The Trauma Plot
Parul Sehgal
Es liegt die Vermutung nahe, dass es für ›die Jugend‹ gerade in den frühen Nachkriegsjahren einen großen Bedarf an Sinn und Trost, an Religion und ›Religioidem‹ (Simmel) gegeben habe. Aber war es tatsächlich so? Gerade die junge Generation hatte sich mit einer nie dagewesenen »transzendentalen Obdachlosigkeit« (G. Lukács) auseinanderzusetzen.
Erwähnungen (1)
„Der beruft sich wiederum auch auf ein Essay aus dem New Yorker von der Autorin Parul Segal. Da geht es um den Trauma-Plot, besonders in der Literatur, aber auch in Serien.“
Pauer verweist auf Sehgals einflussreiches New-Yorker-Essay als Ursprung des Begriffs 'Trauma-Plot'. Das Essay beschreibt das Muster, dass Protagonisten in zeitgenössischer Literatur und Serien auf ihre Symptome reduziert werden und die Handlung darin besteht, Schicht für Schicht die traumatische Vorgeschichte freizulegen.
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