Wahrheit und Politik
Hannah Arendt
Die Essays der weltberühmten Philosophin haben nachhaltig das politische Denken in Europa und den USA bestimmt. Der vorliegende Band enthält unter dem Titel »Die Lüge in der Politik« eine kritische Analyse der berühmt-berüchtigten Pentagon-Papers, die 1971 in den USA veröffentlicht worden sind, sowie den umfangreichen grundsätzlichen Essay über »Wahrheit und Politik«.
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„Wenn man Wahrheit und Politik, habe ich gerade noch mal sehr gründlich gelesen von Hannah Arendt. Und ich finde das einen sehr, sehr triftigen, verblüffenden Gedanken. Sie sagt sehr wohl, also keine Demokratie kann auf Dauer bestehen, wenn sie sich von den Tatsachenwahrheiten verabschiedet. Aber über Tatsachenwahrheiten kann man keinen Meinungsstreit führen.“
Thea Dorn bezieht sich auf Hannah Arendts Essay, um ihre zentrale These zu untermauern: Die Ausweitung dessen, was als Tatsachenwahrheit behauptet wird, gefährdet den demokratischen Meinungsstreit. Sie hat den Text nach eigener Aussage gerade erst sehr gründlich wieder gelesen und nutzt Arendts Unterscheidung zwischen Tatsachenwahrheiten und dem Feld des Politischen als argumentatives Fundament für ihre Kritik an der Corona-Debatte.
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