Lanz & Precht – Vom Feuer und Atomen: Wer die Energie hat, der hat die Macht
#238

Vom Feuer und Atomen: Wer die Energie hat, der hat die Macht

Lanz & Precht / 27. März 2026 / 8 Medien

Markus Lanz & Richard David Precht

Erwähnte Medien (8)

Kommentar zum Fall Ulmen-Fernandes
Artikel

Kommentar zum Fall Ulmen-Fernandes

🗣 Richard David Precht referenziert bei ⏱ 00:01:34 „In der Taz hat es geheißen, die Männer sollten jetzt mal die Klappe halten. Da ist durchaus was dran.“

Zu Beginn des Podcasts sprechen Lanz und Precht kurz über den Fall Ulmen-Fernandes. Precht verweist auf einen taz-Kommentar, der fordert, Männer sollten sich in dieser Debatte zurückhalten, und stimmt dem grundsätzlich zu.

Zum Artikel bei taz
Essay

Tankstellen-Essay (SZ)

Max Scharnik

🗣 Markus Lanz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:02:55 „Wir sind darauf gestoßen, unter anderem über einen schönen Essay, den Max Scharnik in der SZ vor einiger Zeit veröffentlicht hat, wo er über Tankstellen nachgedacht hat. Das ist ein wahnsinnig schöner Text. Er beschreibt das als einen fast ungleichen David-gegen-Goliath-artigen Kampf.“

Markus Lanz leitet das Thema Energie ein und verweist auf einen Essay von Max Scharnik in der Süddeutschen Zeitung über die besondere Beziehung der Deutschen zur Tankstelle. Er liest ausführlich daraus vor und nutzt den Text als Einstieg in eine größere Diskussion über Energie, Macht und Abhängigkeit.

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Eine kurze Geschichte der Menschheit
Buch

Eine kurze Geschichte der Menschheit

Yuval Noah Harari

🗣 Markus Lanz referenziert bei ⏱ 00:06:30 „Wir beide sind ja ab und zu mal bei Yuval Noah Harari unterwegs, der in seiner kurzen Geschichte über die Menschheit auch genau darüber nachgedacht hat und sagt, Energie war eigentlich immer die Grundlage, für die Art und Weise, wie Menschen leben.“

Markus Lanz zieht Hararis Buch als zentralen Referenzrahmen für die gesamte Episode heran. Er paraphrasiert ausführlich Hararis These der 'Feuerrevolution' — dass Feuer nie nur Wärme war, sondern von Anfang an Macht bedeutete. Hararis Gedanken strukturieren die gesamte Diskussion über Energie, Evolution und die Entstehung menschlicher Zivilisation.

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Petra Kelly (Dokumentation)
Doku

Petra Kelly (Dokumentation)

🗣 Richard David Precht empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:21:26 „Ich habe vorgestern auf Arte eine sehr gute Dokumentation über Petra Kelly gesehen. Eine der frühen Ikonen, wenn nicht die Ikone der frühen Grünen. Und die machte sich schon pausenlos Gedanken über eine Parteigründung links von der SPD, lange bevor die Grünen überhaupt entstanden sind.“

Precht empfiehlt eine Arte-Dokumentation über Petra Kelly als Schlüssel zum Verständnis der Gründungsgeschichte der Grünen. Er sagt später ausdrücklich: 'Ich kann diesen Petra Kelly Film jedem nur allerwärmstens empfehlen. Ich habe den gesehen und ich habe mir gedacht, jetzt weiß ich, warum ich damals die Grünen gewählt habe.'

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Die Grenzen des Wachstums
Studie

Die Grenzen des Wachstums

Club of Rome / Dennis Meadows

🗣 Richard David Precht referenziert bei ⏱ 00:24:30 „Wie gesagt, Club of Rome spielte sicherlich eine große Rolle, die Vorstellung von den Grenzen des Wachstums. Und eben das Gefühl, deswegen SPD, es gibt keine politische Repräsentation für grundsätzlich alternatives Denken.“

Precht ordnet die Anti-AKW-Bewegung der 1970er Jahre historisch ein und nennt den Bericht des Club of Rome als entscheidenden intellektuellen Hintergrund. Das Bewusstsein für begrenzte Ressourcen habe zusammen mit der Unzufriedenheit mit der SPD den Boden für die Gründung der Grünen bereitet.

🎓 Google Scholar 📄 Original
Keine Ausreden mehr
Buch

Keine Ausreden mehr

Hannah Ritchie

🗣 Markus Lanz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:26:37 „Und ich habe neulich eine schottische Datenwissenschaftlerin gelesen, Hannah Ritchie, die ist eben auch jung, 33 Jahre alt, die sich in einem sehr lesenswerten Buch, Keine Ausreden mehr heißt das, mit 50 Mythen rund um den Klimawandel beschäftigt.“

Markus Lanz bringt Hannah Ritchies Buch als Gegenposition zur traditionellen deutschen Atomkraft-Skepsis ein. Er zitiert ihre Daten, wonach Atomkraft pro erzeugter Energieeinheit zu den sichersten Energiequellen gehört — deutlich sicherer als Braunkohle oder Gas. Lanz nutzt das Buch, um die generationelle Verschiebung in der Atomkraft-Debatte zu untermauern.

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Studie zu volkswirtschaftlichen Kosten des Atomausstiegs
Studie

Studie zu volkswirtschaftlichen Kosten des Atomausstiegs

🗣 Markus Lanz referenziert bei ⏱ 00:40:55 „Ich habe neulich eine Studie gelesen, wenn Deutschland bei der Atomenergie geblieben wäre, dann hätten wir ungefähr 600 Milliarden gespart und könnten heute dennoch mehr CO2-freien Strom produzieren.“

Lanz argumentiert für die Kernenergie als Brückentechnologie und stützt sich dabei auf eine Studie, die den volkswirtschaftlichen Schaden des deutschen Atomausstiegs auf rund 600 Milliarden Euro beziffert. Titel und Urheber der Studie werden nicht genannt.

🎓 Google Scholar 📄 Original
Neues Buch über Energie
Buch

Neues Buch über Energie

Harald Lesch

🗣 Markus Lanz erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:46:16 „Harald Lesch hat das bei uns in der Sendung mal erzählt, hat gerade auch ein neues Buch zu dem Thema geschrieben.“

Im Kontext der Diskussion über den enormen Energiebedarf Deutschlands erwähnt Lanz Harald Lesch, der vorgerechnet habe, dass jeder Deutsche täglich 100 Kilowattstunden Primärenergie verbraucht. Lesch habe zu diesem Thema gerade ein neues Buch veröffentlicht. Der genaue Titel wird nicht genannt.

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