Von guten Mächten wunderbar geborgen
Dietrich Bonhoeffer
Von guten Mächten treu und still umgeben ist ein geistliches Gedicht des evangelischen Theologen und NS-Widerstandskämpfers Dietrich Bonhoeffer. Verfasst im Dezember 1944 in der Gestapo-Haft, ist es Bonhoeffers letzter erhaltener theologischer Text vor seiner Hinrichtung am 9. April 1945. Heute ist es ein viel gesungenes geistliches Lied.
Erwähnungen (3)
„Also auch der Bonhoeffer hat ja in seinem berühmten, weltberühmten Gedicht von guten Mächten wunderbar geborgen. Das sind auch diese Vorstellungen von Schutzengeln.“
Sabine Rückert verweist auf Bonhoeffers berühmtes Gedicht, das auch als Kirchenlied weit verbreitet ist, um die Vorstellung von Schutzengeln als 'gute Mächte' zu illustrieren. Es dient ihr als Brücke zum Thema der Weihnachtsbotschaft und der Sehnsucht nach Rettung von außen.
„Von guten Mächten treu und still umgeben, behütet und getröstet wunderbar, so will ich diese Tage mit euch leben und mit euch gehen in ein neues Jahr.“
Johanna liest das vollständige Gedicht 'Von guten Mächten' von Bonhoeffer vor, das er im Dezember 1944 kurz vor seiner Hinrichtung im Gefängnis schrieb.
„Das Gedicht von den guten Mächten ist eigentlich nur ein Anhang an einen Brief, den letzten, den Bonhoeffer an seine Verlobte Maria von Wedemeyer schreiben konnte. Ein Brief zu Weihnachten, verfasst am 19. Dezember 1944.“
Das Gedicht bzw. Lied 'Von guten Mächten' von Dietrich Bonhoeffer ist das zentrale Thema dieser Episode. Sabine Rückert analysiert alle sieben Strophen im Detail und ordnet sie in den biografischen Kontext von Bonhoeffers Inhaftierung und bevorstehendem Tod ein. Sie zeigt, wie das Gedicht aus der Überwindung von Verzweiflung und Todesangst heraus entstand und seine Kraft gerade aus dieser Beglaubigung durch das gelebte Leiden bezieht.
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