Zweiter Brief des Paulus an die Thessalonicher (Bibel)
Apostel Paulus · 1899
Biblischer Brief über die Grundsätze früher christlicher Gemeinden. Zentrales Thema ist die Erwartung, dass arbeitsfähige Mitglieder durch ihre Arbeit zum Gemeinwohl beitragen sollen, anstatt auf Kosten der Gemeinschaft zu leben. Der Text formuliert ein ethisches Prinzip, das später in Verfassungen und modernen Sozialpolitiken nachwirkte.
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Erwähnungen (3)
„Weißt du, wo der Satz herkommt? Der ist alt, ne? Der ist sehr, sehr, sehr, sehr alt. Der stammt vom Apostel Paulus. Das ist ein Satz aus der Bibel.“
Precht erklärt den Ursprung des Satzes 'Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen', den Franz Müntefering zitiert hatte, und ordnet ihn als Bibelzitat des Apostels Paulus ein, das sich auf die Organisation früher christlicher Gemeinden bezog.
„Der stammt vom Apostel Paulus. Das ist ein Satz aus der Bibel. Und der bezieht sich auf die Gründung der frühen Gemeinden. Und da ging es darum, dass man ja ein Zehnt von dem, was man verdiente, an die Gemeinden abgeben sollte.“
Lanz erwähnt Franz Münteferings berühmten Satz 'Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen'. Precht ordnet den Ursprung ein: Der Satz stammt vom Apostel Paulus und bezog sich auf den Aufbau früher christlicher Gemeinden – arbeitsfähige Mitglieder sollten beitragen, statt auf Kosten der Gemeinschaft zu leben. Precht zieht eine Linie von der Bibel über die sowjetische Verfassung bis zu Müntefering.
„Da führt er den sehr enigmatischen, dunklen Begriff des Katechon ein. Katechon übersetzt sich als der Aufhalter, der letzte Aufhalter. Die biblische Vorstellung des Weltuntergangs ist, dass dem Untergang zuvor der Antichrist kommt.“
Ijoma Mangold erklärt den theologischen Begriff des Katechon (des Aufhalters), den Paulus einführt, um zu erklären, warum die Wiederkehr Christi ausbleibt. Das römische Reich fungiert als Katechon, der das Chaos und damit den Antichristen aufhält.
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