Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten

Alice Hasters

Ein Essay über Rassismus aus persönlicher Perspektive. Es reflektiert die Erfahrung einer Frau mit schwarzer Mutter und weißem Vater und erklärt, warum weiße Menschen sich mit diesem Thema oft unwohl fühlen. Das Buch behandelt Identitätsfragen und das Privileg, sein Anderssein verbergen zu können.

Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten

Deine Stimme wird anonym via IP-Hash gespeichert.

Erwähnungen (4)

Alles gesagt?
🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 00:05:46
„Also, seit ihrem von der Kritik gefeierten Buch, was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten, ist sie die intellektuelle Stimme der jungen Schwarzen in Deutschland.“

Christoph Amend stellt Alice Hasters als Gast vor und nennt ihr Buch als das Werk, das sie bekannt gemacht hat. Das Buch wird im Verlauf des Gesprächs mehrfach referenziert – es ist in fünf Kapitel aufgeteilt (Alltag, Schule, Körper, Liebe, Familie) und bildet die thematische Grundlage für das Interview.

Alles gesagt?
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 03:48:36
„Sie hatte gar keine Chance, nicht schwarz zu sein. So lese ich ihr Buch jedenfalls. Du kommst automatisch in diese Rolle, weil du siehst halt nicht so aus wie wir hier in Großwilna.“

Jochen Wegner spricht über Alice Hasters und ihre Perspektive auf Rassismus und Identität. Er bezieht sich auf ihr Buch, um zu illustrieren, dass Hasters aufgrund ihres Aussehens – ihre Mutter ist schwarz, ihr Vater weiß – unweigerlich in eine bestimmte Rolle gedrängt wurde. Die Erwähnung fällt in eine längere Diskussion über die Herkunftsfrage und das Privileg, sein Anderssein verbergen zu können.

Alles gesagt?
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 02:19:52
„Wir hatten mal Alice Hasters zu Gast, die ein Buch über diese Dinge geschrieben hat. Das ist jetzt nicht unser Thema, aber weil Christoph schon die Frage gestellt hat, von dem ich mir gemerkt habe, ich habe Alice dann auch irgendwann so einen Vortrag gehalten, der Art, naja, du, wenn ich in Japan unterwegs bin, dann werde ich auch rassistisch behandelt.“

Jochen Wegner erinnert an eine frühere Podcast-Episode mit Alice Hasters und ihr Buch über Rassismus. Er erzählt, wie Hasters ihm erklärt hat, dass es ein Riesenunterschied sei, ob er oder sie in Japan unterwegs seien – genau das sei White Privilege. Die Anekdote dient als Brücke zur Diskussion über Privilegien in der Klimabewegung.

Alles gesagt?
🗣 Hadija Haruna-Oelker referenziert bei ⏱ 01:26:19
„Und das schreibe ich ja auch im Buch, und Alice Hasters macht das ja auch und Tupoca Oguete, nur schwarz zu sein genügt nicht, um Rassismusexpertin zu sein.“

Haruna-Oelker erwähnt Alice Hasters und Tupoka Ogette als Autorinnen, die ebenfalls darüber schreiben, dass biografische Betroffenheit allein keine Expertise über Rassismus begründet. Die Werke werden als Referenz für diese Position angeführt.

Ähnliche Medien

Opfer

Opfer

Alice Hasters · 2026

Gegen die neue Verachtung von Verletzlichkeit In Talkshows, in Bundestagsdebatten, am Abendbrottisch – überall wird über »Opfer« gesprochen. Doch zunehmend sind damit nicht Menschen gemeint, denen Unrecht widerfahren ist. Sondern solche, die die Harmonie stören, als verweichlicht gelten, andere herunterziehen oder sich über sie stellen wollen. »Opfer« – das ist längst ein Vorwurf geworden. Wenn Menschen nicht so viel jammern würden, heißt es, hätten wir nicht so viele Probleme.

🛒 Amazon * 📕 Thalia 📚 Google Books Details
kleiner3.org-Kolumnen

kleiner3.org-Kolumnen

Alice Hasters

Alice Hasters erzählt von ihren Anfängen als Kolumnistin auf dem Online-Magazin kleinerdrei, wo sie nach der Bundestagswahl 2017 verstärkt über Rassismus und Identität schrieb. Der AfD-Einzug in den Bundestag war der Auslöser für ihre erste öffentliche Auseinandersetzung mit diesem Thema. Diese Kolumnen führten dazu, dass eine Buchagentur auf sie aufmerksam wurde und sie kontaktierte.

Zum Artikel bei Google.com Details
Was weiße nicht sehen

Was weiße nicht sehen

Alice Hasters · 2019

Wer Rassismus bekämpfen will, muss Veränderung befürworten – und die fängt bei einem selbst an. „Darf ich mal deine Haare anfassen?“, „Kannst du Sonnenbrand bekommen?“, „Wo kommst du her?“ Wer solche Fragen stellt, meint es meist nicht böse. Aber dennoch: Sie sind rassistisch. Warum, das wollen weiße Menschen oft nicht hören. Alice Hasters erklärt es trotzdem. Eindringlich und geduldig beschreibt sie, wie Rassismus ihren Alltag als Schwarze Frau in Deutschland prägt.

🛒 Amazon * 📕 Thalia 📚 Google Books Details
Identitätskrise

Identitätskrise

Alice Hasters

In ihrem neuen Buch analysiert Alice Hasters die Funktionsweise von Identität in westlichen Gesellschaften und untersucht die aktuelle Identitätskrise. Aufbauend auf ihrem erfolgreichen Werk über Rassismus bietet die renommierte Autorin eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit der Frage, wie Gesellschaften ihre kollektive Identität verlieren und wie dies die heutige Debattenkultur prägt.

🛒 Amazon * 📕 Thalia 📚 Google Books Details