Wirtschaft und Gesellschaft

Max Weber

Webers Hauptwerk der Soziologie untersucht die Beziehungen zwischen Wirtschaft, Macht und Gesellschaftsstrukturen. Das klassische Werk entwickelt zentrale Konzepte wie instrumentelle Herrschaft und Patrimonialismus und prägt bis heute die Diskussion über Machtausübung und soziale Ordnung. Es dient als theoretische Grundlage für die Analyse moderner und historischer Gesellschaftsformen.

Wirtschaft und Gesellschaft

Erwähnungen (2)

Lanz & Precht
🗣 Markus Lanz referenziert bei ⏱ 00:37:04
„Kopstein weist auf etwas Interessantes hin. Er sagt, es ist nicht die Freiheit, es ist nicht der freie Markt, der an die Stelle des Staates treten wird. Sondern da wird eine Art von Patrimonialismus kommen. Das ist ein Konzept, ich kannte das nicht, du hast dich wahrscheinlich damit beschäftigt. Max Weber.“

Lanz referenziert Max Webers Konzept des Patrimonialismus, das er über das Kopstein-Interview kennengelernt hat. Weber beschreibt damit eine Herrschaftsform, in der wichtige Positionen mit Freunden und Familienmitgliedern besetzt werden – Lanz zieht die Parallele zu Trumps Amerika.

Hotel Matze
🗣 Winfried Kretschmann referenziert bei ⏱ 00:59:48
„Hannah Arendt generiert damit sozusagen einen Mitmach-Begriff der Macht, der sich ganz von Max Weber ansetzt, der ja sagt, Macht heißt, dass man andere zu einem gewünschten Verhalten zwingen oder veranlassen kann.“

Kretschmann stellt Max Webers klassische Machtdefinition als Gegenpol zu Hannah Arendts Machtbegriff dar. Weber dient als Kontrastfolie: Sein instrumenteller Machtbegriff – andere zu einem gewünschten Verhalten zwingen können – wird Arendts partizipativem Modell gegenübergestellt. Das konkrete Werk wird nicht genannt, die Definition stammt aus Webers soziologischem Hauptwerk.

Ähnliche Medien

Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus

Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus

Max Weber · 2016

Max Weber: Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus In: Archiv für Sozialwissenschaft und Sozialpolitik, 20. Bd., Heft 1, S. 1-54, 1904; 21. Bd., Heft 1, S. 1-110, 1905. Erstdruck der vorliegenden, umgearbeiteten Fassung in: Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie, Bd. I, Tübingen (Mohr Siebeck) 1920, S. 17-206. Vollständige Neuausgabe. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2016, 2. Auflage.

🛒 Amazon * 📕 Thalia 📚 Google Books
Politik als Beruf

Politik als Beruf

Max Weber · 1919

"Es gibt zwei Arten, aus der Politik einen Beruf zu machen. Entweder: man lebt für die Politik, – oder aber von der Politik. " Zitat S. 10 in diesem Buch Am 28. Januar 1919 hielt Max Weber einen Vortrag mit dem Titel “Politik als Beruf” in München. Die erweiterte Fassung dieses Vortrags wurde noch im selben Jahr gedruckt und avancierte zu einem Klassiker der Politikwissenschaft und der Soziologie.

▶️ YouTube 🔍 Google
Werke von Max Weber

Werke von Max Weber

Max Weber

Sammelwerk des Soziologen Max Weber mit seinen einflussreichen Analysen zu Gesellschaft, Politik und Wirtschaft. Zentral ist sein Verständnis von Politik als Beruf, der Leidenschaft zur Sache und unbeirrbarer Beharrlichkeit erfordert – symbolisiert durch sein berühmtes Bonmot vom langsamen Bohren dicker Bretter.

🛒 Amazon * 📕 Thalia 📚 Google Books
Politik als Beruf

Politik als Beruf

Max Weber

Max Webers klassischer Essay untersucht, welche Fähigkeiten und ethischen Standards einen guten Politiker auszeichnen. Er analysiert die Anforderungen an politische Führung und die Verantwortung von Bürgern in demokratischen Systemen, zentral für die Debatte um Kompetenz und Eignung in Führungsrollen.

Zum Artikel bei Staatspolitik.de