Lanz & Precht – Recht statt Rache - 80 Jahre Nürnberger Prozesse
#220

Recht statt Rache - 80 Jahre Nürnberger Prozesse

Lanz & Precht / 21. November 2025 / 5 Medien

Zum 80. Jahrestag der Nürnberger Prozesse diskutieren Lanz und Precht deren historische Bedeutung und zeitlose Relevanz. Sie analysieren die Rolle von Chefankläger Robert Jackson, das Verhalten der Angeklagten Göring und Speer, die Frage individueller Schuld versus Kollektivschuld und die Unfähigkeit der Deutschen zur Trauerarbeit. Der Bogen wird gespannt bis zum Mauerfall und der heutigen Gefährdung universeller Rechtsprinzipien.

Erwähnte Medien (5)

Erinnerungen
Buch

Erinnerungen

Albert Speer · 1969

🗣 Precht zitiert daraus bei ⏱ 00:17:20

Precht zitiert aus Albert Speers Memoiren, um dessen Selbstinszenierung als Hitlers engster Vertrauter zu illustrieren und seine Rolle als Rüstungsminister zu kontextualisieren.

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Nürnberger Tagebuch
Buch

Nürnberger Tagebuch

Gustave Gilbert · 1947

🗣 Lanz referenziert bei ⏱ 00:20:04

Lanz verweist auf das Nürnberger Tagebuch von Gustave Gilbert, einem US-Militärpsychologen, der Einblick in die Gedankenwelt der angeklagten NS-Führungsfiguren gibt.

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Nürnberg 45
Doku

Nürnberg 45

ARD

🗣 Lanz referenziert bei ⏱ 00:22:43

Lanz verweist auf ein ARD-Doku-Drama über die Nürnberger Prozesse, in dem auch die Geschichte des jüngsten Prozessbeobachters Ernst Michel erzählt wird.

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Bücher über Vater und Mutter
Buch

Bücher über Vater und Mutter

Niklas Frank · 1987

🗣 Lanz referenziert bei ⏱ 00:31:00

Lanz erwähnt die Bücher von Niklas Frank, dem Sohn des hingerichteten NS-Generalgouverneurs Hans Frank, der schonungslos mit seinen Eltern ins Gericht geht.

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Die Unfähigkeit zu trauern
Buch

Die Unfähigkeit zu trauern

Alexander und Margarete Mitscherlich · 1967

🗣 Precht referenziert bei ⏱ 00:33:48

Precht verweist auf den Klassiker der Mitscherlichs, um die deutsche Unfähigkeit zur Auseinandersetzung mit der eigenen Schuld nach dem Zweiten Weltkrieg zu beschreiben.

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