Alles gesagt? – Armin Wolf, verstehen Sie Österreich
#064

Armin Wolf, verstehen Sie Österreich

Alles gesagt? / 14. April 2023 / 54 Medien

Christoph Amend, Jochen Wegner & Armin Wolf

Armin Wolf, Österreichs bekanntester TV-Journalist und Moderator der ZIB 2, erzählt, wie er unbeabsichtigt in den Journalismus rutschte und zum gefürchtetsten Interviewer des Landes wurde. Er spricht über die Kunst des kritischen Interviews mit Mächtigen, warum deutsche Politiker kürzer antworten als österreichische, und beobachtet einen beunruhigenden Wandel: Politikern ist es zunehmend egal, beim Lügen ertappt zu werden. Beim Thema KI prognostiziert er nüchtern, dass ChatGPT bald Kurzmeldungen schreiben kann — aber kaum Informanten in Tiefgaragen treffen wird.

„Bis vor ein paar Jahren war es Politikerinnen und Politikern in der Regel peinlich, wenn sie dabei ertappt worden sind, dass sie, sagen wir mal, selektiv mit der Wahrheit umgegangen sind. Und heute ist es manchen nicht mehr peinlich.“
🗣 Armin Wolf

Erwähnte Medien (54)

Servus, Grüezi, Hallo
Podcast

Servus, Grüezi, Hallo

Florian Gasser, Matthias Daum, Lenz Jakobsen

🗣 Jochen Wegner empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:04:56 „Servus, Grüezi, Hallo. Ein transalpiner Podcast von drei Menschen. Florian Gasser aus Österreich, Matthias Daum aus der Schweiz und Lenz Jakobsen aus Berlin.“

Wegner empfiehlt den transalpinen Podcast als populäres Format, das auch bei Live-Auftritten große Hallen füllt

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Ehrlich Jetzt
Podcast

Ehrlich Jetzt

Jasmin Mbarek

🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 00:05:05 „Also heißt mein neuer Lieblingspodcast. Ich sprach vorhin mit der Podcasterin am Telefon, Jasmin M. Barek. Jasmin M. Barek interviewt seit kurzem regelmäßig Politikerinnen und Politiker.“

Christoph Amend stellt seinen neuen Lieblingspodcast vor, in dem Jasmin M. Barek Politikerinnen und Politiker interviewt. Er hebt hervor, dass die Gäste ein eigenes Thema mitbringen dürfen und dass Barek – ähnlich wie Armin Wolf – pointiert gegenhält, wenn Politiker in PR-Monologe verfallen.

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Wolf & Filzmeier Podcast / Einmaleins der österreichischen Politik
Buch

Wolf & Filzmeier Podcast / Einmaleins der österreichischen Politik

Armin Wolf, Peter Filzmeier

🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 00:11:35 „Sie sind fix zusammen mit dem Professor Peter Filzmeier, mit dem Sie nicht nur ganz viele Fernsehinterviews gemacht haben, sondern auch einen fantastischen Podcast, aus dem jetzt ein Buch geworden ist, das sich mit dem Einmaleins der österreichischen Politik beschäftigt.“

Christoph Amend erwähnt, dass aus dem gemeinsamen Podcast von Armin Wolf und dem Politikwissenschaftler Peter Filzmeier ein Buch über das Einmaleins der österreichischen Politik entstanden ist. Die beiden lernten sich im 26. Semester von Wolfs Politikwissenschaftsstudium kennen.

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Autobiografie von Frank Stronach
Buch

Autobiografie von Frank Stronach

Frank Stronach

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 00:16:57 „Und kommt aber während des nächsten Beitrags nochmal ins Studio hinein und überreicht mir ein Buch, seine wenige Tage vorher erschienene Autobiografie, überreicht mir das Geschenk und sagt, da steht eine Widmung drin, nicht mach's auf, steht auf der ersten Seite eine Widmung, für Armin Wolf, ein guter Reporter.“

Armin Wolf erzählt die skurrile Anekdote seines legendären Interviews mit dem Milliardär Frank Stronach. Nach dem turbulenten Live-Interview, bei dem Stronach nur einen vorbereiteten Zettel vorlesen wollte, kam er nochmal ins Studio zurück und schenkte Wolf seine frisch erschienene Autobiografie – mit der Widmung 'für Armin Wolf, ein guter Reporter', obwohl er ihm kurz zuvor 'dumme Fragen' vorgeworfen hatte.

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Interview mit Herbert Grönemeyer (Zeitung ungenannt)
Artikel

Interview mit Herbert Grönemeyer (Zeitung ungenannt)

🗣 Armin Wolf erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:43:23 „Ich habe beim Herfahren im Flugzeug in einer Zeitung gelesen, ein Interview mit Herbert Grönemeyer und auf seiner neuen Platte gibt es offenbar ein Lied, in dem die Zeile vorkommt, die Welt dreht sich im Schleudergang.“

Wolf erwähnt beiläufig, dass er auf dem Flug zum Gespräch in einer nicht näher benannten Zeitung ein Interview mit Herbert Grönemeyer gelesen hat, aus dem er die Songzeile über den 'Schleudergang' zitiert. Die genaue Zeitung wird nicht genannt.

Zum Artikel bei ZEIT Online
Tagesthemen-Kommentar zur Flüchtlingskrise
Rede

Tagesthemen-Kommentar zur Flüchtlingskrise

Anja Reschke

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 00:53:50 „Die hat ja begonnen, diese Haltungsdebatte, zumindest im deutschen Sprache, meinem Gefühl nach, mit diesem Tagesthemenkommentar von der Anja Reschke damals in der Flüchtlingsgeschichte. Seit damals ist Haltungsjournalismus ja ein Schimpfwort geworden.“

Armin Wolf ordnet die Debatte über Haltungsjournalismus historisch ein. Er verortet den Ursprung bei Anja Reschkes Tagesthemen-Kommentar zur Flüchtlingskrise 2015, der polarisierte und dazu führte, dass Alexander Gauland den Begriff 'Reschke-TV' als Schimpfwort prägte. Wolf nutzt das als Ausgangspunkt, um zu erklären, warum er den Begriff 'Haltung' im Journalismus problematisch findet.

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Tagesthemenkommentar zur Flüchtlingskrise
Rede

Tagesthemenkommentar zur Flüchtlingskrise

Anja Reschke

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 00:55:04 „Die hat ja begonnen, diese Haltungsdebatte, zumindest im deutschen Sprache, meinem Gefühl nach, mit diesem Tagesthemenkommentar von der Anja Reschke damals in der Flüchtlingsgeschichte.“

Wolf ordnet den Kommentar als Beginn der Haltungsjournalismus-Debatte im deutschen Sprachraum ein

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Magnum, P.I.
Serie

Magnum, P.I.

🗣 Armin Wolf erwähnt beiläufig bei ⏱ 01:12:08 „Er behauptet dann, sein Vorbild sei Thomas Magnum gewesen.“

In einer Anekdote über den Politologen Peter Filzmeier und dessen markanten Schnurrbart in den 1990er Jahren fällt der Vergleich mit der TV-Figur Thomas Magnum. Wolf hatte zuvor gesagt, Filzmeier habe ausgesehen wie Freddie Mercury, woraufhin Filzmeier selbst offenbar die Serie Magnum als stilistisches Vorbild für seinen Schnurrbart angab.

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📰
Artikel

Artikel über körperliche Züchtigung von Kindern

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 01:39:34 „Hatte damals ein Redakteur einen großen Beitrag geschrieben in der Sonntagszeitung, warum er sein dreijähriges Kind körperlich züchtigt. Und dass das gar nicht anders geht, weil Kinder, die nicht gelegentlich körperlich gezüchtigt werden, kennen keine Grenzen und werden zu absolut unmöglichen Zeitgenossen.“

Wolf erzählt, wie ein Zeitungsredakteur in einer Sonntagszeitung offen dafür plädierte, sein dreijähriges Kind körperlich zu züchtigen. Wolf fand den Artikel so skandalös, dass er daraufhin einen eigenen Blog-Eintrag über seine eigenen Erfahrungen mit Gewalt in der Kindheit verfasste. Der genaue Titel, Autor und die Zeitung werden nicht genannt.

Zum Artikel bei Leo-bw.de
📰
Artikel

Artikel über körperliche Züchtigung von Kindern

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 01:40:34 „In einer großen, nämlich sehr seriösen österreichischen Tageszeitung, quasi in der österreichischen FAZ, hatte damals ein Redakteur einen großen Beitrag geschrieben in der Sonntagszeitung, warum er sein dreijähriges Kind körperlich züchtigt.“

Wolf erzählt, dass dieser Artikel der Anlass war, in einem Blog-Eintrag über seine eigene Kindheitserfahrung mit körperlicher Züchtigung zu schreiben

Zum Artikel bei Leo-bw.de
Die Weltwoche
Artikel

Die Weltwoche

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 01:46:38 „Und ein Ab und an der Weltwoche, die ja in den 70er Jahren noch eine sehr anständige Zeitung war. Damals noch großformatig, liberales, tolles Schweizer Weltblatt.“

Wolf erzählt von seiner Großmutter, die neben dem Spiegel auch die Weltwoche abonniert hatte. Sein Vater holte die ausgelesenen Exemplare bei der Großmutter ab und las sie abends im Taxi. So bekam Wolf als 14-Jähriger Zugang zu hochwertigem Journalismus.

Zum Artikel bei Spiegel
Hitler (Biografie)
Buch

Hitler (Biografie)

Joachim Fest

🗣 Armin Wolf empfiehlt aktiv bei ⏱ 01:47:44 „Ich habe mit 14 oder mit 13 gelesen die Hitler-Biografie von Joachim Fest, weil die bei uns zu Hause stand. 800 Seiten. Ich fand das Buch total faszinierend. Es war so faszinierend, dass ich zu meinem Geschichtelehrer gegangen bin, als wir dann das Thema durchgenommen haben und gesagt haben, ich möchte ein Referat halten.“

Armin Wolf erzählt von seiner Kindheit in einer Hausmeister-Familie und wie die Büchersammlung seiner Großmutter ihn intellektuell geprägt hat. Die Fest-Biografie las er bereits mit 13 Jahren und war so begeistert, dass er ein freiwilliges Schulreferat darüber hielt, das die gesamte Unterrichtsstunde dauerte und sogar in die Pause hinein ging — ein Schlüsselerlebnis für sein späteres Interesse an Politik und Journalismus.

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Star Wars
Film

Star Wars

George Lucas

🗣 Armin Wolf erwähnt beiläufig bei ⏱ 02:07:48 „Das ist Star Wars, glaube ich. Ich habe nie eine gesehen. Luke oder Han? Ich weiß nicht, wer die zwei sind. Also ich würfle Luke.“

Im A-oder-B-Schnellfragerunde wird Wolf nach 'Luke oder Han' gefragt. Er erkennt die Referenz als Star Wars, gibt aber offen zu, noch nie einen der Filme gesehen zu haben — was seine Selbstbeschreibung als sportferner und popkulturferner Mensch unterstreicht.

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Ibiza-Video
Doku

Ibiza-Video

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 02:36:21 „wäre nicht auf Ibiza dieses Video aufgetaucht und die Koalition 2019 in die Luft geflogen“

Wolf erwähnt das Ibiza-Video als das Ereignis, das die ÖVP-FPÖ-Koalition zum Platzen brachte und den ORF vor der Umstellung auf Staatsfinanzierung bewahrte

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Volksbegehren zur Entpolitisierung des ORF
Artikel

Volksbegehren zur Entpolitisierung des ORF

Hugo Portisch

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 02:36:21 „dass Mitte der 60er Jahre die österreichischen Tageszeitungen unter Führung des mit weitem Abstand berühmtesten österreichischen Journalisten Hugo Portisch ein Volksbegehren gestartet haben zur Entpolitisierung des ORF.“

Wolf beschreibt das historische Volksbegehren als eines der erfolgreichsten in der österreichischen Geschichte

Zum Artikel bei Demokratiezentrum.org
Wetten, dass..?
Serie

Wetten, dass..?

Frank Elstner

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 02:45:16 „Und wir hatten damals einen sehr umstrittenen FPÖ-Finanzminister, Karl-Heinz Grasser, auch nicht unbeliebt in Deutschland, in deutschen Talkshows, sogar mal bei Wetten, dass? Werde ich nie die legendäre erste Frage von Thomas Gottschalk an Herrn Grasser vergessen. Wirklich knallharte Interviewfrage. Ich lache jetzt schon. Ich sehe Sie das erste Mal persönlich. Sehen Sie nicht viel zu gut aus für einen Politiker?“

Armin Wolf erzählt von dem umstrittenen FPÖ-Finanzminister Karl-Heinz Grasser und dessen Medienpräsenz auch in Deutschland. Er erinnert sich amüsiert an Grassers Auftritt bei Wetten, dass..?, wo Thomas Gottschalk ihn mit der wenig kritischen Frage begrüßte, ob er nicht viel zu gut aussehe für einen Politiker — als Kontrast zu dem, was journalistisch angemessen gewesen wäre.

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Profil
Artikel

Profil

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 02:50:36 „Also es gibt in Österreich ein wöchentliches Nachrichtenmagazin, das Profil. Das ist quasi der österreichische Spiegel von der Idee her. Gerade neue Chefredakteurin. Und das Profil hatte schon zu seinen besten Zeiten hatte das Profil in der Redaktion sehr viel weniger Journalistenarbeiten als der Spiegel in seinem Archiv.“

Armin Wolf vergleicht die Ressourcenausstattung österreichischer und deutscher Medien. Er nutzt das Nachrichtenmagazin Profil als Beispiel: Selbst zu besten Zeiten hatte die gesamte Profil-Redaktion weniger Mitarbeiter als allein die Spiegel-Dokumentation — und trotzdem sei das Ergebnis nicht proportional schlechter gewesen.

Zum Artikel bei Spiegel
📖
Buch

Buch über die Politik in Österreich (basierend auf dem FM4-Podcast)

Armin Wolf

🗣 Christoph Amend erwähnt beiläufig bei ⏱ 02:53:08 „Ich habe in der Vorbereitung auf unser Gespräch, entfernte Kollege von Ihnen gesagt, dass er es besonders toll fand von Ihnen, dass Sie den Podcast, aus dem Sie jetzt das Buch gemacht haben über die Politik in Österreich, für FM4 gemacht haben.“

Christoph Amend erwähnt, dass Armin Wolf aus seinem FM4-Podcast ein Buch über die österreichische Politik gemacht hat. Das Buch wird nur beiläufig erwähnt, der genaue Titel wird nicht genannt, der Fokus des Gesprächs liegt auf der Entstehungsgeschichte des Podcasts und der Entscheidung, ihn für FM4 zu produzieren.

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Anne Will
Serie

Anne Will

Anne Will

🗣 Armin Wolf erwähnt beiläufig bei ⏱ 02:55:15 „Die waren alle in einer Diskussionssendung wie Anne Will, obwohl der amtierende Bundespräsident und halt ein paar Scherzkandidaten und der FPÖ-Kandidat.“

Armin Wolf vergleicht eine ORF-Diskussionssendung, in der alle Bundespräsidentschaftskandidaten – inklusive Spaßkandidaten – gleichberechtigt auftraten, mit dem deutschen Talkshow-Format Anne Will, um deutschen Zuhörern das Format einzuordnen.

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Armin Wolfs Podcast über das politische System Österreichs
Podcast

Armin Wolfs Podcast über das politische System Österreichs

Armin Wolf, Peter Filzmaier

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 02:56:48 „Und dann habe ich gedacht, jetzt wenn wir das schon machen, dann können wir es doch gleich über andere Sachen auch noch machen und haben uns letztlich ausgedacht, acht Folgen, der Bundespräsident, die Bundesregierung, das Parlament, die Bundesländer und acht Folgen, das politische System Österreichs quasi mal von Grund auf erklärt.“

Armin Wolf erzählt die Entstehungsgeschichte seines FM4-Podcasts, in dem er zusammen mit dem Politologen Peter Filzmaier das politische System Österreichs erklärt. Aus einer spontanen Idee vor der Präsidentschaftswahl wurden acht Folgen, die er bewusst bei FM4 produzierte, weil die internen Kostenstellenregeln des ORF eine Produktion im eigenen Fernsehstudio zu teuer gemacht hätten.

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oe24
Artikel

oe24

Wolfgang Fellner

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 03:08:16 „Wenn Sie den ORF morgen zusperren, sind die drei größten Medien im Land die Kronenzeitung, die in Relation gesehen größte Boulevardzeitung der Welt, OI24, eine noch größere bedenklichere Boulevardzeitung von Herrn Fellner und heute AT eine recht anständig gemachte Boulevardzeitung.“

Wolf argumentiert für die Notwendigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, indem er darauf hinweist, dass ohne den ORF drei Boulevardzeitungen die größten Medien des Landes wären.

Zum Artikel bei Oe24.at
Der Standard
Artikel

Der Standard

Oskar Bronner

🗣 Armin Wolf empfiehlt aktiv bei ⏱ 03:09:14 „Und der Mann, der den Standard gegründet hat, Oskar Bronner, der verdienstvollste österreichische Verleger, jedenfalls nach dem Zweiten Weltkrieg, der auch das Profil gegründet hat, das Nachrichtenmagazin, ist jemand, den ich sehr verehre.“

Wolf lobt den Standard als wichtige österreichische Qualitätszeitung und deren Gründer Oskar Bronner. Die Zeitung habe die österreichische Medienszene dramatisch besser gemacht und sei auch online sehr geschickt unterwegs als größte Zeitung im Netz.

Zum Artikel bei Derstandard.at
Wir amüsieren uns zu Tode
Buch

Wir amüsieren uns zu Tode

Neil Postman

🗣 Armin Wolf empfiehlt aktiv bei ⏱ 03:27:50 „Und dann habe ich Neil Postman gelesen, Wir amüsieren uns zu Tode. Aus den späten 80er Jahren, amerikanischer Medienteoretiker, lang verstorben, hat ein paar interessante Bücher geschrieben, aber Wir amüsieren uns zu Tode ist das Beste und Berühmteste auch.“

Wolf beschreibt, wie dieses Buch seine Skepsis gegenüber dem Fernsehen als Informationsmedium begründet hat

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Max Headroom
Serie

Max Headroom

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 03:59:22 „Max Headroom gab es ja schon in den 90er Jahren. Max Headroom wurde noch gespielt von einem Schauspieler. Das war also quasi der virtuelle Moderator oder Moderatorin.“

Im Gespräch über die Zukunft des Fernsehjournalismus und die Frage, ob KI menschliche Moderatoren ersetzen könnte, verweist Wolf auf die Serie Max Headroom als frühes Beispiel eines virtuellen TV-Moderators. Er nutzt die Referenz, um zu argumentieren, dass virtuelle Projektionen noch immer als künstlich erkennbar seien und Fernsehen ein zu emotionales Medium für rein digitale Präsentatoren bleibe.

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Der neue Hitler (Essay über Saddam Hussein)
Essay

Der neue Hitler (Essay über Saddam Hussein)

Hans Magnus Enzensberger

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 04:24:31 „Und Saddam Hussein war damals der ultimativ Böse. Also damals hatte ja Magnus Enzensberger diesen berühmten Essay im Spiegel geschrieben, der neue Hitler.“

Wolf erwähnt Enzensbergers berühmten Essay im Zusammenhang mit der Berichterstattung über den Golfkrieg 1991

Zum Artikel bei Spiegel
Kronenzeitung
Artikel

Kronenzeitung

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 04:30:48 „Die Kronenzeitung, also diese große Privatzeitung in Österreich, die dreimal so viele Leser hat umgerechnet wie die Bild-Zeitung, also wirklich mächtig ist in Österreich, führt eine Kampagne dagegen.“

Wolf diskutiert die österreichische Medienlandschaft und die Dominanz der Boulevardpresse. Die Kronenzeitung wird mehrfach als die mit Abstand größte Boulevardzeitung Österreichs genannt, die unter anderem eine Kampagne gegen geschlechtergerechte Sprache führt.

Zum Artikel bei BILD
Wer wird Millionär?
Serie

Wer wird Millionär?

Günther Jauch / RTL

🗣 Armin Wolf erwähnt beiläufig bei ⏱ 04:51:40 „Wie heißt die Sendung? Wer wird Millionär? Das gibt es bei uns auch. Bei uns moderiert das Armin Assinger.“

Die deutsche Quizshow wird als Referenzpunkt genannt, um den Zuhörern die österreichische Variante Die Millionenshow zu erklären. Es ist eine beiläufige Erwähnung im Rahmen der Anekdote über den aufgebrachten Mann in der Wiener Innenstadt.

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Die Millionenshow
Serie

Die Millionenshow

🗣 Armin Wolf erwähnt beiläufig bei ⏱ 04:51:50 „Wie heißt die Sendung? Wer wird Millionär? Das gibt es bei uns auch. Bei uns moderiert das Armin Assinger. Armin Assinger, kennen Sie nicht? Also ich kenne ihn nicht. War ein sehr bekannter Skifahrer mal, also vor 20 Jahren. Ein bekannter Slalomfahrer und dann Skikommentator bei uns und eine geniale Idee einer damaligen ORF-Schäfin, ihn zu machen zum Moderator von der Millionenschau, heißt das bei uns.“

Wolf erzählt eine komische Anekdote aus seinen Anfangsjahren als Moderator: Ein aufgebrachter Mann verwechselte ihn auf offener Straße quasi mit dem ORF insgesamt und beschwerte sich, dass Die Millionenshow – die österreichische Version von Wer wird Millionär?, moderiert von Armin Assinger – nicht live, sondern voraufgezeichnet sei.

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Winnetou I
Buch

Winnetou I

Karl May

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 05:02:57 „Das war Winnetou 1. Und ich beginne das zu lesen.“

Wolf erzählt, wie sein Vater ihm mit großer Geste Winnetou 1 überreichte und er damit de facto Deutsch lesen gelernt hat

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Winnetou I
Buch

Winnetou I

Karl May

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 05:04:45 „Beim einzigen Urlaub, den ich als Kind nicht auf diesem Campingplatz in Italien verbracht habe, sondern das einzige Mal am Meer in Savudria, in einer Bungalowsiedlung, das war nach der zweiten Klasse Volksschule, drückt mir mein Vater, der mitgekriegt hat, dass ich gerne lese, mit großer Geste ein Buch in die Hand. Und zwar, wenn ich sage große Geste, dann wirklich große Geste. Also Sie müssen sich das so vorstellen, wie Moses, der vom Berg Sinai steigt und dem Volk Israel den Dekalog präsentiert. Also eine Offenbarung. Das war Winnetou 1.“

Armin Wolf erzählt ausführlich, wie er als Kind nach der zweiten Klasse Volksschule von seinem Vater feierlich Winnetou I überreicht bekam. Zunächst fand er die ersten 30 Seiten so langweilig, dass er das Buch zurückgab – was das Verhältnis zum Vater belastete. Erst Monate später las er es erneut und war so begeistert, dass er anschließend alle Karl-May-Bücher verschlang und de facto mit Karl May lesen lernte.

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Karl-May-Gesamtwerk
Buch

Karl-May-Gesamtwerk

Karl May

🗣 Armin Wolf empfiehlt aktiv bei ⏱ 05:05:55 „Und dann bin ich aber sowas von ihnen eingekippt, dass ich alle Karl-May-Bücher, deren ich habhaft wurde, in der Schulbibliothek und dann Gott sei Dank bei meinem Onkel, der 30 oder 35 von diesen alten Grünen noch in Korrentschrift verschiedenen Büchern hatte, darum Korrentschrift lesen habe ich wirklich mit Karl-May gelesen, habe ich dann einfach alle gelesen und wirklich verschlungen.“

Nach dem Einstieg über Winnetou I beschreibt Wolf seine totale Karl-May-Begeisterung als Kind. Er las sämtliche Bände, die er in der Schulbibliothek und bei seinem Onkel finden konnte – rund 30 bis 35 der alten grünen Ausgaben in Kurrentschrift. Er lernte dabei sogar Kurrentschrift lesen und wollte Old Shatterhand werden. Auch als Erwachsener veranstaltete er Karl-May-Abende mit einem Kabarettisten und einem Schriftsteller.

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Karl May Reiseerzählungen (33 Bände)
Buch

Karl May Reiseerzählungen (33 Bände)

Karl May

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 05:09:05 „Karl May hat ja sehr viele Bücher geschrieben, aber die berühmtesten sind diese 33 Bände Reiseerzählungen. Und die wurden neu aufgelegt, sehr schön, also wieder so diese grünen Bände.“

Wolf erzählt, dass er die Neuauflage der 33 Bände Reiseerzählungen gekauft und seinem Ziehsohn geschenkt hat

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📖
Buch

Der junge Häuptling Winnetou

🗣 Armin Wolf erwähnt beiläufig bei ⏱ 05:09:16 „Und ich fand diese Debatte um dieses Kinderbuch letztes Jahr einfach völlig absurd. Also das hatte ja nichts mit Karl May zu tun, sondern ein Verlag hat das pure Geschäftemacherei, die Geschichte fortgeschrieben.“

Wolf bezieht sich auf die Kontroverse um das Ravensburger-Kinderbuch zum Winnetou-Film von 2022, das nach Rassismusvorwürfen vom Verlag zurückgezogen wurde. Er hält die Debatte für absurd und sieht darin reine Geschäftemacherei ohne echten Bezug zu Karl Mays Originalwerk.

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Reiseerzählungen (33 Bände)
Buch

Reiseerzählungen (33 Bände)

Karl May

🗣 Armin Wolf empfiehlt aktiv bei ⏱ 05:09:29 „Da ich sehr eine romantische Beziehung quasi zu diesen Büchern hatte, habe ich tatsächlich als vor zehn Jahren oder so, ist eine Neuauflage dieser Reiseerzählungen rausgekommen. Karl May hat ja sehr viele Bücher geschrieben, aber die berühmtesten sind diese 33 Bände Reiseerzählungen. Und die wurden neu aufgelegt, sehr schön, also wieder so diese grünen Bände.“

Armin Wolf erzählt von seiner tiefen Kindheitsprägung durch Karl May. Die 33 Bände der Reiseerzählungen waren sein zentrales Leseerlebnis, er hat nach eigener Aussage damit Deutsch gelernt und komplexe Satzstrukturen übernommen. Die Neuauflage hat er seinem zwölfjährigen Sohn geschenkt, der sie allerdings nie geöffnet hat.

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Der Stürmer
Artikel

Der Stürmer

Julius Streicher

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 05:14:41 „Ich habe mich wirklich sehr, sehr viel mit der NS-Zeit beschäftigt, auch nach der Festbiografie noch. Und fand das wirklich eigentlich unglaublich, dass man das im Jahr 2018, glaube ich, noch macht als Partei, als offizielle Publikation einer Partei.“

Wolf schildert sein berühmtes Interview mit FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky, in dem er ein rassistisches FPÖ-Parteiplakat einer Karikatur aus dem NS-Propagandablatt 'Der Stürmer' gegenüberstellte. Er sieht bis heute keinen wesentlichen Unterschied zwischen beiden Darstellungen und hält den Vergleich für journalistisch legitim.

Zum Artikel bei Stadtarchive-metropolregion-nuernberg.de
Django, die Totengräber warten schon
Film

Django, die Totengräber warten schon

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 05:20:29 „Und ich google während der Sitzung, was gibt es für Django-Filme und Filmplakate und finde heraus, es gibt tatsächlich einen Django-Film, der heißt Django, die toten Gräber warten schon. Und da gibt es ein Filmplakat dazu, wo man keine Leichen sieht, sondern nur irgendeine, weiß gar nicht mehr, was man sieht, Wilden Westen.“

Wolf erzählt die Geschichte hinter einem journalistischen Fehltritt beim ORF. Als ÖVP-Chef Mitterlehner parteiintern unter Druck stand und sich selbst als 'Django' vermarktete, suchte die Redaktion ein passendes Filmplakat für die Moderation. Das gewählte Plakat zu diesem Django-Film löste nach Mitterlehners Rücktritt am nächsten Tag einen massiven Skandal aus.

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Autobiografie von Theo Sommer
Buch

Autobiografie von Theo Sommer

Theo Sommer

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 05:43:48 „Ich habe gerade gelesen die Autobiografie von Theo Sommer, also Ihrem langjährigen Schilfredakteur. Theo Sommer ist ein Jahrgang 1913. 1930, wenn ich mich recht erinnere. Ich glaube 1930.“

Armin Wolf erwähnt die Autobiografie des langjährigen ZEIT-Chefredakteurs Theo Sommer, um die Corona-Klagen junger Menschen zu relativieren. Sommer wuchs im Zweiten Weltkrieg auf, besuchte eine Adolf-Hitler-Schule und wurde noch eingezogen – dem seien wirklich Jahre gestohlen worden, im Gegensatz zu den Lockdown-Erfahrungen heutiger Jugendlicher.

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Die Welt von gestern. Erinnerungen eines Europäers
Buch

Die Welt von gestern. Erinnerungen eines Europäers

Stefan Zweig

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 05:46:58 „Kleine Ausnahme, wenn man Stefan Zweig liest, die Welt von gestern, dann sagen wir mal ganz kurz vor dem ersten Weltkrieg, auch für 10, 15 Jahre hat man auch geglaubt. Friede für ewig, Wohlstand für ewig und dann kam der Erste Weltkrieg.“

Armin Wolf spricht über historische Zeitfenster des Optimismus und argumentiert, dass die Nachkriegszeit von den 1950ern bis 1990ern ein Sonderfall war. Er zieht Zweigs Autobiografie als Parallele heran: Auch vor dem Ersten Weltkrieg gab es eine kurze Phase, in der man an ewigen Frieden und Wohlstand glaubte – bevor alles zusammenbrach.

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Roman von Tonio Schachinger
Buch

Roman von Tonio Schachinger

Tonio Schachinger

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 05:49:36 „Ich lese jetzt gerade seit drei Tagen einen neuen Roman eines jungen österreichischen Autors von Tonio Schachinger.“

Armin Wolf erzählt auf die Frage nach seiner aktuellen Lektüre, dass er seit drei Tagen den neuen Roman des jungen österreichischen Autors Tonio Schachinger liest. Der genaue Titel wird nicht genannt, aber es handelt sich vermutlich um eines seiner bekannten Werke.

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Liebesarschloch
Buch

Liebesarschloch

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 05:49:44 „Und vorher habe ich gelesen, einen Roman einer französischen Autorin, der einen Namen ich gerade vergessen habe, der aber den schönen Titel Liebesarschloch hatte. Ein E-Mail-Roman über politische Korrektheit und MeToo.“

Auf die Frage, was er gerade lese, nennt Armin Wolf diesen Roman einer französischen Autorin, deren Name ihm entfallen ist. Er beschreibt ihn als E-Mail-Roman über politische Korrektheit und MeToo – ein bisschen geschwätzig, aber mit vielen interessanten Debatten und insgesamt empfehlenswert.

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Our World in Data
Artikel

Our World in Data

Max Roser

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 05:52:20 „Es gibt in Oxford dieses wunderbare Projekt von Markus Rosner oder so ähnlich, irgendwer Deutscher, der in Oxford lehrt, dieses Data Project, wo mir jetzt leider der genaue Name nicht einfällt, weil ich jetzt schon ein bisschen müde bin, der nachweist, ähnlich wie Herr Rosling, dass die Welt grundsätzlich immer besser wird.“

Armin Wolf verweist auf das Daten-Projekt des in Oxford lehrenden Deutschen Max Roser (er sagt 'Markus Rosner'), um seinen Grundoptimismus zu untermauern. Das Projekt belege – ähnlich wie Hans Roslings Arbeit –, dass die Welt in vielen Dimensionen wie Lebenserwartung und Alphabetisierung besser werde. Wolf nutzt dies als Argument für seine Zuversicht angesichts der Klimakrise.

Zum Artikel bei Ourworldindata.org
Factfulness / Werk von Hans Rosling
Buch

Factfulness / Werk von Hans Rosling

Hans Rosling

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 05:52:20 „Es gibt in Oxford dieses wunderbare Projekt von Markus Rosner oder so ähnlich, irgendwer Deutscher, der in Oxford lehrt, dieses Data Project, der nachweist, ähnlich wie Herr Rosling, dass die Welt grundsätzlich immer besser wird.“

Wolf argumentiert für einen Grundoptimismus bezüglich der Zukunft und verweist neben Max Rosers Our World in Data auch auf die Arbeit von Hans Rosling, der ähnlich nachgewiesen habe, dass sich die Welt in vielen Bereichen verbessert.

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Club 2
Serie

Club 2

ORF

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 05:59:52 „Tatsächlich gab es bei uns bis 1994, gab es hinten eine Sendung der berühmte Club 2, den ja auch in Deutschland viele Leute gesehen haben.“

Armin Wolf erinnert sich an die legendäre österreichische Talkshow Club 2, die bis 1994 im ORF lief. Die Sendung war für ihr offenes Format bekannt – sie ging so lange, wie die Diskussion dauerte. Wolf erwähnt sie im Zusammenhang mit dem Ende des Nachtprogramms im ORF.

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Total Recall: My Unbelievably True Life Story
Buch

Total Recall: My Unbelievably True Life Story

Arnold Schwarzenegger

🗣 Armin Wolf empfiehlt aktiv bei ⏱ 06:10:33 „Ich fand den früher nicht so interessant und dann habe ich seine Autobiografie gelesen. Und die Konsequenz, mit der der Mann aus einem absoluten Kuhdorf in Südösterreich beschließt mit 16, er wird der berühmteste Bodybuilder der Welt und dann wird er der berühmteste Bodybuilder der Welt, dann beschließt, er wird der größte Filmstar Hollywoods.“

Armin Wolf erklärt, warum er Arnold Schwarzenegger gerne interviewen würde. Durch die Lektüre von Schwarzeneggers Autobiografie habe sich sein Bild gewandelt – er findet die gnadenlose Konsequenz beeindruckend, mit der Schwarzenegger vom steirischen Dorf zum Bodybuilder, Filmstar, Kennedy-Ehemann und Gouverneur aufstieg.

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🎤
Rede

Cordoba-Radiokommentar 1978

Edi Finger Jr.

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 06:17:32 „Und da hat Österreich Deutschland 3 zu 2 besiegt. Durch zwei Tore von Hans Kranke. Wo dieser legendäre Ausruf des legendären österreichischen Sportreparaters Edi Finger Junior, Tor, Tor, Tor, Ivernarisch und so, ist sehr, sehr berühmt.“

Wolf erzählt von der Bedeutung des Fußballspiels Österreich gegen Deutschland bei der WM 1978 in Córdoba für das österreichische Nationalbewusstsein. Der legendäre Radiokommentar von Edi Finger Jr. sei bis heute jedem Österreicher bekannt.

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Die Sportshow
Buch

Die Sportshow

Josef Freudenreich

🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 06:21:28 „Eines meiner ersten Bücher, an das ich mich erinnern kann, Sachbücher, das ich als Kind gelesen habe, hieß Die Sportshow oder so ähnlich. Und wurde geschrieben von Josef Freudenreich, einem Sportjournalisten, der glaube ich aus Stuttgart kommt. Und das Buch muss eben so Mitte der 80er Jahre erschienen sein.“

Christoph Amend erinnert sich an ein prägendes Kindheitsbuch, das die Niki-Lauda-Kappen-Anekdote vorwegnimmt. Ein Kapitel des Buchs beschreibt, wie Lauda schon in den 1980ern im Aktuellen Sportstudio mit seiner Werbekappe für Aufregung sorgte – ein Déjà-vu zu Wolfs eigener Erfahrung mit Lauda 2017.

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Der große Diktator
Film

Der große Diktator

Charlie Chaplin · 1940

🗣 Armin Wolf erwähnt beiläufig bei ⏱ 06:22:21 „die Sessel sind ja höhenverstellbar, auf denen wir sitzen und wir machen so Charlie Chaplin, der große Diktator mäßig, wir schauen, wer höher sitzen kann.“

Wolf verwendet den Film als humorvolle Metapher für die Studiosituation mit Politikern

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Frost/Nixon
Film

Frost/Nixon

Ron Howard

🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 06:32:20 „Eines der berühmtesten Fernsehinterviews, politischen Fernsehinterviews der Welt sind ja die Gespräche von David Frost mit Richard Nixon. Darüber gibt es auch einen fantastischen Film, Frost-Nixon, von vor ein paar Jahren.“

Im Gespräch über legendäre politische Interviews kommt Christoph Amend auf die Frost/Nixon-Interviews zu sprechen und erwähnt den Film darüber. Er nutzt das Beispiel, um Wolf nach seiner Einschätzung zu fragen, wie Frost als vermeintlich unseriöser Entertainment-Journalist dieses historische Interview bekam.

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heute-show
Serie

heute-show

Oliver Welke / ZDF · 2009

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 06:33:08 „Wie heißt die Comedy-Nachrichtensendung im ZDF? Heute Show, genau.“

Wolf erwähnt die Heute Show als deutsches Beispiel für unterhaltsame politische Information

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The Daily Show
Serie

The Daily Show

Jon Stewart, Trevor Noah

🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 06:33:36 „Was ist eigentlich mit der Daily Show? Die hat gerade irgendwie nochmal einen Zwischenmoderator. Ich weiß gar nicht. Sie sind ein Daily Show Fan.“

Jochen Wegner bringt die Daily Show ins Gespräch, weil Wolf als Fan der Sendung bekannt ist. Wolf bestätigt, dass er Fan war, als Jon Stewart die Sendung moderierte, sie aber seit Trevor Noahs Übernahme weniger verfolgt. Das Gespräch dreht sich um die Verbindung von Unterhaltung und politischer Information.

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heute-show
Serie

heute-show

Oliver Welke / ZDF · 2009

🗣 Armin Wolf erwähnt beiläufig bei ⏱ 06:34:09 „Also ich finde die Form mit unterhaltsamen Entertainment-Witzen und mit Satire und Kabarett ernsthafte politische Information zu machen extrem interessant. Weil man damit einfach junge Leute gut erreichen kann.“

Wolf erwähnt die heute-show als deutsches Beispiel für Comedy-Nachrichtensendungen, neben Böhmermanns Format und der Daily Show. Er schätzt die Form, politische Information mit Unterhaltung zu verbinden, betont aber, dass er selbst kein Unterhalter sei.

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ZDF Magazin Royale
Serie

ZDF Magazin Royale

Jan Böhmermann

🗣 Armin Wolf erwähnt beiläufig bei ⏱ 06:34:52 „Also das, was Böhmermann macht oder was Jon Stewart gemacht hat oder Trevor Noah, das ist ja eine komplett andere Spielklasse, auch ein völlig anderes Spiel. Also ist ja große Kunst, was völlig anderes.“

Wolf nennt Böhmermanns Sendung zusammen mit der Daily Show als Beispiele für die Kunst, Satire und politische Information zu verbinden. Er ordnet diese Shows als 'große Kunst' ein und grenzt sich selbst klar davon ab – er sei Interviewer, kein Unterhalter.

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If the News Is That Important, It Will Find Me
Artikel

If the News Is That Important, It Will Find Me

Brian Stelter

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 06:40:50 „Und unter anderem diesen ja wirklich sehr berühmt gewordenen Artikel von Brian Stelter aus der New York Times, damals dort Medienredakteur, dann später bei CNN, in dem er einen College-Studenten, 24, den berühmten Satz über sein Medienverhalten sagen lässt, if the news is that important, it will find me.“

Wolf erzählt von seiner Masterarbeit über politische Information und junge Menschen. Dabei stieß er auf den berühmten New-York-Times-Artikel von Brian Stelter, der das veränderte Medienverhalten junger Menschen mit dem Zitat eines College-Studenten auf den Punkt brachte. Wolf nutzt das als Beleg, dass man im Urlaub nichts verpasst.

Zum Artikel bei New York Times
Der Rundfunk als Kommunikationsapparat
Essay

Der Rundfunk als Kommunikationsapparat

Bertolt Brecht

🗣 Armin Wolf referenziert bei ⏱ 06:47:56 „Brecht'sche Radiotheorie, wunderbar, das Ganze zu einem Kommunikationsapparat zu verwandeln, wo Menschen miteinander reden können, finde ich großartig. Das Problem sind, wie Sie besser wissen als ich, die Algorithmen, die Belohnungsstrukturen schaffen, die den Diskurs zerstören.“

Armin Wolf diskutiert seine ambivalente Haltung zu Social Media. Er greift Brechts Radiotheorie auf, um das utopische Potenzial sozialer Medien als Kommunikationsapparat zu würdigen – argumentiert aber, dass die algorithmischen Belohnungsstrukturen diesen Idealzustand zerstört haben und den öffentlichen Diskurs kaputt machen.

Zum Artikel bei Amazon.de