Vita activa oder Vom tätigen Leben
Hannah Arendt
WAS TUN, WENN WIR TÄTIG SIND? » Vita activa« im ursprüngliche Sinne meint Arbeiten, Herstellen und Handeln. Hannah Arendts umfassende Analyse gilt vor allem diesen drei Grundtätigkeiten. Sie untersucht darüber hinaus, wie sie sich im Laufe der Geschichte bis in die Neuzeit hinein zu verhalten haben. Hannah Arendts Auseinandersetzung mit dem Fetisch Arbeit und Konsum in der modernen Arbeitsgesellschaft im Zusammenhang mit dem Niedergang einer Kultur der politischen Öffentlichkeit bildet den Kern ...
Erwähnungen (4)
„Dolce Vita oder Vita Activa. Dolce Vita oder Vita Activa.“
Im A-oder-B-Spiel wird Hannah Arendts philosophisches Werk 'Vita Activa' als Gegenpol zu Fellinis 'La Dolce Vita' aufgestellt. Die Gegenüberstellung von süßem Nichtstun und tätigem Leben passt zum Gespräch mit einem Astronauten, der sein Leben der aktiven Erkundung gewidmet hat.
„Dolce Vita oder Vita Activa? Vita Activa.“
Im A-oder-B-Spiel wird Hannah Arendts philosophisches Hauptwerk 'Vita activa' dem italienischen Lebensgefühl 'Dolce Vita' gegenübergestellt. Kretschmann wählt das tätige Leben — passend zu seinem Selbstbild als pflichtbewusster Politiker.
„Ihr Hauptwerk philosophisch Vita Activa, das sich tatsächlich um ein philosophisches Leben des aktiven und handelnden Menschen eigentlich handelt. Die dreht eine Daseinsweise, die sie tatsächlich als Mittelpunkt eines guten Lebens tatsächlich immer stark gemacht hat.“
Thea Dorn ordnet 'Vita Activa' als Arendts philosophisches Hauptwerk ein, das den handelnden Menschen ins Zentrum stellt. Es dient als Kontextrahmen für das anschließend besprochene Revolutionsbuch.
„Oder Hannah Arendt, die geschrieben hat, was wäre, wenn den Menschen in einer Arbeitsgesellschaft die Arbeit aufhanden kommt. Das Einzige, worauf sie sich noch verstehen. Bisschen arroganter Satz, aber so nach dem Motto, außer arbeiten können Menschen ja nichts mehr.“
Precht ergänzt Keynes' Gedanken mit Hannah Arendts berühmter Überlegung zur Arbeitsgesellschaft. Er zitiert ihren Gedanken, dass eine Gesellschaft, die sich nur noch übers Arbeiten definiert, in eine Sinnkrise gerät, wenn die Arbeit verschwindet – passend zur Debatte über KI und Automatisierung.
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