Zonenkinder
Jana Hensel · 2002
Autobiografisches Werk über die Erfahrungen einer in der DDR aufwachsenen Generation nach der Wiedervereinigung. Erforscht die innere deutsche Einheit und fordert für Ostdeutschland ein neues Selbstbewusstsein statt alter Anerkennungsdebatten.
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„Bekannt geworden ist sie, als sie 2002 ihr Buch Zonenkinder veröffentlicht hat, das ein ziemlich unglaublicher Bestseller wurde, über ein Jahr lang auf den Bestsellerlisten stand, sich mehrere hunderttausend Mal verkauft hat, in zahlreiche Sprachen übersetzt wurde und damals unter anderem von einer gewissen Angela Merkel rezensiert wurde.“
Christoph Amend stellt Jana Hensel als Gast vor und nennt Zonenkinder als das Buch, das sie 2002 bekannt machte. Es war ein massiver Bestseller, der über ein Jahr auf den Bestsellerlisten stand und sogar von Angela Merkel rezensiert wurde. Das Buch ist der zentrale Ausgangspunkt für Hensels öffentliche Rolle als ostdeutsche Stimme.
„Jana Hensel, ich habe natürlich ihr wunderbares Buch »Die Zonenkinder« gelesen, die vertritt eine ganz andere Position. Die sagt, was immer da an Fehlern waren, wir sind jetzt eine neue Generation und wir können ein ostdeutsches Selbstbewusstsein haben.“
Im Kontext einer Debatte über die deutsche Wiedervereinigung und die Frage, ob eine 'innere Einheit' nötig sei, erwähnt de Maizière Jana Hensels Buch als Stimme einer neuen ostdeutschen Generation. Er lobt das Buch als 'wunderbar' und ordnet Hensels Position ein: Statt alte Anerkennungsdebatten zu führen, fordere sie ein neues ostdeutsches Selbstbewusstsein und einen Führungsanspruch.
„Das ist schon sehr weit hergeholt natürlich auf eine Weise, aber auf die andere vielleicht ja auch. Es gibt ähnliche Debatten und ähnliche sozusagen Abgrenzungsvorgänge, wie man sie da beobachtet. Ich glaube Jana Hensel hat auch darüber geschrieben unter anderem.“
Wegner verweist auf Jana Hensel als Autorin, die über die Ost-West-Abgrenzung geschrieben hat. Er nennt keinen konkreten Titel, doch Hensels bekanntestes Werk zu diesem Thema ist 'Zonenkinder'. Die Erwähnung bleibt vage, da nur die Autorin und das Themenfeld genannt werden.
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