Wir sind mit Voodoo groß geworden
Jan Böhmermann & Olli Schulz
Die Episode dreht sich um Jan Böhmermanns 43. Geburtstag, den Olli Schulz mit einer improvisierten Laudatio auf seinen Podcast-Partner eröffnet — inklusive Titeln wie Heulboje und Leuchtturm. Zwischen einem von Fans eingesungenen Intro und der Frage, ab wann man endlich ein echter Mensch wird, philosophieren die beiden darüber, dass mit 43 die Phase des Berufsjugendlichen endgültig vorbei ist und man nachjustieren muss, damit innerlich wieder alles in der Mitte steht.
„Grundsätzlich ist die Werkseinstellung echter Mensch und dann gerät man ja manchmal so ein bisschen ab vom Kurs und muss man immer so ein bisschen wieder nachjustieren.“
Erwähnte Medien (32)
Die Kunst, ein Mensch zu sein
Harald Juhnke
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:03:16 „Oder wie Harald Junkes Biografie so schön hieß, die Kunst ein Mensch zu sein, finde ich auch einen ganz starken Titel.“
Im Gespräch über das Älterwerden und Jan Böhmermanns 43. Geburtstag philosophieren die beiden darüber, was es bedeutet, ein 'echter Mensch' zu werden. Olli Schulz zieht als Referenz den Titel von Harald Juhnkes Autobiografie heran, den er als besonders treffend empfindet.
Fraggle Rock
🗣 Jan Böhmermann erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:10:01 „Ich hab da in diese, ich war am Fraggle Rock, für die Älteren, eine alte Referenz. Bis zum Fraggle Rock hab ich mich durchgebuddelt in meinen eigenen Kabellagen.“
Böhmermann nutzt Fraggle Rock als humorvolle Metapher für das Chaos hinter seinen Netzwerk-Kabeln zu Hause, als er versuchte, sein Internet selbst zu reparieren. Er markiert es selbst als 'alte Referenz' für ältere Hörer.
Kauf mich
Die Toten Hosen
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:10:09 „Und dann kam von den Toten Hosen die Platte Kauf mich, wo dann auch der eigentlich gute Song Sascha drauf ist, über den Nazi. Den hab ich schon mal auf die Liste gepackt. Aber das war die Platte, wo die Hosen mich nicht mehr erreicht haben musikalisch.“
Olli Schulz beschreibt 'Kauf mich' als das Album, bei dem die Toten Hosen ihn musikalisch verloren haben. Trotz des guten Songs 'Sascha' war dies der Wendepunkt, ab dem er der Band nicht mehr folgte.
Hauptbahnhof Hamm
Reinhard Mey
🗣 Jan Böhmermann empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:13:42 „Und da kommen wir einfach so, Hauptbahnhof Hamm von Reinhard May direkt auf die Fideon-Bumsi-Playlist, der einen wahnsinnig tollen Song geschrieben hat über den Bahnhof in Hamm, weil er da auch immer umgestiegen ist.“
Böhmermann vergleicht die geplante Mond-Zwischenstation mit dem Umsteigebahnhof Hamm-Westfalen und kommt dabei auf Reinhard Meys Song über diesen Bahnhof zu sprechen, den er offenbar auf einer Playlist hat und als 'wahnsinnig toll' bezeichnet.
SeaQuest DSV
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:14:57 „Ich fand immer das Konzept von, kennst du noch Sequest? Die Serie Sequest mit Jonathan Brandes? Das war zu der Zeit, als alle Star Trek geguckt haben in den 90er Jahren. Und da gab es irgendwann mal die Idee, ey, was soll der Scheiß? Warum gehen wir immer nach außen? Das Meer ist komplett unerforscht.“
Im Kontext der Mondbesiedlung bringt Böhmermann die 90er-Jahre-Serie SeaQuest als Gegenkonzept zur Weltraumfahrt ins Spiel. Er findet die Grundidee spannend, dass die Menschheit sich nach innen orientieren und die Ozeane erforschen sollte, statt ins All zu streben.
Star Trek
Gene Roddenberry
🗣 Jan Böhmermann erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:14:57 „Das war zu der Zeit, als alle Star Trek geguckt haben in den 90er Jahren. Und da gab es irgendwann mal die Idee, ey, was soll der Scheiß? Warum gehen wir immer nach außen?“
Böhmermann erwähnt Star Trek als kulturellen Referenzpunkt der 90er Jahre, um den Kontrast zu SeaQuest zu verdeutlichen: Während alle ins Weltall schauten, ging SeaQuest den umgekehrten Weg in die Tiefsee.
Die unendliche Geschichte
Wolfgang Petersen
🗣 Jan Böhmermann erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:15:09 „Und Jonathan Brandes war da mit. Der hat, weil Unendliche Geschichte hat er ja Bastian Baldassar Wuchs gespielt, glaube ich.“
Böhmermann erwähnt Die unendliche Geschichte beiläufig, um den Schauspieler Jonathan Brandis einzuordnen, der in SeaQuest mitspielte und zuvor als Bastian Balthasar Bux in der Verfilmung bekannt war.
Moby Dick
Herman Melville
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:18:14 „So wie Moby Dick damals. Fanden auch alle scheiße erst. Und dann ist Herman Melville gestorben oder wir heißen auf einmal was für der Geniestreich. Vielleicht beschreibst du ja auch noch deinen Moby Dick.“
Böhmermann träumt davon, im Alter ein rätselhaftes Werk zu veröffentlichen, das erst mit der Zeit als genial erkannt wird. Olli Schulz greift das auf und zieht den Vergleich zu Moby Dick, das bei Erscheinen durchfiel und erst nach Melvilles Tod als Meisterwerk anerkannt wurde.
Relotius-Artikel
Jan Böhmermann
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:21:08 „Ich hab mal einen Artikel geschrieben für die Zeit, vor ganz langer Zeit, als Relotius das mit Relotius aufgefüllt ist. Und das hat mich so beschäftigt, weil Leute dann immer gesagt haben, ja Relotius, das ist ja Fiktion und Fiktion ist ja, das ist ja, ja der ist nicht wahrhaft, der schreibt Lügengeschichten.“
Böhmermann erzählt, dass er zur Zeit des Relotius-Skandals beim Spiegel einen Artikel für die Zeit geschrieben hat, in dem er seine Wut über den Umgang mit Fiktion und Wahrhaftigkeit im Journalismus verarbeitete. Er beschreibt den Artikel als 'komplett rätselhaft', ist aber stolz darauf, weil er alles zusammenkratzte, was ihn an der Sache bewegte.
The Zone of Interest
Jonathan Glazer
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:25:26 „Ich habe gestern am The Zone of Interest gesehen, den neuen Film, der einige Oscar-Nominierungen hat mit Sandra Hüller. The Zone of Interest ist wirklich ein bemerkenswerter Film, den du dir angucken solltest. Ist wirklich einer der bemerkenswertesten und krassesten Filme, die ich seit langer Zeit gesehen habe.“
Olli Schulz bespricht den Film ausführlich und mit großer Begeisterung. Er beschreibt den innovativen Erzählkniff: Man sieht nur das Familienleben des Auschwitz-Kommandanten Rudolf Höss direkt neben dem KZ, während das Grauen ausschließlich über die Tonspur vermittelt wird. Besonders die Soundabmischung und Sandra Hüllers Darstellung beeindrucken ihn nachhaltig – der Film habe ihn noch am nächsten Morgen beschäftigt.
Sexy Beast
Jonathan Glazer
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:29:34 „Und der Typ, der den gedreht hat, der letzte Film ist vor zehn Jahren Sexy Beast gewesen. Ganz anderer Film, ganz andere Story gewesen. Der erfindet sich auch der Regisseur mit jedem Film neu.“
Olli Schulz erwähnt den früheren Film von Jonathan Glazer, um zu verdeutlichen, wie vielseitig der Regisseur ist. Der Verweis auf Sexy Beast dient als Kontrast zu The Zone of Interest – ein völlig anderer Film, was die Wandlungsfähigkeit des Regisseurs unterstreiche.
Anatomie eines Falls
Justine Triet
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:30:38 „Und man merkt, dass sie sich auch so ein bisschen, glaube ich, so unwohl da gefühlt hat bei Jimmy Kimmel, der ja auch, ist es halt American Talk da so, aber sie hat das ja gut gemacht und ich sehe glaube ich noch einen anderen ganz tollen Film gerade gedreht. Anatomie eines Falls.“
Im Kontext von Sandra Hüllers Oscar-Karriere erwähnt Olli Schulz ihren zweiten aktuellen Film. Er ordnet es als Beleg dafür ein, dass Hüller gleich zwei herausragende Filme gedreht hat und ihre internationale Karriere qualitativ verdient ist.
Stranger Things
Matt Duffer, Ross Duffer / Netflix · 2025
🗣 Olli Schulz erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:34:17 „Ich hasse es vor allem bei diesen ganzen Netflix-Produktionen. Bei Stranger Things war es ganz schlimm, wenn der Toneinsatz, wie oft ich laut und leise machen musste, weil die Abmischung irgendwie nicht gut ist.“
Im Anschluss an die Diskussion über die herausragende Tonmischung von The Zone of Interest nennt Olli Schulz Stranger Things als Negativbeispiel. Die schlechte Tonabmischung der Netflix-Serie habe ihn genervt, weil er ständig die Lautstärke anpassen musste.
The Rhinoceros in the Room
Jan Böhmermann
🗣 Jan Böhmermann empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:34:30 „Ich hab mal einen Artikel geschrieben für die Zeit, vor ganz langer Zeit, als Relotius das mit Relotius aufgefüllt ist. Und der Artikel heißt Böhmer-Relotius-Zeit. Und zwar hieß der, die Überschrift war The Rhinoceros in the Room. Mit so einem doppelten Rhinoceros.“
Jan Böhmermann erzählt von einem Artikel, den er 2018 für die Zeit geschrieben hat, als der Relotius-Skandal beim Spiegel aufflog. Er beschreibt, wie ihn die Reaktionen auf den Skandal wütend machten – insbesondere die Gleichsetzung von Fiktion mit Lüge. Der Artikel ist für ihn eine persönliche Selbstoffenbarung über sein Verhältnis zu Satire, Wahrheit und Journalismus, auf die er bis heute stolz ist.
Idols (Album)
Idols
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:35:17 „Jetzt pack ich noch auf die Liste, die neue Idols-Platte ist draußen und sie ist wirklich richtig gut. Wir haben schon einen Song drauf, aber der wurde auch noch produziert, unter anderem von Nysa Goldrich, dem Produzenten, der für die ganzen Radiohead-Platten zuständig ist.“
Olli Schulz empfiehlt das neue Album der Band Idols, das er am Vorabend im Auto rauf und runter gehört hat. Er hebt die Produktion durch Nigel Godrich hervor, der für seine Arbeit mit Radiohead bekannt ist, was die musikalische Qualität unterstreichen soll.
Idols Roy
Idols
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:35:25 „Und die Platte ist wirklich, ich habe die gestern Abend im Auto rauf und runter gehört. Idols Roy, den Song müsst ihr hören.“
Olli Schulz hebt den Song "Roy" als besonderen Track vom neuen Idols-Album hervor und empfiehlt ihn den Hörern direkt zum Anhören.
Second Best
Laufey
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:35:38 „Und wem ich toll finde, ist die Sängerin Laufey, L-A-U-F-E-Y. Ihre neue Platte beinhaltet den tollen Song Second Best, den ich auch auf die Liste packen möchte. Diese beiden Lieder, heute an deinem Geburtstag, würden dir bestimmt gefallen.“
Olli Schulz empfiehlt den Song "Second Best" von der isländischen Sängerin Laufey als Geburtstagsgeschenk für Jan Böhmermann. Er buchstabiert den Künstlernamen extra für die Hörer und packt den Song auf die Playlist der Sendung.
80 Mann rückten aus, 81 kehrten heim
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:50:07 „Sind mit 80 Leuten eingerückt und mit 81 heimgekehrt, was wahrscheinlich das Schönste an dieser ganzen Geschichte ist. Ist im Schweizer Tageblatt, da könnt ihr jetzt alles genau lesen. 80 Mann rückten aus, 31 kehrten heim. Schöner kleiner Artikel, den ich euch hier noch mit auf den Weg geben möchte.“
Olli Schulz erzählt ausführlich die Geschichte, warum Liechtenstein kein Militär besitzt, und verweist auf einen Artikel im Schweizer Tageblatt, den ihm ein Hörer namens Nils geschickt hat. Die Geschichte geht auf den Krieg von 1866 zurück, als 80 Liechtensteiner Soldaten auszogen und mit 81 zurückkehrten, weil sie unterwegs einen österreichischen Freund fanden.
Hunger Strike
Temple of the Dog
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:55:06 „Temple of Dork gab die Band, die sie beiden gemacht haben, ein Projekt, weil jemand anders, glaube ich, von Mother Love Bone oder so jemand gestorben ist von so einer anderen Crunchband, haben sie dieses Projekt gehabt, wo die beide gesungen haben. Da gibt es den Song Hangar Strike. Eddie Vedder und Chris Cornell, den pack ich jetzt mal auf die Liste.“
Nachdem Jan Böhmermann von einem Eddie-Vedder-Klettervideo bei einem Pearl-Jam-Konzert erzählt, kommt Olli Schulz auf die Zusammenarbeit von Eddie Vedder und Chris Cornell bei Temple of the Dog zu sprechen. Er erinnert sich an den Song 'Hunger Strike' und packt ihn auf die Playlist der Sendung.
Minority Report
Steven Spielberg
🗣 Jan Böhmermann erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:55:55 „Und dann hat Olli so einen abwesenden Blick und guckt dann so zur Seite und dann kommt da wie beim Minority Report, kommt dann so Metal-Wissen vor seinem inneren Auge, was er dann einfach abrufen kann.“
Jan Böhmermann vergleicht scherzhaft Ollis Fähigkeit, altes Musikwissen abzurufen, mit der Gestensteuerung aus dem Film 'Minority Report'. Die Referenz dient als humorvolles Bild dafür, wie Olli wie in Trance alte Band- und Songnamen aus dem Gedächtnis fischt.
Reich & Sexy
Die Toten Hosen
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:57:52 „Also dieses, also fand es, ähm, nackt und sexy, wie heißt das? Sex, reich und sexy. Reich und sexy. Da war ich schon lange raus. Ja, aber das war, da dachte ich so, Alter, guck mal, im Plattenland, Alter, das sind alle nackt. Das Cover, ja, ja, ja.“
Jan Böhmermann beschreibt 'Reich & Sexy' als sein Einstiegsalbum bei den Toten Hosen. Von dort begann er, sich das gesamte bisherige Werk der Band zu erschließen – ein typisches Muster der Musiksozialisation in den 90ern, wie er selbst reflektiert.
Nach mir die Sintflut
Die Ärzte
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 00:58:01 „Bei den Ärzten war das auch so, nach mir die Sintflut von meinem Onkel, der mir das auf Kassette überspielt hat und ich habe das in der fünften Klasse von den Ärzten gehört und dachte, das gibt es doch nicht, dass die das einfach so, dass es sowas gibt.“
Jan Böhmermann beschreibt sein Erweckungserlebnis mit den Ärzten: Sein Onkel überspielte ihm 'Nach mir die Sintflut' auf Kassette, und als Fünftklässler war er völlig fasziniert. Von dort ausgehend arbeitete er sich durch das gesamte bisherige Werk der Band.
Ein kleines bisschen Horrorshow
Die Toten Hosen
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:59:17 „Hey, hier kommt Alex, hab ich gesagt, das weiß ich noch. Ja, das war die Platte, die große Durchbruchplatte damals, ein kleines bisschen Horrorshow. Die Konzeptplatte, die ein angelehntes an Clockwork Orange.“
Im Gespräch über Die Toten Hosen erinnert sich Olli Schulz an deren Durchbruchsalbum, das konzeptionell an 'A Clockwork Orange' angelehnt war. Er beschreibt es als die große Durchbruchplatte der Band.
A Clockwork Orange
Anthony Burgess
🗣 Olli Schulz erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:59:17 „Ja, das war die Platte, die große Durchbruchplatte damals, ein kleines bisschen Horrorshow. Die Konzeptplatte, die ein angelehntes an Clockwork Orange.“
Olli Schulz erwähnt 'Clockwork Orange' als Vorlage für das Toten-Hosen-Album 'Ein kleines bisschen Horrorshow'. Die Referenz ist beiläufig, dient aber der Einordnung des Albums als Konzeptplatte.
Hier kommt Alex
Die Toten Hosen
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:59:17 „Hey, hier kommt Alex, hab ich gesagt, das weiß ich noch. Ja, das war die Platte, die große Durchbruchplatte damals, ein kleines bisschen Horrorshow.“
Olli Schulz erzählt von seiner Zeit als großer Toten-Hosen-Fan und geht die wichtigsten Alben und Songs der Band chronologisch durch. 'Hier kommt Alex' war der große Hit auf dem Durchbruchsalbum 'Ein kleines bisschen Horrorshow'.
Zurück zum Glück
Die Toten Hosen
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:59:23 „Und danach kam zurück zum Glück das Doppelalbum, was ich noch mehr geliebt hab, weil da war der Song drauf, das ist eine B-Seite gewesen für den Ärzten. Achterbahn, immer noch einer der legendärsten Songs.“
Olli Schulz schwärmt vom Doppelalbum 'Zurück zum Glück' der Toten Hosen, das er noch mehr liebte als die Vorgängerplatte. Er hebt besonders den Song 'Achterbahn' hervor, den er als einen der legendärsten Songs der Band bezeichnet.
Achterbahn
Die Toten Hosen
🗣 Olli Schulz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:59:36 „Achterbahn, immer noch einer der legendärsten Songs. Packen wir ja heute mal auf die Liste. Tote Hosen, Achterbahn, wenn er noch nicht drauf ist, das ist einer der Songs, da war ich echt, zu der Zeit war ich gnadenlos Fan.“
Olli Schulz empfiehlt den Song 'Achterbahn' von den Toten Hosen ausdrücklich für die Playlist der Sendung. Er beschreibt sich als zu jener Zeit gnadenlosen Fan der Band und bezeichnet den Song als einen der legendärsten überhaupt.
Sascha... ein aufrechter Deutscher
Die Toten Hosen
🗣 Olli Schulz referenziert bei ⏱ 00:59:41 „Und dann kam von den Toten Hosen die Platte Kauf mich, wo dann auch der eigentlich gute Song Sascha drauf ist, über den Nazi. Den hab ich schon mal auf die Liste gepackt, den hab ich schon mal vor langer Zeit.“
Olli Schulz erwähnt den Anti-Nazi-Song 'Sascha' als positiven Lichtblick auf dem Album 'Kauf mich', das ihn ansonsten nicht mehr erreicht hat. Er hatte den Song bereits in einer früheren Sendung auf die Playlist gesetzt.
Eisgekühlter Bommerlunder
Die Toten Hosen
🗣 Jan Böhmermann empfiehlt aktiv bei ⏱ 01:00:21 „Auf jeden Fall habe ich im privatesten Zirkel kleineren Menschen diese Woche den Song Eisgekühler Baumalunder gezeigt, der ja damals ein relativ freches Video hatte, einfach so gefilmt in der Kirche und Heino war da mit und alle haben gesoffen.“
Jan Böhmermann erzählt, dass er den Toten-Hosen-Klassiker 'Eisgekühlter Bommerlunder' kürzlich jüngeren Menschen gezeigt hat. Er erinnert sich an das freche Musikvideo, das in einer Kirche gedreht wurde und in dem Heino mitwirkte.
Ein belegtes Brot mit Schinken
🗣 Jan Böhmermann referenziert bei ⏱ 01:01:03 „Und dann fiel irgendwie das, fiel einfach nur die Wortkombination ein belegtes Brot mit Ei. Und das krieg ich einfach seit ich acht bin oder zwölf bin nicht mehr aus dem Kopf. Ein belegtes Brot mit Schinken, ein belegtes Brot mit Ei, das sind zwei belegte Brote, eins mit Schinken, eins mit Ei. Das ist so drin in mir.“
Jan Böhmermann beschreibt, wie ihn dieses alte Volkslied seit seiner Kindheit nicht mehr loslässt. Schon die bloße Erwähnung eines 'belegten Brots mit Ei' löst bei ihm den Refrain aus – ein popkultureller Kindheitsprägung, die er nie loswurde.
Noch 'n Toast, noch 'n Ei
Gebrüder Blattschuss
🗣 Olli Schulz erwähnt beiläufig bei ⏱ 01:01:11 „Kennst du auch noch, lief beim Radio Bremen damals, noch ein Toast, noch ein Ei, noch ein Kaffee, noch ein Brei, etwas Marmelade, etwas was Konfitüre von den Gebrüder Blattschuss, das war auch so ein...“
Olli Schulz erinnert sich an den Novelty-Song der Gebrüder Blattschuss, den er als Kind bei Radio Bremen gehört hat. Die Assoziation wird durch Jan Böhmermanns Erwähnung des 'belegten Brots mit Ei' ausgelöst.
Bushido-Doku
🗣 Olli Schulz erwähnt beiläufig bei ⏱ 01:05:13 „Es gibt so viele, ich weiß gar nicht, wie wir das alles gucken sollen. Die neue Bushido-Doku hat angefangen. Wann? Wo denn jetzt schon wieder? Bei JOIN? ProSieben? Bei RTL. Die erste Folge ist draußen.“
Olli Schulz erwähnt die neue Bushido-Dokumentation bei RTL, deren erste Folge gerade erschienen ist. Er stellt fest, dass es mittlerweile so viele Medieninhalte gibt, dass man kaum hinterherkommt – die Doku wird als Teil dieser Informationsflut genannt.