Fünf Füchse füttern
Jan Böhmermann & Olli Schulz
Die Episode startet mit einer ironischen Liebeserklärung an Spotify — inklusive der Prophezeiung, den Streaming-Riesen eines Tages zu beerdigen. Dann wird es kurios: Bei einer geheimen Musikprobe in Westdeutschland entdeckt Jan mehrere Harley-Davidsons, die der Metal-Band Manowar wegen unbezahlter Rechnungen gepfändet wurden.
„So tot wie wir ist so schnell kein junger Mensch. Da haben wir in einem kleinen USP einen wichtigen Strukturvorteil.“
Erwähnte Medien (36)
Stars in der Manege
🗣 Olli Schulz erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:02:46 „Stars in der Manege.“
Als Jan Böhmermann erzählt, dass er in einem Proberaum mit einem Rundfunk-Tanzorchester geprobt hat, wirft Olli Schulz scherzhaft den Namen der klassischen ZDF-Unterhaltungsshow ein. Es ist ein humorvoller Vergleich, keine ernsthafte Referenz.
Inas Nacht
Ina Müller
🗣 Olli Schulz erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:05:50 „Mittwoch musste ich dann noch warten, bis ich bei Inas Nacht dran war und wir dann einmal den Song gesungen haben, der auf unserer Platte ist, den sie übrigens genauso schlecht performt hat wie du, Text auswendig lernen.“
Olli Schulz erzählt von seinem Hamburg-Besuch und seinem Auftritt bei Ina Müllers Late-Night-Show 'Inas Nacht'. Er nutzt den Auftritt als Überleitung zum Thema Text-Auswendiglernen und neckt sowohl Ina Müller als auch Jan Böhmermann dafür, dass sie Texte nicht auswendig können.
Vogue
Madonna
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:14:59 „Vogue von Madonna, der Song.“
Im Rahmen eines absurden Comedy-Dialogs, in dem Olli Schulz Jan Böhmermanns fiktiven Manager 'Klaus' spielt, fällt der Songname als Wortspiel auf die Frage, ob 'woke' mit V oder W geschrieben wird.
Maradona, der Goldjunge
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:15:29 „Diego Maradona hat ja sowas gehabt, der hat ja seinen besten Freund als Manager, glaube ich, gehabt. Viele Jahre, die sahen ganz süß zusammen aus in dieser Dokumentation. Maradona, der Goldjunge, kann man das sehen.“
Im Gespräch über die Beziehung zwischen Künstlern und ihren Managern nennt Olli Schulz Maradona als positives Beispiel für eine lebenslange Freundschaft zwischen Star und Manager. Er empfiehlt die Dokumentation als sehenswert.
Pulp Fiction
Quentin Tarantino
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:15:53 „Roger Avery und Quentin Tarantino waren damals ziemlich beste Freunde und haben das Drehbuch für Pulp Fiction zusammengeschrieben. Und dann hat sich aber, weil schon Quentin Tarantino die treibende Kraft war, dazu entschlossen, dass es sollte eigentlich auch darauf stehen, directed by Quentin Tarantino und Roger Avery und hat dann ganz kurzfristig Roger Avery da rausgenommen aus den ganzen Credits.“
Olli Schulz erzählt die Geschichte des Zerwürfnisses zwischen Tarantino und Roger Avery als Beispiel dafür, wie kreative Partnerschaften und Freundschaften im Showgeschäft zerbrechen können. Das Drehbuch zu Pulp Fiction war ihr gemeinsames Projekt, doch Tarantino strich Avery aus den Credits.
Killing Zoe
Roger Avery
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:16:29 „Hat eigentlich noch ein, zwei Filme gemacht. Killing Zoe war ein Film mit Eric Stoltz, der relativ gut war. Aber danach hat man nie wieder was von ihm gehört.“
Im Zusammenhang mit der Geschichte über Roger Averys Karriere nach dem Zerwürfnis mit Tarantino erwähnt Olli Schulz diesen Film als Averys einzigen nennenswerten eigenen Erfolg. Er dient als Beispiel für eine vielversprechende Karriere, die im Schatten eines dominanteren Partners verkümmerte.
Video Archives Podcast
Quentin Tarantino / Roger Avery
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:16:34 „Und jetzt, viele Jahre später, machen Tarantino und Roger Avery zusammen einen Podcast. Ein Film-Podcast ist mir auch gefallen. Ja, aber es ist doch schön, dass sie dann wieder zusammengekommen sind.“
Olli Schulz schließt seine Geschichte über das Zerwürfnis zwischen Tarantino und Avery mit einer versöhnlichen Wendung ab: Nach Jahrzehnten der Funkstille machen die beiden nun gemeinsam einen Film-Podcast. Olli findet das schön und sieht es als Beispiel für gelungene Versöhnung.
Echt – Die Dokumentation
🗣 Jan Böhmermann empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:16:57 „Ich fand das in der Echt-Dokumentation übrigens eine ganz spannende Side-Story. Die Dynamik zwischen der Band Echt, wir haben uns über diese Echt-Doku unterhalten, die es in der ARD-Mediathek immer noch zum Gucken gibt, und ihrem Manager, also der sie wirklich groß gemacht hat.“
Jan Böhmermann greift auf eine ARD-Dokumentation über die 90er-Jahre-Band Echt zurück, um die problematische Dynamik zwischen Künstlern und Managern zu illustrieren. Er hebt besonders hervor, wie der Manager vom Jugendbetreuer zum Geschäftspartner wurde und die Beziehung am Ende scheiterte. Er empfiehlt die Doku, die noch in der ARD-Mediathek verfügbar ist.
Echt – Die Doku
🗣 Jan Böhmermann empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:17:09 „Ich fand das in der Echt-Dokumentation übrigens eine ganz spannende Side-Story, die Dynamik zwischen der Band Echt... Wir haben uns über diese Echtdoku unterhalten, die es in der ARD-Mediathek immer noch zum Gucken gibt.“
Jan empfiehlt die Dokumentation über die Band Echt als Beispiel für die Dynamik zwischen Künstler und Management
Til Schweiger Interview
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:19:36 „Til Schweiger hat diese Woche ein großes Interview in der Zeit gegeben, wo er mal Klartext geredet hat. Nicht immer nur unsympathisch, aber dann am Ende ging es auch noch um dich. Und da ging es darum, du bist das größte Brechmittel der Gesellschaft.“
Das große Zeit-Interview mit Til Schweiger ist eines der Hauptthemen dieser Episode. Jan Böhmermann kritisiert sowohl die redaktionelle Entscheidung der Zeit, dem offensichtlich hilfsbedürftigen Schweiger eine solche Plattform zu geben, als auch die darin enthaltene Gewaltandrohung gegen ihn. Es entwickelt sich eine längere Diskussion über journalistische Verantwortung.
Til-Schweiger-Interview in der Zeit
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:20:28 „Til Schweiger hat diese Woche ein großes Interview in der Zeit gegeben, wo er mal Klartext geredet hat.“
Jan kritisiert ausführlich das Zeit-Interview mit Til Schweiger, in dem dieser Gewaltandrohungen gegen Böhmermann äußerte und eine falsche Lufthansa-Lounge-Geschichte erzählte
Guy-Ritchie-Film (mit Til Schweiger)
Guy Ritchie
🗣 Olli Schulz erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:23:04 „Naja, er spielt ja auch wieder einen Nazi im neuen Guy Ritchie-Film. Würde er normalerweise nie machen, aber wenn Guy Ritchie anruft, dann darf man doch nochmal einen Nazi spielen.“
Mitten in der Diskussion über Til Schweigers problematisches Zeit-Interview und seinen Gesundheitszustand erwähnt Olli Schulz beiläufig, dass Schweiger in einem neuen Guy-Ritchie-Film einen Nazi spielt — eine Rolle, die er normalerweise ablehnen würde, aber für einen Regisseur wie Ritchie eine Ausnahme macht.
Dark Honor
Guy Ritchie
🗣 Olli Schulz erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:23:04 „Naja, er spielt ja auch wieder einen Nazi im neuen Guy Ritchie-Film. Würde er normalerweise nie machen, aber wenn Guy Ritchie anruft, dann darf man doch nochmal einen Nazi spielen.“
Olli Schulz erwähnt einen neuen Guy-Ritchie-Film, in dem offenbar Till Schweiger einen Nazi spielt. Er kommentiert, dass Schweiger solche Rollen normalerweise ablehnt, aber bei Guy Ritchie eine Ausnahme macht.
Ich kenne nichts (das so schön ist wie du)
Xavier Naidoo
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:27:00 „Und hat nach fünf Jahren zum ersten Mal dafür gesorgt, dass er mit ihm zusammen auf der Bühne, die haben im Duett auch noch gesungen, Ich kenne nichts oder so ähnlich, was so schön ist wie du, einer ganz großen Hits von Sylvain Nadeau.“
Olli Schulz erzählt, dass Oliver Pocher Xavier Naidoo bei einem Auftritt in Saarbrücken auf die Bühne geholt hat. Die beiden haben gemeinsam Naidoos Hit gesungen. Schulz nutzt das ironisch als Aufhänger für eine Pointe über das 'Zurückholen' gefallener Prominenter.
Dark Matter
Pearl Jam
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:34:33 „Pearl Jam haben eine neue Platte rausgebracht... ich war ja auch großer Pearl Jam Fan für lange Zeit, waren alle relativ austauschbar... trotzdem habe ich gestern das ganze Album gehört und so richtig hängen geblieben ist bei mir nichts“
Olli bespricht das neue Pearl-Jam-Album und findet es enttäuschend, was ihn zum Nachdenken über Nirvana und Kurt Cobain bringt
Dark Side of the Moon (neues Album)
Pearl Jam
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:34:41 „Pearl Jam haben eine neue Platte rausgebracht. Und immer wenn Pearl Jam eine neue Platte rausbringen, denke ich in letzter Zeit, was würde Nirvana, wenn Kurt Cobain wohl leben würde, noch machen? Die letzten Platten waren alle relativ austauschbar.“
Olli Schulz spricht über das neue Pearl-Jam-Album und gesteht, dass trotz vollständigem Durchhören nichts bei ihm hängen geblieben ist. Das bringt ihn zum Nachdenken über Nirvana und Kurt Cobains Vermächtnis, das er für bedeutsamer hält.
Heart-Shaped Box
Nirvana
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:35:43 „Heart-Shaped Box von Nirvana, von der letzten Platte, ein großartiger Song, packe ich auf die Liste, anstatt jetzt noch einen Song von Pearl Jam auf die Liste zu packen.“
Olli Schulz wählt bewusst Heart-Shaped Box von Nirvana statt eines Pearl-Jam-Songs für die Playlist. Er begründet das mit der überlegenen künstlerischen Bedeutung Nirvanas und Kurt Cobains visionärer Kraft, die er über die von Pearl Jam stellt.
Rooster
Alice in Chains
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:36:22 „Und auf Platz zwei dicht gefolgt kommen Alice in Chains für mich schon, weil die unglaubliche, düstere, schwermütige Songs gemacht haben. Deswegen packe ich jetzt noch Rooster raus von Alice in Chains auch mit auf die Liste.“
In seiner persönlichen Grunge-Rangliste setzt Olli Schulz Alice in Chains auf Platz zwei hinter Nirvana. Er hebt die düsteren, schwermütigen Songs und die großartigen Duett-Gesänge hervor, besonders auch die MTV-Unplugged-Aufnahmen der Band.
MTV Unplugged
Alice in Chains
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:36:36 „Vor allem die Akustik an Plattplatte von MTV, die haben ja alle an Plattplatten gemacht, ist ganz toll.“
Olli Schulz erwähnt das MTV-Unplugged-Album von Alice in Chains als besonders herausragend. Er lobt die akustische Version und die Gesangsharmonien zwischen Layne Staley und dem Gitarristen Jerry Cantrell.
Starburster
Fontaines D.C.
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:37:20 „Fontaines DC, die gerade ihre neue Single rausgebracht haben, erinnert mich an diese Grunge-Attitude und auch an die Texte und ähnliches, an diese 90er-Grunge-Szene. Grandioses Video, bitte schaut euch das an, hat mich richtig umgehauen.“
Olli Schulz schlägt die Brücke vom 90er-Grunge in die Gegenwart: Fontaines D.C. aus Irland tragen für ihn den Spirit der Grunge-Ära weiter. Der Song Starburster und das dazugehörige Video haben ihn besonders beeindruckt.
Cold Bitch
Being Anne
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:37:31 „Being Anne mit dem Song Cold Bitch. Being Anne, hört euch mal bitte an, die hat so viele tolle Songs schon geschrieben, eine Songwriterin, die ich auch noch empfehlen möchte.“
Olli Schulz empfiehlt die Songwriterin Beíng Anne als Entdeckung. Er hebt hervor, dass sie bereits viele tolle Songs geschrieben hat, und packt Cold Bitch als weiteren Musiktipp auf die Playlist.
Crystal Meth in Brandenburg
Zugezogen Maskulin
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:39:27 „Grimm 104, den ich sowieso schon vor zehn Jahren gut fand, einer von Zugezogen Maskulin, Crystal Meth in Brandenburg, damals unglaublich geiles Video gewesen, hat mich damals schwer nachhaltig beeindruckt.“
Olli Schulz erinnert sich an den Song Crystal Meth in Brandenburg von Zugezogen Maskulin als prägendes Erlebnis, das ihn vor zehn Jahren nachhaltig beeindruckt hat. Das dient als Hintergrund für seine Empfehlung des Solo-Projekts Grim104.
Stadtfuchs
Grim104
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:39:52 „Grimm 104, den ich sowieso schon vor zehn Jahren gut fand, einer von Zugezogen Maskulin. Macht immer noch tolle Musik und hat einen Song gemacht, der heißt Stadtfuchs. Dein Bauch ist voll Trash, so wie meiner oder ähnliches. Fühle ich total. Toller Song.“
Olli Schulz kommt über seine Fuchsbeobachtungen im Nachbarsgarten auf den Song Stadtfuchs von Grim104. Er kennt den Künstler von Zugezogen Maskulin und schätzt ihn seit zehn Jahren, die thematische Verbindung zu den echten Füchsen macht die Empfehlung persönlich.
Hunky Dory
David Bowie
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:40:17 „Bin ich diese Woche wieder mal kurz eingedippt ins Lebenswerk von David Bowie und möchte deswegen auf die Fidi und Bumsi Playlist den sehr schönen Song Oh You Pretty Things von David Bowie von Hunky Dory auf die Liste packen.“
Jan Böhmermann nennt das Album Hunky Dory als Quelle seines Song-Tipps. Es wird im Kontext seines regelmäßigen Eintauchens in das Gesamtwerk von David Bowie erwähnt.
Dancing with Tears in My Eyes
Ultravox
🗣 Jan Böhmermann empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:40:34 „Und außerdem noch mit Dancing with Tears in My Eyes von Ultravox.“
Jan Böhmermann packt den Ultravox-Klassiker als zweiten älteren Song auf die Playlist. Wie bei David Bowie hatte er den Song diese Woche ohne besonderen Anlass mehrfach gehört und empfiehlt ihn daher weiter.
If I Was
Midge Ure
🗣 Olli Schulz erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:40:56 „Ich hasse dieses Video zu If I was von Mitch Huer. Da macht er so komische Tanzbewegungen, ganz schlimm. Ich hasse dieses Video. Guckt euch das jetzt alle an und hasst ihn danach auch.“
Als Jan Böhmermann Ultravox erwähnt, kommt Olli Schulz auf Midge Ures Solo-Hit If I Was und dessen Musikvideo. Er beschreibt die Tanzbewegungen als furchtbar und fordert die Hörer scherzhaft auf, sich das Video anzusehen.
Johannes Volkmann – Der Enkel von Helmut Kohl
Julia Kopacki
🗣 Jan Böhmermann empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:53:07 „Ich habe in diesem Magazin eine ganz tolle Geschichte gelesen. Und zwar ist es die Geschichte von Johannes Volkmann, der ein bekannter Kandidat war bei Wer wird Millionär, da hat er irgendwie 64.000 Euro gewonnen. Es gibt ein großes, wirklich ganz tolles Langzeitporträt von der Autorin Julia Kopacki und herausragenden Fotos von Marvin Ruppert.“
Jan Böhmermann empfiehlt ein Langzeitporträt aus dem Spiegel über Johannes Volkmann, den Enkel von Helmut Kohl. Er ist gerührt von der Geschichte des 27-jährigen CDU-Kommunalpolitikers, der mit dem schweren Erbe seines Großvaters umgehen muss und trotzdem Basisarbeit in der CDU macht. Die Fotos von Marvin Ruppert hebt Böhmermann als besonders ungewöhnlich und gelungen hervor.
Wer wird Millionär?
Günther Jauch / RTL
🗣 Jan Böhmermann erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:53:07 „Und zwar ist es die Geschichte von Johannes Volkmann, der ein bekannter Kandidat war bei Wer wird Millionär, da hat er irgendwie 64.000 Euro gewonnen. Und im Gespräch mit Günther Jauch kam dann irgendwann raus, dass er einen ganz berühmten Großvater hat.“
Jan Böhmermann erwähnt die TV-Show Wer wird Millionär? als den Ort, an dem Johannes Volkmann erstmals öffentlich als Enkel von Helmut Kohl bekannt wurde. Es ist Teil der Rahmenerzählung des empfohlenen Spiegel-Artikels.
Die Reise nach Tokio
Yasujirō Ozu
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 01:01:53 „Der hat eine Trilogie über das Leben gemacht. Der dritte Teil gilt seit vielen Jahren als einer der besten Filme, die je gedreht wurden. Aus dem Jahre 1953. Auf Deutsch heißt der Film »Die Reise nach Tokio« auf Japanisch oder im Englischen heißt er einfach nur »Tokio Story«.“
Olli Schulz empfiehlt den Filmklassiker von Yasujirō Ozu aus dem Jahr 1953, der auf Arte in der Mediathek verfügbar ist. Er beschreibt, wie man sich zunächst in die langsame Erzählweise hineinquälen muss, der Film dann aber eine universelle Geschichte über Generationen erzählt, die sich auseinanderleben – ein altes Ehepaar besucht seine erwachsenen Kinder in Tokio, die keine Zeit für sie haben. Der Film hat ihn persönlich lange beschäftigt.
Fallout
🗣 Olli Schulz erwähnt beiläufig bei ⏱ 01:04:44 „Ich habe auch gar keinen Bock jetzt mit Fallout und anderen Serien anzufangen, die bestimmt gut sind, aber auch mir schon Sachen erzählen, die ich alle schon weiß.“
Olli Schulz erwähnt die Serie Fallout als Beispiel für moderne Streaming-Serien, die ihn nicht mehr reizen. Er bevorzugt inzwischen ältere Filme und Arte-Dokumentationen gegenüber neuen Serien-Produktionen.
Civil War
🗣 Jan Böhmermann erwähnt beiläufig bei ⏱ 01:05:05 „Wenn ich die Plakate sehe in der Innenstadt gerade zur Zeit von dem neuen Film mit Kirsten Dunst, Civil War, wo ich die ersten drei Wochen, als die Plakate hingen, nicht wusste, ob das ein neuer Teil von Call of Duty ist, von einem Computerspiel, also allein vom Design des Plakats oder einem Film, will ich alles nicht gucken.“
Jan Böhmermann erwähnt den Film Civil War mit Kirsten Dunst als Negativbeispiel für aktuelle Kinoplakate, die ihn nicht ansprechen. Er konnte anhand des Plakatdesigns nicht unterscheiden, ob es sich um einen Film oder ein Computerspiel handelt, und nutzt das als Beispiel für seinen Wunsch nach Entschleunigung im Content-Bereich.
Willi
Jan Peter und Sandra Naumann
🗣 Jan Böhmermann empfiehlt aktiv bei ⏱ 01:07:08 „Die haben eine sehr schöne vierteilige Dokumentation gemacht mit dem Titel Willi. Willi und die Frauen heißt es im Untertitel. Es geht um Willi Brandt und um die Spionageaffäre rund um Willi Brandt und Günther Guillaume.“
Jan Böhmermann empfiehlt begeistert eine vierteilige ARD-Doku-Serie über Willy Brandt und die Spionageaffäre um Günther Guillaume. Besonders beeindruckt ihn das Konzept, dass ausschließlich Frauen als O-Ton-Geberinnen auftreten, sowie der ungewöhnliche Hip-Hop-Soundtrack, der dem bekannten Archivmaterial eine neue Ebene verleiht. Er hat bereits drei von vier Folgen gesehen und findet die Serie 'mega geil'.
Crooks
🗣 Jan Böhmermann empfiehlt aktiv bei ⏱ 01:10:06 „Auch von Crooks? Hast du das geguckt? Ich hab's nicht geguckt. Gibt ihm eine Chance, das ist super. Schön, auch viel Österreich, viel Wiener Dialekt, viel geile Stimmung, geile Charaktere.“
Jan Böhmermann empfiehlt Olli Schulz die Netflix-Serie Crooks und hebt den Wiener Dialekt, die Stimmung und die Charaktere hervor. Olli Schulz verspricht, reinzuschauen, wenn Böhmermann im Gegenzug The Gentlemen anschaut.
The Gentlemen
Guy Ritchie
🗣 Jan Böhmermann empfiehlt aktiv bei ⏱ 01:10:27 „Letzte Content-Empfehlung, bei Netflix dann doch wieder die neue Serie von Guy Ritchie, The Gentleman, ist wirklich gut. Es besticht durch Opulenz, durch lustige Charaktere und es ist irgendwie genau die richtige Mischung aus einer Story, der man gerne folgt und die aber dann doch so spannend ist.“
Jan Böhmermann empfiehlt die Netflix-Serie von Guy Ritchie als positives Gegenbeispiel zur sonst eher enttäuschenden Netflix-Produktion. Er lobt, dass Ritchie mit seinem Standing offenbar kreative Entscheidungen durchsetzen konnte, und beschreibt die Serie als opulent, lustig und unterhaltsam – nicht super tiefgründig, aber eine Serie, die Spaß macht.
The Tortured Poets Department
Taylor Swift
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 01:11:09 „Die neue Taylor Swift ist mega spannend. Scheiß langweilig. Das ist so eine öde Platte. Jedes Lied klingt gleich. Ich musste das hier aus privaten Gründen öfter hören und darf es leider nicht laut sagen. Es ist so öde Kackmusik.“
Olli Schulz gibt vor, das neue Taylor-Swift-Album zu loben, kippt dann aber in eine schonungslose Kritik: hochproduziert, gleichförmig und langweilig. Gleichzeitig ringt er mit sich, weil er Taylor Swift als Person und ihre positive Wirkung auf Fans — etwa ein krebskrankes Mädchen bei einem Konzert — aufrichtig bewundert. Am Ende trennt er Künstlerin und Werk: Die Platte sei öde, aber ihre Bedeutung für viele Menschen wolle er nicht kleinreden.
ZDF Magazin Royale
Jan Böhmermann
🗣 Jan Böhmermann empfiehlt aktiv bei ⏱ 01:13:54 „Die Sendung vom letzten Freitag, ZDF Magazin Royale. Es geht um, ich sage jetzt mal nicht zu viel, es geht unter anderem um Thomas Tuchel und um Kaffee. Schaut euch die gerne mal an.“
Jan empfiehlt seine eigene TV-Sendung vom Freitag als besonders sehenswert