Verlust
Andreas Reckwitz
Soziologische Analyse über Verlusterfahrungen in westlichen Gesellschaften: Trotz Fortschrittsorientierung erleben moderne Gesellschaften zunehmend materielle, emotionale und Zukunftsverluste. Das Buch untersucht systematisch, wie Gesellschaften mit diesen Verlusterfahrungen umgehen.
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„Also Andreas Seckwitz, das hat wirklich einen hochinteressanten gesellschaftlichen Deutung gelungen, von der wir sicher sein können, dass sie mindestens wieder auch so viele Debatten auslösen wird, wie sein erstes Buch, Gesellschaft der Singularitäten.“
Das Buch von Andreas Reckwitz über Verlust ist das zentrale Sachbuch dieses Gesprächsabschnitts. Cammann und Beckers diskutieren ausführlich Reckwitz' These, dass westliche Gesellschaften trotz ihrer Fortschritts-DNA zunehmend mit Verlusterfahrungen konfrontiert sind – materiell, statusbezogen, emotional und als Zukunftsverlust. Sie loben den nüchtern-analytischen Stil des Soziologen, der systematisch gesellschaftliche Techniken im Umgang mit Verlust aufschlüsselt.
„Andreas Reckwitz hat gerade ein interessantes Buch veröffentlicht, genau zu dem Thema Verlust als Grundproblem der Moderne“
Das Buch wird ausführlich besprochen als Rahmen für die Diskussion über gesellschaftliche Verlusterfahrungen, die in der modernen Fortschrittsidee tabuisiert werden
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