Wälsungenblut
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Thomas Manns Erzählung "Wälsungenblut" entführt den Leser in die dekadente Welt eines großbürgerlichen Zwillingspaars, das von Selbstgefälligkeit und kultivierter Überheblichkeit geprägt ist. Nach dem Besuch von Wagners "Walküre" steigern sich Siegmund und Sieglind in eine Atmosphäre aus Kunstverehrung und Selbstinszenierung, die schließlich in einem provokanten Tabubruch gipfelt: ihre inzestuöse Annäherung.
Erwähnungen (1)
„Und lesen Sie mal Welsung, Blut, die Erzählung. Das ist auch eine tolle Sache. Da würde ich mal sagen, da sieht man mal den Freigeist Thomas Mann Anfang der 20er. Also wilde Inzestgeschichten und Familien.“
Als Ergänzung zu den Roman-Empfehlungen wird die Erzählung 'Wälsungenblut' empfohlen, die Thomas Manns freien Geist zeige – mit wilden Inzestgeschichten, die belegen, dass Mann kein Spießer war.
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