Wirkungsmöglichkeit von Satire
Martin Sonneborn
Hinter den Kulissen der Inszenierungsgesellschaft: 30 Prominente verraten in Interviews wie man Wirklichkeit inszeniert. Was machen Prominente mit den Medien? Was machen die Medien mit den Prominenten? Wer ist Täter, wer Opfer? Wie funktioniert das Geschäft mit der Selbstdarstellung, und was ist sein Preis? Wie wahr sind Images? Nach welchen Regeln konstruiert man Authentizität? Diesen Fragen haben sich 30 herausragende Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Religion, Sport und ...
Erwähnungen (1)
„Satire ist halt, ich habe es, glaube ich, in meiner Magisterarbeit, die ich selber gefälscht habe. Ich habe Interviews führen müssen da mit Vertretern der Satirebranche und habe mir Leute ausgedacht, weil es einfacher ist, wenn man eine These im Kopf hat und der Interviewte sagt etwas ganz anderes.“
Sonneborn erwähnt seine eigene Magisterarbeit über die Wirkungsmöglichkeit von Satire. Er gesteht offen, Interviews darin gefälscht zu haben. Seine These war, dass Satire aufgrund geringer Verbreitung keine Wirkung mehr habe – was er später durch die WM-Vergabe nach Deutschland selbst widerlegte.
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