Tote haben keine Lobby
Sabine Rückert
Journalistische Recherche über nicht entdeckte Tötungsdelikte aus einem Landgericht-Prozess in Hamburg. Das Buch untersucht Fälle wie den Erstickungstod von Neugeborenen und systematische Tötungen durch Ehepartner, die das Justizsystem lange Zeit übersehen hat. Eine Analyse der Ermittlungslücken und der Verfahrensfehler, die Verbrechen verborgen ließen.
Erwähnungen (2)
„Es gibt einen Bestseller von dir, es gibt mehrere Bücher, die sich sehr gut verkauft haben, aber ich habe mir gemerkt, Tote haben keine Lobby. Das war ein Bestseller. Hat so richtig eingeschlagen.“
Jochen Wegner stellt Sabine Rückerts journalistische Karriere vor und erwähnt ihr erfolgreichstes Sachbuch über nicht entdeckte Tötungsdelikte. Rückert ergänzt, dass es sich 25.000 Mal verkauft hat – für ein Sachbuch mit rechtsmedizinischem Hintergrund ein guter Erfolg.
„Ich war in einem Prozess im Jahr 1999, also vor 24 Jahren, am Landgericht Hamburg. Da habe ich ein Buch geschrieben, Tote haben keine Lobby. Und habe da eine große Recherche über nicht entdeckte Tötungsdelikte.“
Sabine Rückert ordnet die im Podcast besprochenen Fälle in ihre eigene journalistische Arbeit ein. Ihr Buch entstand aus einer umfassenden Recherche über nicht entdeckte Tötungsdelikte, und die beiden Fälle dieser Episode – der Erstickungstod des neun Wochen alten Fred und die fünf getöteten Neugeborenen des Ehepaars F. – stammen aus genau dieser Recherche.
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