Werke von Jean-Paul Sartre
Jean-Paul Sartre
Existenzialistische Werke, die Freiheit, Verantwortung und menschliche Authentizität erforschen. Das charakteristische rote Taschenbuch-Cover wurde zum Symbol intellektueller Zugehörigkeit unter Studierenden und prägt den philosophischen Diskurs der Nachkriegszeit.
Erwähnungen (2)
„Da war das unheimlich schick, da bist du gut bei den Studenten, bei den Kommilitonen angekommen, wenn du hinten in der Tasche den Jean-Paul Sartre gehabt hast, hat man auch gleich erkannt, war so ein rotes Cover, Taschenbuch.“
Michael Köhlmeier erinnert sich an seine Studienzeit und die damalige Lesekultur. Sartre-Taschenbücher mit rotem Cover galten als Statussymbol unter Studenten, ein Zeichen intellektueller Zugehörigkeit.
„Also so Sartre Camus, was man halt so liest mit 15, 16. Schopenhauer. Da haben die Lehrer schon so bedenklich geguckt. Und Wittgenstein und so Zeugs.“
Marietta Auer erzählt von ihrer Jugend und wie sie sich autodidaktisch in Philosophie eingelesen hat. Sartre wird als prägende Lektüre in der Schulzeit genannt.
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