frage nach seinem Medienmix zählt der Gast seine regelmäßig gehörten Podcasts auf. Den Doppelgänger-Podcast beschreibt er als Tech-Podcast, den er gerne höre.
OMR Podcast
Philipp Westermeyer
🗣 Unbekannt referenziert bei ⏱ 05:37:31 „Diverse, also Doppelgänger, kennst du den Doppelgänger-Podcast? So einen Tech-Podcast höre ich gerne, OMR-Podcast höre ich gerne. Lanz und Precht mittlerweile, das ist eigentlich mein einziger politischer Kontakt in der Regel.“
Der Gast listet den OMR-Podcast als einen seiner regelmäßig konsumierten Podcasts auf, neben dem Doppelgänger-Podcast und Lanz und Precht.
Nexus
Yuval Noah Harari
🗣 Unbekannt referenziert bei ⏱ 05:38:10 „Und auf meiner aktuellen Reading-List steht Nexus von Havari. Der auch schon hier zu Gast war. Echt? Oh wow. Während der Pandemie. Digital dann. Auf Englisch.“
Im Gespräch über seinen Medienkonsum nennt der Gast Hararis 'Nexus' als nächstes Buch auf seiner Leseliste. Er erfährt dabei, dass Harari bereits Gast bei 'Alles gesagt?' war, und merkt angesichts der aktuellen Weltlage an, dass ein Update-Gespräch lohnenswert wäre.
New York Times Podcast (Episode mit Bernie Sanders)
The New York Times
🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 05:49:47 „Ich habe vor ein paar Wochen mal einen Podcast gehört, einen New York Times Podcast, die haben Bernie Sanders besucht, der ist natürlich jetzt innerhalb der Demokraten auf dem sehr linken Flügel. Aber der hat dem New York Times Reporter einfach auch vorgehalten, wieso berichtet die New York Times immer über diese Geldspenden, so als ob es ein Börsenkurs wäre.“
Im Gespräch über den Einfluss von Wahlkampfspenden auf die US-Politik erzählt Christoph Amend von einer Podcast-Episode, in der Bernie Sanders die Berichterstattung der New York Times über Spendengelder kritisiert. Sanders moniert, dass die Medien Spendensummen wie einen Börsenkurs präsentieren und ihnen damit politischen Wert zuschreiben. Amend findet diesen Gedanken bemerkenswert.