Ein Puck in die Fresse
Jan Böhmermann & Olli Schulz
Olli meldet sich runtergerockt aus einem Mercure-Hotel in Koblenz, wo er am Vorabend auf der größten erhaltenen Festung Europas gespielt hat — während Jan mit strahlender Ferienlaune zwei freie Wochen vor sich hat und Rennrad-Touren in den Braunkohletagebau plant. Zwischen Schwärmerei über den Mosel-Ausblick und einem Exkurs über Koblenz' umstrittenen Mäzen Frank Gotthard wird klar: Die beiden könnten gerade kaum unterschiedlicher drauf sein.
„Ich mag das sehr, wenn du so aufgedreht bist und ich so runtergerockt bin. Das ist immer die beste Konstellation, finde ich.“
Erwähnte Medien (21)
Gotthard
Gotthard
🗣 Jan Boehmermann erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:02:58 „Ich kenne nur den Schweizer Rockband Gotthard.“
Jan und Olli sprechen über Frank Gotthard aus Koblenz. Jan grenzt sich davon ab und sagt, er kenne nur die Schweizer Rockband Gotthard und den Gotthard-Tunnel.
Dexter
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:07:27 „Nach der vierten Staffel wird jede Serie scheiße. Und das ist wirklich eine Faustregel. Dexter fährt die ersten vier Staffeln sensationell. Fünf und sechs kann man noch gucken, danach nur noch Schrott.“
Olli Schulz argumentiert, dass ihre gemeinsame ESC-Kommentierung nach vier Jahren enden sollte, und nutzt Dexter als Beispiel für seine Faustregel, dass Serien nach der vierten Staffel an Qualität verlieren.
Fargo
Noah Hawley
🗣 Olli Schulz erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:07:30 „Schaut ihr auch zum Beispiel Fargo, glaube ich, oder so andere Serien, wo man genau weiß, ich glaube, da gibt es nur vier Staffeln und nur drei. Aber es gibt genug Serien.“
Im gleichen Kontext wie Dexter nennt Olli Schulz Fargo als weiteres Beispiel für eine Serie, die bewusst wenige Staffeln hatte und damit ihre Qualität bewahrt hat.
The End (Black Sabbath Farewell Concert)
Black Sabbath
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:12:00 „Ich suche seit längerem eine Aufnahme von diesem Abend, in dem Metallica gespielt haben. Dieser letzte Auftritt in Birmingham von Black Sabbath, das gab es nirgendwo wieder.“
Olli Schulz sucht eine Aufnahme des letzten Black-Sabbath-Konzerts in Birmingham, bei dem auch Metallica und Slayer auftraten. Er bittet die Hörerschaft, ihm einen Mitschnitt zu schicken, und vergleicht das Erlebnis mit Live Aid.
Metallica (Live beim Black Sabbath Farewell)
Metallica
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:12:16 „Es haben sensationelle Auftritte stattgefunden, auch von Metallica, einer der besten, den ich seit langem von dieser Band gesehen habe.“
Olli erzählt vom letzten Black Sabbath Konzert in Birmingham und schwärmt von den Auftritten der anderen Bands an diesem Abend, insbesondere von Metallica.
Slayer (Live beim Black Sabbath Farewell)
Slayer
🗣 Olli Schulz erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:12:16 „Es haben sensationelle Auftritte stattgefunden, auch von Metallica, einer der besten, den ich seit langem von dieser Band gesehen habe. Slayer haben nochmal gespielt.“
Im Zusammenhang mit dem letzten Black Sabbath Konzert in Birmingham erwähnt Olli, dass auch Slayer dort nochmal aufgetreten sind.
Moulin Rouge! Das Musical
🗣 Jan Boehmermann referenziert bei ⏱ 00:13:41 „Unsere deutsche Sängerin Sarah Engels ist ja da, die Ex von Pietro Lombardi, die in Köln vor allem bekannt dafür geworden ist, dass sie bei Moulin Rouge mitgespielt hat im Kölner Music Festival. Musikaltheater, was jetzt gerade auf seinen letzten Metern ist.“
Jan Boehmermann stellt die deutsche ESC-Kandidatin Sarah Engels vor und erwähnt dabei ihre Rolle im Kölner Musical Moulin Rouge, das sich gerade dem Ende zuneigt. Er nutzt es als Kontext für ihre Bekanntheit.
Sissi
Ernst Marischka
🗣 Jan Boehmermann referenziert bei ⏱ 00:14:42 „Sissi unvergessen gespielt von? Romy Schneider. Genau. Und wer hat ihn gespielt? Ihren Geliebten? Ihren König? Werner Böhm. Karl-Heinz Böhm.“
Als Jan Boehmermann die Kaiserloge in der Wiener Stadthalle erwähnt, kommen die beiden auf die Sissi-Filme zu sprechen. Sie erinnern sich an Romy Schneider und Karl-Heinz Böhm in den Hauptrollen, was zu einem Exkurs über Böhms späteres humanitäres Engagement in Afrika führt.
Shirin David Dokumentation
🗣 Jan Boehmermann referenziert bei ⏱ 00:22:17 „In dem Podcast von Nina Zschuba unterhalten sich Nina Zschuba und ihr Sidekick darüber, dass sie die Doku gesehen haben von Shirin David bei Netflix. Und dass die ganze Doku... Shirin David hat auf jeden Fall erzählt, die ganze Doku, wie schwer das für sie ist als Promi.“
Jan Boehmermann erzählt von einer Podcast-Episode Nina Zschubas, in der die Netflix-Dokumentation über Shirin David besprochen wird. Er selbst hat die Doku nicht gesehen, stellt aber die Frage, ob man Netflix das Genre Journalismus überlassen sollte.
Nina Zschuba Podcast
Nina Zschuba
🗣 Jan Boehmermann referenziert bei ⏱ 00:22:17 „Ich hab einen Ausschnitt gehört aus dem Podcast von Nina Zschuba. Liebe Grüße. Pass auf, jetzt kommt wirklich Promi-Domino. In dem Podcast von Nina Zschuba unterhalten sich Nina Zschuba und ihr Sidekick darüber, dass sie die Doku gesehen haben von Shirin David bei Netflix.“
Jan Boehmermann leitet ein 'Promi-Domino' ein, indem er einen Ausschnitt aus Nina Zschubas Podcast zitiert. Nina Zschuba argumentiert dort, dass Prominente in Deutschland problemlos unerkannt bleiben können, wenn sie sich nicht auffällig kleiden — was Jan als Überleitung zu Ollis Beschwerden über das Erkanntwerden nutzt.
Deine Lakaien
Deine Lakaien
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:33:18 „Die haben noch nie was von Deine Lakaien oder von irgendeiner Band oder haben auch nie die alten Secure-Platten gehört, sondern es geht nur noch um den Look, es geht nicht mehr um das, was dazugehörte.“
Olli und Jan diskutieren über den Verfall von Subkulturen. Olli argumentiert, dass heutige Gothic-Fans nur noch den Look übernehmen, aber die zugehörige Musik wie Deine Lakaien nie gehört haben.
Heated Rivalry
🗣 Jan Boehmermann empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:34:47 „Heated Rivalry, Oli, die große HBO Max-Serie über ein kanadisches Eishockey-Team und viele homosexuelle Liebe. Inwieweit berührt dich das? Bist du schon drauf und dran, sich das anzuschauen?“
Boehmermann fragt Schulz nach der HBO-Max-Serie Heated Rivalry, die in seinem Umfeld ein großes Thema sei. Schulz hat nur die erste Folge gesehen und bemängelt den sehr expliziten Sex sowie das ihm fremde Eishockey-Setting. Er betont, dass seine Ablehnung nichts mit der homosexuellen Thematik zu tun hat, sondern mit persönlichem Desinteresse am Milieu.
Babygirl
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:35:44 „Ich hatte auch bei Babygirl mit Nicola Kidman und so wenig Gefühle, wo ich so dachte, oh, ist aber jetzt heiß, das zu gucken. Und das hat damit nichts zu tun.“
Schulz nennt den Film Babygirl mit Nicole Kidman als Vergleich, um zu erklären, dass ihn explizite Sexszenen generell nicht ansprechen – unabhängig davon, ob hetero- oder homosexuell. Der Film dient als Beleg dafür, dass sein Unbehagen bei Heated Rivalry nicht an der sexuellen Orientierung liegt.
Die Influencerin Hitlers (Leni-Riefenstahl-Podcast)
ARD Audiothek
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:39:52 „Ich habe übrigens einen kleinen Podcast-Tipp für euch. Der Name ist ein bisschen unglücklich, finde ich. Aber ich bin heute Nacht eingeschlafen mit dem neuen Leni Riefenstahl-Podcast. Es werden viele Originalaufnahmen von ihr gezeigt. Es wird dieses Lügenkonstrukt, was sie ihr ganzes Leben aufrecht gehalten hat, sehr gut erklärt.“
Schulz empfiehlt den ARD-Audiothek-Podcast über Leni Riefenstahl, findet den Untertitel 'Die Influencerin Hitlers' allerdings unglücklich gewählt – man müsse junge Leute nicht mit solchen Begriffen ködern. Inhaltlich lobt er den Podcast als spannend und gut gemacht, er ist bisher bei der ersten Folge.
Leni Riefenstahl (Dokumentation)
Sandra Maischberger
🗣 Olli Schulz erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:40:06 „Ich habe auch diese große Dokumentation über Leni Riefenstahl gesehen. Man kann ja nun mal auch wirklich... Da Werk und Mensch, was weiß ich, wie trennen, bevor sie für Hitler gearbeitet hat, war die ja schon sehr bekannt.“
Neben dem Podcast erwähnt Schulz beiläufig, dass er auch eine große Dokumentation über Leni Riefenstahl gesehen hat. Er nutzt das als Überleitung zu Riefenstahls frühem Schaffen vor der Nazi-Zeit.
Das blaue Licht
Leni Riefenstahl
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:40:06 „Bevor sie für Hitler gearbeitet hat, war die ja schon sehr bekannt und war ja eine Regisseurin, die auch schon ihre Trademarks, beziehungsweise das blaue Licht hieß, glaube ich, dieser Film, den man sich auf YouTube auch noch angucken kann, der wirklich visionär gefilmt war für die damalige Zeit.“
Schulz erwähnt Riefenstahls frühen Film 'Das blaue Licht' als Beispiel für ihre visionäre Filmarbeit vor der Nazi-Zeit. Er empfiehlt, den Film auf YouTube anzuschauen, und ordnet ihn als für die damalige Zeit bahnbrechend ein.
Sag mir Almanja
Engin
🗣 Jan Boehmermann empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:44:33 „Zwei Songs von der Band Engin, die im Besitz einer Hose von Olli Schulz sind und vor zwei Wochen im ZDF Magazin waren. Und zwar von dem aktuell erschienenen Album Sag mir Almanja. Den Titelsong Sag mir Almanja ist nicht der beste Song, finde ich. Ist aber auf Deutsch und einer der besten Songs vom Album.“
Boehmermann packt den deutschsprachigen Titelsong des Albums von Engin auf die Podcast-Playlist. Er findet ihn zwar nicht den besten Song des Albums, aber erwähnenswert. Die Band hatte zuvor im ZDF Magazin gespielt und angeblich eine Hose von Olli Schulz geschenkt bekommen.
Uzun İnce Bir Yoldayım
Engin
🗣 Jan Boehmermann empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:45:04 „Und mein Lieblingssong auf dem Album ist Usun ince bir yoldayım. Das ist der Song. Es ist deutsch. Die beiden packe ich auf die Fidi und Bumsi Playlist.“
Boehmermann nennt diesen türkischsprachigen Song als seinen persönlichen Favoriten vom Album 'Sag mir Almanja'. Er hebt den USP der Band hervor: deutsch-türkische Indie-Musik, und bezeichnet das Album als fantastisch.
Hell Ain't a Bad Place to Be
AC/DC
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:45:17 „Ich packe von ACDC den Song Hell Ain't a Bad Place to Be auf die Liste, weil ich gestern im Bus ACDC live angemacht. Wir hören aber die Studioversion von 1977 aus der Platte Let There Be Rock.“
Schulz packt den AC/DC-Song auf die Playlist und gibt offen zu, dass er wie andere Über-50-Jährige momentan nur noch alte Sachen hört. Er hört gerade obsessiv viel AC/DC, obwohl er weiß, dass es so viel neue Musik gibt.
Let There Be Rock
AC/DC
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:45:34 „Wir hören aber die Studioversion von 1977 aus der Platte Let There Be Rock. Hell Ain't A Bad Place To Be, weil ich momentan auch schon wieder im ACDC raus bin.“
Schulz nennt das Album 'Let There Be Rock' von 1977 als Quelle des empfohlenen Songs. Er betont die Studioversion im Gegensatz zur Live-Aufnahme, die er im Tourbus gesehen hatte.
Die Alm
🗣 Olli Schulz erwähnt beiläufig bei ⏱ 01:06:34 „Ich kann nur die Alm mit Prinz Frederik und so. Das gab es auch mal.“
Jan erwähnt eine alte RTL-Reality-Show namens 'Die Burg'. Olli kann sich daran nicht erinnern, kennt aber die Reality-Show 'Die Alm' mit Prinz Frederik.