Recht statt Rache - 80 Jahre Nürnberger Prozesse
Zum 80. Jahrestag der Nürnberger Prozesse diskutieren Lanz und Precht deren historische Bedeutung und zeitlose Relevanz. Sie analysieren die Rolle von Chefankläger Robert Jackson, das Verhalten der Angeklagten Göring und Speer, die Frage individueller Schuld versus Kollektivschuld und die Unfähigkeit der Deutschen zur Trauerarbeit. Der Bogen wird gespannt bis zum Mauerfall und der heutigen Gefährdung universeller Rechtsprinzipien.
Erwähnte Medien (5)
Erinnerungen
Albert Speer · 1969
Precht zitiert aus Albert Speers Memoiren, um dessen Selbstinszenierung als Hitlers engster Vertrauter zu illustrieren und seine Rolle als Rüstungsminister zu kontextualisieren.
🛒 Amazon *
Nürnberger Tagebuch
Gustave Gilbert · 1947
Lanz verweist auf das Nürnberger Tagebuch von Gustave Gilbert, einem US-Militärpsychologen, der Einblick in die Gedankenwelt der angeklagten NS-Führungsfiguren gibt.
🛒 Amazon *
Nürnberg 45
ARD
Lanz verweist auf ein ARD-Doku-Drama über die Nürnberger Prozesse, in dem auch die Geschichte des jüngsten Prozessbeobachters Ernst Michel erzählt wird.
🛒 Amazon *Bücher über Vater und Mutter
Niklas Frank · 1987
Lanz erwähnt die Bücher von Niklas Frank, dem Sohn des hingerichteten NS-Generalgouverneurs Hans Frank, der schonungslos mit seinen Eltern ins Gericht geht.
🛒 Amazon *Die Unfähigkeit zu trauern
Alexander und Margarete Mitscherlich · 1967
Precht verweist auf den Klassiker der Mitscherlichs, um die deutsche Unfähigkeit zur Auseinandersetzung mit der eigenen Schuld nach dem Zweiten Weltkrieg zu beschreiben.
🛒 Amazon *