Was will die AfD?
Justus Bender
Wie sähe Deutschland aus, wenn die AfD an der Macht wäre? Aktueller denn je: Ein erschreckend weitsichtiges Buch über die zunehmende Radikalisierung der AfD und die Bedrohung für unsere Demokratie »Hammer! 2017 schreibt Justus Bender, dass 2021 Olaf Scholz Kanzler ist – nicht genau dieses Bündnis, aber fast ganz genau.
Erwähnungen (3)
„Und Gerald hat ein Buch mitgebracht von Justus Bender mit dem Titel »Was will die AfD?« Und ich habe mir das daraufhin nochmal angeguckt und jetzt ist wichtig zu verstehen, er entwickelt dort ein Szenario und dieses Szenario ist aber ein Szenario, das Justus Bender 2017 entwickelt. 2017 ist dieses Buch erschienen und ich lese dir mal kurz vor, weil es wirklich interessant ist und auch brillant geschrieben ist.“
Markus Lanz berichtet, dass Gerald Knaus in einer Sendung das Buch von FAZ-Autor Justus Bender mitgebracht hat. Lanz liest daraus ein fiktives Szenario vor, das Bender bereits 2017 entworfen hat – eine AfD-geführte Bundesregierung im Sommer 2026 mit der CDU als Juniorpartner. Lanz ist fasziniert, wie frappierend genau Bender damals schon politische Entwicklungen wie Scholz' Kanzlerschaft und die Mechanismen der AfD-Rhetorik vorhergesagt hat.
„Und das ist genau dieser noch größere Kontext, Richard, über den ich mit dir sprechen wollte und der mich letzte Nacht wirklich wach gehalten hat, bis vier Uhr morgens gelesen, in mal wieder dem Buch von Justus Bender, über das wir letzte Woche schon gesprochen haben. Was will die AfD?“
Das Buch von Justus Bender ist das zentrale Werk dieser Episode. Lanz hat es bis vier Uhr morgens gelesen und diskutiert ausführlich die Kernthese: Tyrannei und autoritäre Tendenzen entstehen fast zwangsläufig aus einer sich immer weiter entwickelnden Demokratie. Bender stützt sich dabei auf Platon und untersucht die AfD in hunderten Gesprächen mit Parteivertretern. Das Buch stammt von 2017, vor der deutlichen Radikalisierung der AfD.
„Justus Bender, den ich mittlerweile ganz gut kenne, der 2017, glaube ich, schon ein wirklich brillantes Buch geschrieben hat. Richard, du erinnerst dich, wir haben uns mal sehr ausführlich darüber unterhalten, über die Frage, was will eigentlich die AfD und über die Frage, was passiert eigentlich mit einer Gesellschaft, die sozusagen ihre Individualisierung immer weiter auskostet und immer weiter vorantreibt.“
Markus Lanz leitet das Thema AfD-Verbotsverfahren ein und verweist auf ein Buch von FAZ-Journalist Justus Bender aus 2017, das er als brillant bezeichnet. Lanz beschreibt die zentrale These des Buches: Eine Gesellschaft, die ihre Individualisierung so weit treibt, dass sie keine gemeinsamen Regeln mehr akzeptiert, landet direkt im Autoritarismus. Der genaue Titel wird nicht genannt, dürfte aber Benders bekanntes AfD-Buch sein.
Ähnliche Medien
Buch über die AfD und Individualisierung
Justus Bender · 2017
Wie sähe Deutschland aus, wenn die AfD an der Macht wäre? Aktueller denn je: Ein erschreckend weitsichtiges Buch über die zunehmende Radikalisierung der AfD und die Bedrohung für unsere Demokratie »Hammer! 2017 schreibt Justus Bender, dass 2021 Olaf Scholz Kanzler ist – nicht genau dieses Bündnis, aber fast ganz genau.
Kommentar zum Umgang mit der AfD
Justus Bender
Der FAZ-Artikel von Justus Bender setzt sich mit dem Umgang der Deutschen mit der AfD auseinander. Er argumentiert, dass eine klare Entscheidung getroffen werden muss: Entweder wird die AfD als gesichert rechtsextrem eingestuft und entsprechend behandelt, oder sie wird zu Unrecht stigmatisiert. Diese These bildet die Grundlage für Diskussionen über ein mögliches Parteiverbotsverfahren.
Jesus war ein politischer Aktivist
Justus Bender
Im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung präsentiert der Historiker John Dominic Crossan Jesus als gewaltfreien politischen Aktivisten. Crossan argumentiert, dass die Tempelreinigung eine symbolische politische Demonstration war, bei der Jesus die Geldquelle des Tempels angegriffen hat, um ihn stilllegen – ähnlich wie moderne Aktivisten den Betrieb stören würden. Der Artikel hinterfragt damit die traditionelle Darstellung von Jesus und betont seinen Widerstand gegen die etablierte Ordnung.
Die Bibel
Martin Luther (Übersetzung)
Die Bibel als Klassiker der Weltliteratur und religiöses Fundament – ein Werk, das in westlichen Kulturen ständig zitiert wird, vielen Menschen aber weitgehend unbekannt bleibt. Jan Böhmermann nennt sie als eine seiner größten Wissenslücken und beschreibt das Unbehagen, nicht mitreden zu können, wenn andere Bibelreferenzen einbauen. Eine Anleitung zum Nachschlagen für alle, die ihre Kulturkompetenz erweitern möchten.