Essay

Venus in Two Acts / Critical Fabulation

Saidiya Hartman

Das Geheime ist ein Ort mannigfaltiger Beziehungen. An diesem Ort begegnen sich nicht nur Menschen, sondern zeigen sich auch ihre Verstrickungen in Macht-, Begehrens- und Wissensfelder. Lotte Warnsholdt legt einen Schwerpunkt auf die sozialen und historischen Effekte des Geheimen und adressiert die ambivalenten Wirkungsverhältnisse von Emanzipation und Ausgrenzung. Dazu bedient sie sich bei Theoretiker*innen wie Koselleck, Kittler, Horkheimer oder Hartman.

Venus in Two Acts / Critical Fabulation

Erwähnungen (1)

Alles gesagt?
🗣 Kim de l'Horizon referenziert bei ⏱ 06:22:20
„Hat mir dann von Saidiya Hartman erzählt, eine afroamerikanische Theoretikerin, die von Critical Fabulation spricht, die über die Sklavengeschichte schreibt und dem sagt, also diesen Begriff kritische Fabulation verwendet für Geschichten, die ausradiert wurden.“

Kim de l'Horizon erklärt den Unterschied zwischen Autofiktion und Autofabulation. Eine Freundin machte Kim auf Saidiya Hartmans Konzept der 'Critical Fabulation' aufmerksam, das beschreibt, wie man ausradierte Geschichten – etwa von Sklav*innen, Frauen oder queeren Menschen – durch sorgfältige Recherche und das Erfinden von Leerstellen erzählen kann. Kim erkennt darin das eigene Verfahren bei den Stammbäumen im Buch.

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